Yedo / Rezension

Zum Video

Wir testen das Brettpiel „Yedo“ von Wolf Planke und Thomas Vande Ginste (eggertspiele/Pegasus Spiele) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung.

Kurzbeschreibung

Japan, 1605: Hidetada Tokugawa tritt die Nachfolge seines Vaters an und wird Shogun. Er regiert das Land von Yedo aus, dem heutigen Tokyo. Als Oberhaupt eines einflussreichen Clans versuchen die Spieler, die Gunst des neuen Shoguns für sich zu gewinnen und mehr Ruhm als ihre Rivalen zu ernten. Es gibt viele Wege dieses Ziel zu erreichen. Werden die Spieler viele ruhmreiche Missionen erfüllen, den Shogun während zahlreicher privater Audienzen beeinflussen oder ausländischen Händlern jede Menge Güter abkaufen? E

Auf einen Blick

73 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Ben2

    Don’t worry – I didnt take that literally 🙂

  2. Thomas

    By the way… The comment of hittung in the face is just a joke… Just wanted to say that reviews hit hards sometimes. But when you listen again later, yiu can learn from comments.

  3. Thomas

    Hello,

    Just some last comments.

    @ sasha36: es ist nur ein spiel. That s completely true. While we discuss this people die. But on the other hand, sites like these live thanks to video s and people commenting. And nothing more fun than a good discussion.

    @ all the others: it s just a game But for us it s our dream come true. 5 years of work. ;). So does the critisism hurt? Of course it does. Did i want to hit ben in the face when i first saw it? Of course. :). ( it s over now , totally calm again )

    Is it right critisism? For ben it is. For martin and mahmut for exemple not! Some i can live with others i don t get. But it s a free world. I like to read the discussion although temp went up too high here and there. Very nice to see people defend our game. But these discussions make these sites lively. So hold no grudges.

    Thanks for all the ones defending yedo, thanks to the ones reviewing, playing and discussing. And most of all… Try to play the game and make up your own mind. ;).

    Greets,

    Thomas

  4. Magicoli

    Als Vorschlag meinte eigentlich nicht die Top Ten liste, sondern ein kurze Zusammenstellung von jedem Einzelnen. Gerade auch die Negativliste könnte bei der Einschätzung hilfreich sein.

    So, und jetzt halte ich auch meinen Mund.

  5. Braz

    @ Magicoli: „Nur mal so ein Vorschlag am Rande:
    Wie wäre es, wenn B & B einfach kurz auf einer Seite zusammenstellen, welche Spiele oder welcher Art Spiele sie besonders mögen…“

    Guckst du hier:
    http://www.spielama.de/?page_id=4399

    (Eine Negativliste fände ich aus diversen Gründen nicht gut)

    Generell zur Rezi: Spiele sind mE nun einmal Geschmackssache! In der Rezi erklärt Ben nun seine (!) Kritikpunkte an dem Spiel und das finde ich nachvollziehbar und sehr gut, egal ob ich die selbe Gewichtung der einzelnen Punkte habe oder nicht. Von daher: Tolle Rezi, egal ob ich den Geschmack und das Fazit nun teile oder nicht (ganz wertneutral).

    Gruß
    Braz

  6. Magicoli

    Jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben.
    Wir sollten eigentlich dankbar sein, dass die Lamas uns einen so tollen Service bieten. So kann man viele Teuros für Fehlkäufe sparen.

    Nur mal so ein Vorschlag am Rande:
    Wie wäre es, wenn B & B einfach kurz auf einer Seite zusammenstellen, welche Spiele oder welcher Art Spiele sie besonders mögen bzw. nicht mögen.
    So könnte man vielleicht besser die Rezension einschätzen und man müsste hier nicht unendliche Diskussionen führen, ob das Spiel gut oder schlecht ist.

  7. Sascha36

    Puh was ein schlimmes gebashe hier, Leute ich glaube wirklich viele vergessen einfach das es hier um ein Spiel geht. Hakt ein hobby , was im vergleich zu andren Dingen vollkommen unwichtig ist, nichts rechtfertigt da so ein blödes Egogepushe. Yedo ist hhalt Ein Spiel, das einigen Spass macht und anderen nicht, wieso muss man da so ein Akt draus machen.

  8. Hagen

    Ich möchte auch gerne zu der Diskussion etwas loswerden.
    Ich denke nicht, dass man absolut jedes Spiel wirklich objektiv bewerten kann. Es ist doch wirklich eine Geschmacksfrage. Dem einen Gefällt eine Thematik nicht (Fantasy, WW2, usw) dem anderen gefällt der Glücksfaktor nicht, dem nächsten kann es nicht realistisch genug sein.
    Insofern finde ich die Rezensionen der Lamas eigentlich korrekt dargestellt.
    Den Hauptteil der Rezension nimmt eine objektive Vorstellung des Spieles in seiner Gesamtheit ein. Was ist alles in der Packung, wie funktionieren die Regeln, was ist der Sinn des Spieles. Das kann man alles ja ohne Wertung vorstellen. Und für die Meisten ist genau dieser Teil wohl auch der wichtigste, weil man selten im Laden das Spiel öffnen und ansehen kann.
    Im Fazit kommt dann natürlich die eigene Meinung, Erfahrung und Geschmack des Rezensenten mit hinein, und an der Stelle muss man sich halt überlegen: Ist der Ben oder Basti jemand, dessen Spielegeschmack meinem eigenen Ähnlich ist?
    In diesem Fall kann man das persönliche Fazit mit in eine Kaufentscheidung einfließen lassen. Wenn ich weis, dass der Ben z.B. in bestimmten Punkten nicht mit meinem Geschmack übereinstimmt, dann sollte ich sein Fazit eben mit Vorsicht genießen.

    Weil bestimmte Dinge eben nicht Objektiv betrachtet werden können. Und wenn Ben hier seine Persönliche Wertung in die Rezension einbringt, dann ist das doch ok, und ich finde, dass es Falsch wäre, wenn er seine Meinung nach jedem Kritik-Posting ändern würde… Das wäre doch inkonsequent und unglaubwürdig.

    Im Grunde muss man es doch genauso handhaben wie bei PC-Game Zeitschriften. Die Bewerten PC-Spiele doch auch jeweils total anders. Und welchem Testergebnis ich vertrauen kann, hängt davon ab, ob ich generell mit den testenden Personen einer Meinung bin oder nicht.

    Für seine Eigene Meinung muss sich Ben jedenfalls nicht entschuldigen, finde ich.

  9. Edvard

    So, jetzt waren die Lamas schneller. 😉

  10. Mahmut Dural

    🙂 Basti und Ben2 ich wünsch euch ein schönes Wochenende und wenn ihr mal nach Paderborn kommen solltet, lasset es mich wissen. 😉

    Würd gern mit euch mal ein Wochend zocken!

    LG
    Mahmut

  11. Edvard

    @ Mahmut Dural:
    Jap, ich denke, du hast mich falsch verstanden. 😛
    Natürlich nehmen die Lamas deine Argumente ernst (zumindest geh ich davon aus ;)). Nur in diesem speziellen Fall sind sich halt trotzdem komplett anderer Meinung wie du. Das – denke ich – wollte Basti mit seinem letztem Kommentar aussagen und wollte ich eigentlich zum Ausdruck bringen.

    Off-Topic: Kann mir jemand schnell nen Crash-Kurs in Sachen Dativ, Genitiv und Akkusativ geben. Ich weiß nie, wann ich ein Wort mit „-m“ oder „-n“ beenden soll…

  12. Ben2

    *sigh* jetzt muss ich mich doch wieder einklinken… aaaaaaaaah.

    Ernst genommen wird hier JEDER – weswegen ich ja auch auch jedes Argument versuche einzugehen – meine Meinung und Argumente noch einmal vortrage.

    Was Edvard meinte war wohl, dass ich dein Argument nicht für überzeugend gehalten habe (bezüglich der Worker-Placement Aktionen) etwa. Und da hatte er Recht. Für mich waren die Aktionen teils stupide, flach und uninteressant und nur wenige sogar wichtig (Geld für Punkte etwa)

    @Edvard – ja das finde ich auch schade; aber an einem Tag wie diesem ist mir jetzt mal die Hutschnur geplatzt.

    — so das wars jetzt aber echt von mir —– (*daumendrück*)

  13. Basti

    @Mahmut:

    Vón meiner Seite kein Grund dich zu entschuldigen! Deine Kritik ist stets sehr sachlich und ich nehme sie immer gern zur Kenntnis.

  14. Edvard

    Ich zitier mich mal selbst:
    „…oder sich gar angegriffen gefühlt hätten.“
    Ganz im Gegenteil zu den Trollposts 37 – 41 (OK Ines‘ Post zähle ich nicht, die hat sich vorher sachlich eingebracht). Dass die aufs Gemüt der Rezensenten schlagen können (besonders der vom Dirk), kann ich sehr gut nachvollziehen.

    Schade, dass sich daraus dieser Kleinkrieg zwischen Martin und Ben entwickelt hat.

    Übrigens @ Martin: Wenn du Post 43 wirklich augenzwinkernd gemeint hats, dann beim nächsten mal einfach ein 😉 anfügen. Ich glaub, dann wäre die Aufregung nicht halb so groß. 🙂

  15. Mahmut Dural

    @Edvard: Du bist also der Meinung, dass meine Argumente bei den Lamas nicht ziehen. Wie meinst du das?

    Ich selber denke schon dass die Lamas alle hier ernst nehmen, denn wer jemanden nicht ernst nimmt, wird selbst nicht ernst genommen.

    Oder habe ich dich falsch verstanden?

  16. Edvard

    „Als Basti seinen Kommentar verfasste und mein Name dann auftauchte, merkte ich, dass ich auch von euch missverstanden worden bin.“
    Denke ich nicht. Ich bin eher der Meinung, dass für die Lamas deine Argumente nicht ziehen.
    Aber das heißt ja nicht, dass sie dich missverstanden hätten oder sich gar angegriffen gefühlt hätten. 🙂

  17. Mahmut Dural

    Es macht mich wirklich sehr traurig! – Seit Tagen sitze ich vor dem PC und frage mich, ob ich was schreiben soll oder nicht. Die Unkenntnis, das es zu weiteren Mißverständnissen kommen kann ließ mich bis jetzt davon ab.

    Als Basti seinen Kommentar verfasste und mein Name dann auftauchte, merkte ich, dass ich auch von euch missverstanden worden bin.

    Es tut mir Leid!

    Bei Clash of Cultures hatte ich extra diese Anspielung gemacht: „Wir können auch loben“, um zu sehen, wie mein Yedo-Kommentar verstanden worden war.
    Also sozusagen einen Joke gemacht.
    Als dann aber später hier ich meinen Namen laß, sah ich, dass ich doch mißverstanden worden bin.

    Es gibt im Netz wenig Videorezensenten.

    Nur Spielkult, euch, Spielerleben und cliquenabend.

    Ich bin immer sehr dankbar für Videos, auch wenn ich mich nicht so lese.

    Meine Absicht ist wirklich zu helfen nicht um nieder zu machen.

    Es freut mich richtig, zu lesen, dass alles in Ordnung ist, trotzdem werd ich in Zukunft bisschen vorsichtiger formulieren.
    Es tut mir Leid!
    LG
    Mahmut

  18. Pippo8081

    @Mahmut:

    Glaube keiner unterstellt die böse Absichten 🙂

    Ich glaube es gab einen Grund warum das Spielama team diese „Noten“ abgeschafft hat. War es nicht sogar Ben2 der in einem allgemeinen Video mal gesagt hat:

    Wir wollen diese Noten nicht mehr, da sonst die meisten nur auf die Bewertung schauen und das Video dazu nicht mal anschauen. So entstehen Missverständnisse und es gibt nachher noch Streitigkeiten.

    Denke das bezieht sich auch ein wenig aufs Fazit.

  19. Ben2

    @Mahmut – das war auch nicht gegen dich gerichtet! Ich plaudere gern mit dir. Gerne auch wieder in Essen! Ebenso schätze ich deine Meinung und freue mich wenn du sie hier so ausführlich abgibst.

    Ich habe auch dein Lob zu Clash of Cultures sehr geschätzt.
    In diesem Sinne noch ein schönes Wochenende!

  20. Mahmut Dural

    @Pippo8081
    Ich stimme dir zu!

    @Basti und Ben: Ich entschuldige mich aufrichtig!

    Ich bin ein sehr gläubiger Mensch und gehe mit Ehrfurcht durchs Leben.
    Was ich damit sagen will ist, ich schwöre bei Gott, ich hatte wirklich nicht die Absicht euch zu krtitsieren oder diese Missverständnisse auszulösen.
    Deshalb hatte ich oben geschrieben:“Ich habe überlegt, ob ich das Folgende schreiben soll“.

    Überlegt – ob es zu Mißverständnissen führen kann, leider ist es so gekommen.

    Ich habe niemals egal bei welchem Kommmentar, egal zu welchem Spiel, die Absicht gehabt, euch zu kritisieren, sondern eher als Stütze sollten meine Kommentare dienen.

    Ich besitze nunmal nicht die Kunst, durchs Schreiben jetzt meine Absichten klarer Erscheinen zu lassen, aber ich hatte wirklich keine bösen Absichten.

    Da ich dem Spiel die volle Punktzahl gegeben habe, wollte ich nur meine Rezi bekräftigen und schreiben, warum für mich ne 6.

    Aber wie gesagt, nicht um euch zu kritisieren.

    Ich weiß nicht, wie ich das rüberbringen soll, aber ich hatte wirklich keine böse Absicht!

    Wenn man sich gegenübersteht und einen Satz sagt, dann ist das Klarer, als wenn man etwas niederschreibt. Schreiben führt meist zu Mißverständnissen.

    Es tut mir Leid!

    LG
    Mahmut

  21. Ben2

    Ich habe meinen Kommentar übriens geradeinmal innerhalb von 5 Minuten editiert. Ich werde mich aus dieser „sogenannten“ Diskussion ausklinken.

    Meinung zu Yedo steht, sonst hätte ich sie nicht gesagt. Diese Meinung werde ich auch verteidigen. Sonst könnt ich gleich hier dicht machen.
    Ich stehe zu meinen Analysen und hinter der ehrlichen und offenen Kritik auf SpieLama.

  22. Ben2

    Klar. Ernsthaft. Nicht nur du kannst dieses Niveau ala 48.

  23. Pippo8081

    Das ist ein allgemeiner Beitrag, der sich nicht auf dieses Spiel konzentriert, sondern auf diese meines Erachtens sinnlose Kritik an der Kritik 😉

    Normalerweise mischt man sich in solche „Diskussionen“ nicht ein, möchte nur mal was Allgemeines loswerden.

    Und das soll keine Arschkriecherei sein, mir stößt nur was bitter auf.

    Ich schaue mir die Videos von spielama an um das/ein Spiel kennen zu lernen. Da mir das hier so gut gefällt, geh ich mittlerweile fast alphabetisch vor und schaue mir jedes noch so komisch klingende Brett oder Kartenspiel an. Irgendwo ist immer was dabei 🙂 (Zum Beispiel dieses Ego-Shooter Spiel als Brettspiel)

    Das liegt auch daran da ich eventuell vor habe mein Hobby (Spielen 🙂 ) zum Beruf zu machen (Spielegeschäft).
    Ich selber besitze mittlerweile an die hundert Spiele jeglicher Art, aber will nicht auf mich abweichen.

    Viele Spiele hab ich erst durch Rezensionen wir hier bei spielama oder auch bei spieltest.de kennengelernt und gekauft. Und meine Kaufkriterien haben sich nicht auf das Fazit sondern auf die eigentliche Spielvorstellung bezogen.

    Die Kritik am Ende von Ben, Ben2, Basti usw. sind doch keine Blaupausen für den Spaß, den man mit dem Spiel haben kann oder nicht! Sondern lediglich eigene Meinungen der Rezendenten (ist das richitg, oder heisst es Rezensenten?)

    das wichtige hier bei den Videos sind die Vorstellungen der Spiele, wie sieht es aus, wie spielt es sich, wie ist die Qualität und deckt es sich überhaupt mit meinem Interesse.
    Nur über die persönliche Kritik herzuziehen finde ich absolut sinnlos.
    Wichtig ist die Spielvorstellung, das persönliche Fazit darf doch nie als ein Angriff auf sein Lieblingsspiel gesehen werden.

    Mein Gott, wie war ich unzufrieden mit Bens Kritik an Fauna, aber das war seine eigene Meinung, die Spielvorstellung war absolut richtig und ok. Und es ist einer meiner Lieblingsspiele, soll ihn jetzt persönlich angreifen weil er meinem Lieblingsspiel nur ne 3 gegeben hat?

    Ich hoffe das ihr so weiter macht wie bisher, in diesem Sinne schönes Wochenende. Wir spielen jetzt Bausack 🙂

  24. Martin (SpielErLeben)

    Ben. Die ganze Diskussion macht keinen Sinn, wenn du deine Kommentare nachträglich veränderst, wie grade scheinbar bei Nr. 46 geschehen. Im Übrigen kann ich nicht sehen, dass ich hier irgendwo über deine Rezension herzgezogen hätte. Ich gebe zu, dass meine Antworten 43 und 45 wohl etwas polemisch waren, auch wenn 43 eigentlich noch halbwegs augenzwinkernd gemeint war. Egal. Nicht nur du hast schlechte Tage. Mir deswegen gleich Anstandslosigkeit und fehlende Contenance vorzuwerfen ist eine ziemliche Frechheit.

    Das mit deinem Hund tut mir aufrichtig Leid.

  25. Martin (SpielErLeben)

    Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, ich würde mir nicht die Zeit nehmen, deine Antworten zu lesen (allerdings: ICH muss mich da immer fragen, warum ich in der selben Zeit nicht gänzlich andere und bessere Antworten lesen könnte). Das trifft leider eher auf Dich zu:

    – siehe meine erste Antwort unter Nr. 15 – übrigens sehr respektabel und mit tatsächlichen Argumenten vorgetragen – und

    – deine Antwort unter Nr. 16 darauf, in der du dich für etwas verteidigst, das ich sogar ausdrücklich gelobt habe.

    Leider reagierst du auf nahezu jeden kritischen Kommentar entweder gereizt-defensiv oder tust die vorgetragenen Argumente als blödsinnig ab. Besonders diplomatisch gehst du dabei im Übrigen auch nicht vor („klimbim“).

    Für mich kommt in den ganzen Kommentaren hier nur eines rüber: Deine Meinung steht fest (hast du ja auch so gesagt), und jeder der anderer Meinung ist, blickt es einfach nicht…

    Komisch, liest sich irgendwie wie etwas, dass du eben auf Dirk geantwortet hast… Wieso soll ich mir da noch die Mühe machen, weiterhin sachlich Argumente vorzutragen?

  26. Basti

    Ich versteh ehrlich gesagt, die ganze Diskussion um die Kritikfähigkeit nicht. Ben hat gute Argumente für sein Fazit und ihm gefällt das Spiel aus diesen Gründen nicht. Er müsste sich dafür eigentlich gar nicht rechtfertigen oder darauf eingehen, außer man weißt ihm wirklich nach, dass er sich irrt und das konnte ich bisher noch nicht wirklich sehen. Denn es gibt hier m.E. kein Argument, dass seine Argumente entkräftet.
    -> Auch die kleinen Feinheiten die Mahmut herausarbeitet machen das Spiel nicht signifikant plan- oder berechenbarer.

    Wenn man mindestens 20 Spiele im Regal hat, die bei gleicher Spieltiefe deutlich kürzer dauern als Yedo (also nicht 3 h sondern nur eben nur 1h), dann ist das doch ein Grund zu sagen, dass man von dem Spiel nicht überzeugt ist.

    Verstehe auch die Aufregung nicht. Ist SpieLama eine sooo große Bedrohung für arme unterschätzte Spiele? Darf man nicht sagen wenn einem ein Spiel nicht gefällt? Macht doch jeder andere Seite auch oder jeder BGG User (oft sogar nur nach einmaligem Anspielen vergibt man hier die schlechteste Note).

    Und gerade an die Rezensenten unter Euch. Ich finde es aus Kollegialität etwas komisch, wenn man die Meinung eines Rezensenten so kritisiert. Es macht mir jetzt zwar nichts aus und ich schätze es auch wenn andere Rezensenten hier mitreden, aber ich selbst käme nie auf die Idee auf der Seite eines Kollegen ihn selbst und seine Arbeit anzugreifen oder zu hinterfragen.
    Wenn er ne andere Meinung hat akzeptiere ich sie oder reagiere zumindest diplomatischer. Aber egal, da kann man sich ja evtl. mal privat drüber austauschen.

    LG Basti

  27. Ben2

    Mein Gesamtauftritt ist offen gegenüber Kritik die sachlich dargetragen wird. Wenn du dir die Zeit nehmen würdest meine Antworten durchzulesen hättest du das vielleicht erkannt.

    Vielleicht kann man sich ja auch respektabel gegenüber einander verhalten und tatsächliche Argumente bringen und nicht unsachlich und gegenstandslos Vorwürfe machen.

    Das lasse ich mir auch nicht ständig vorhalten. Irgendwo muss ich auch TATSÄCHLICH mal reagieren.

    Ach ja und wenn man ebenso einen Rezensionsblog betreibt sollte man die Contenance und den Anstand besitzen nicht über die Rezensionen anderer so abwertend herzuziehen. Nur mal ein Tip.

    (Auch wenn du dir grad nen schlechten Tag ausgesucht hast – zugegebenermaßen, da mein Hund heute wegen eines Bisses operiert werden musste. Daher bin ich grad nicht in bester Laune)

  28. Ben2

    Nächstes Mal nehme ich mir ein ein „tztztz“ mehr zu Herzen.

    Für jetzt gerade bleibe ich bei lieber dabei „echte“ Kritik und Argumente zu Herzen zu nehmen.

    Pro Ecken und Kanten, YO!

  29. Martin (SpielErLeben)

    Schade… dass du mit Kritik nicht so gut umgehen kannst, wie die Macher von Yedo.

  30. Ben2

    @Dirk

    also auf gut deutsch: du findest Yedo dufte (drum sind auch alle die der selben Meinung sind ebenso „top“, den DIE habes begfriffen) alle anderen sind blöd.

    Und wer ist schuld – wir. Klar. Wir sind ja nicht der gleichen Meinung uns wollen es auch nicht „einsehen“ dass das Spiel rockt.

    Was ich an solchen Kommentaren ärgerlich finde ist nicht die „andere Meinung“. Mit anderer Meinung und Argumenten kann ich arbeiten. Was mich ärgert an solchen Kommentaren ist wie sie unsere harte Arbeit belächelt. Wir testen die Spiele wirklich oft und ausgiebig. Wir nehmen uns Zeit aus unserem privaten Leben diese Seite zu betreiben um dann ein „tztztz“ und „schade drum“ als Kommentar zu erhalten.

    DAS finde ich schade drum.

  31. Dirk

    @ Ben2: tztztz….

    @Mahmut & Martin: ihr habt´s geblickt….

    @SpieLama: schade drum…

  32. BenniBO

    Alles Schwachsinn, Sachgeschmack ist nie Glück. Und ich kenne mindestens 2% grüne Spielsteine, die kein Toasbrot essen.

  33. Ines

    Ich mag Toastbrot!

  34. Benjamin S.

    Auch ich möchte mich dazu äußern. Du hast recht. Geschmacksglück ist Sache!

    Und 0,3% aller thematischen Spiele haben keine grünen Spielsteine!

  35. Ben N. g. K.

    Leider ist Glücksache immer noch Geschmack!

    99% der Euros sind nur alleine spielbar!

  36. Ines

    @ Mahmut:

    ich gehe mal davon aus, dass Ben das Spiel nicht nur 1-2 Mal gespielt hat. Wenn er als Vielspieler nach etlichen Runden nicht jede Raffinesse des Spiels aufgedeckt hat, ist das die eine Sache. Wenn aber nach all den Runden für ihn kein Spielspaß aufkam, ist das eine ganz andere Sache. Da kannst du noch so lange in deiner dir eigenen Art schwadronieren, welche Tricks es gibt….

    Wenn ihm das Spiel keinen Spaß macht (aufgrund der genannten Umstände) finde ich das durchaus legitim. Ich habe das Spiel noch nicht gespielt (eben weil ich genau diese Kritik schon von vielen Leuten gehört habe), werde das aber mit Sicherheit noch nachholen.

    Sollte Ben den Mechanismus so herausgearbeitet haben, wie sich das in der Rezi darstellt, ist Yedo allerdings auch für mich kein Spiel. Ich spiele thematische Spiele ODER taktische Spiele. Beides gemischt klappt bei den wenigsten Spielen sauber, wenn so eine Glückskomponente vorkommt.

    Wie dem auch sei, dazu kann ich natürlich erst ein genaues Urteil abgeben, wenn ich es gespielt habe.

    Ich weiss, dass du bei manchen Spielen immer voll dahinter stehst, wenn sie dich überzeugen, aber lass auch anderen Spielern ihre Meinung, wenn sie mal weniger überzeugt sind. Ich finde nicht, dass Ben das Spiel „zerrissen“ hat. Er hat lediglich seine Kritik klar und deutlich formuliert. Das is immerhin sein „Job“.

  37. Daniel

    was ich nicht ganz verstehe:

    in der rezension wird gesagt: wenn die missionen offen liegen würden, dann wäre es ein euro strategie spiel.

    hm……

    dann kann man es doch einfach ausprobieren: offen oder nicht offene missionen. schon ist das spiel gut……..

    oder verstehe dich da in dem fazit von euch etwas falsch ???

  38. HedgeWizard

    @santenza: Für die schlechte Formulierung entschuldige ich mich.

  39. santenza

    @HedgeWizard: „Ich dagegen kann mir vorstellen, das es nicht nur mein Glück ist, das deine Meinung nicht maßgebend ist.“

    Was soll denn diese Polemik? Total unsachlich und nicht förderlich für eine Meinungsbildung.

  40. HedgeWizard

    „Ich kann mir kaum vorstellen wie man SPaß haben kann wenn …“

    Ich dagegen kann mir vorstellen, das es nicht nur mein Glück ist, das deine Meinung nicht maßgebend ist.

    Ich werde mir auch in Zukunft Videos von dir ansehen von Spielen, die ich bereits gespielt habe.

  41. Ines

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Quizrunde „Rate mal mit Lamabla“.

    Von welchem Lama stammt folgendes Zitat?

    „… fand ich als Prototyp zwar ungemein großartig, jetzt beim Regellesen in der Badewanne hat sich aber gleich gezeigt, dass die Anleitung schon wieder nicht wasserabweisend ist und sich zudem die Sonne darauf spiegelt – für mich ein absolutes NOGO (Neudeutsch für Nichtgeh). Bei unserer ersten Partie mussten wir daher unverschuldet immer wieder reingucken und so war die Spielzeit auch insgesamt viel zu lang, übrigens viel länger als auf der Schachtel steht, und das Geschehen durch die total überladenen Mechaniken sehr öde. Meine Frau hat zudem das Fenster auf Kippe und somit auf „Durchzug“ gestellt – das war äußerst unangenehm! Nimm mal Halli Galli die Sommerspaß-Edition als Vergleich, da kannste sogar unter Wasser spielen und selbst wenn Du falsch spielst macht es voll Laune, da kannste richtig auf die Klingel wemsen – so muss ein Spiel heutzutage gemacht sein!…“

    Richtig, Antwort 3b rosa Anlage wäre richtig gewesen, das Zitat stammt aus der Bora-Flauten-Bemängelung vom Ur-Lama Ben.

    Was lernen wir daraus?

    Man kann ein Spiel vielleicht noch objektiv in seine Mechanismen zerlegen, aber niemals das Spielgefühl. Das ist letztenendes doch immer wieder rein subjektiv. Dem Mahmut gefällt’s, dem Ben2 eben nicht.

    Da hilft nur selber testen und eigene Meinung bilden.

  42. Hans Huehnchen

    Ich kann die Kritik von Ben teilweise nachvollziehen, in einigen Partien hatte ich auch das Gefühl, mit angezogener Handbremse zu spielen, andere hingegen liefen überaus gut. Ich muss aber auch sagen, dass meine Freundin der deutlich bessere Yedo-Spieler ist und über die Partien hinweg kann es nicht nur Auftragsglück gewesen sein.

    Ich mag Yedo wirklich gern, und es gibt viele weitere gut bis sehr gut bewertete Spiele, bei denen man Aufträge während des Spiels nach bekommt und einen Spieler begünstigen und die anderen hart für die Punkte arbeiten müssen ( Egizia, Zug um Zug, m.E. auch Bora Bora). Und manchmal sch…. der Teufel auf den größten Haufen, aber generell fällt Yedo nicht unter die Rubrik “ Wer hat, dem wird gegeben“.

  43. Mahmut Dural

    Ich habe mir überlegt, ob ich das Folgende niederschreiben soll, jetzt tue ich es dann doch.

    Wenn ich die Zeit finde schreib ich auch Rezis bei Hall9000. Meine Yedo-Rezi wird bald dort veröffentlicht.

    Wenn man eine Videorezension macht hat man es beim fazit viel leichter und kann wirklich alles bis ins kleinste Detail ansprechen. Wenn man eine Rezension schriftlich verfasst, muss man auch bedenken, ob der leser so viel lesen kann und will.
    Ich habe daher nicht alles ansprechen können, sonst würde es zuuu lang werden, aber einige sachen, die ich vielleicht dort hätte erwähnen müssen, möchte ich hier ansprechen.

    Vorab, ich habe Yedo kurz nach der Essener_Messe bekommen und zwischen November und Dezember kam Yedo mindestens drei Mal die Woche auf den Tisch. manchmal sogar gleich zweimal hintereinander an Wochenenden.

    Frust- kann aufkommen, wenn Neulinge dabei sind. meistens wissen die nicht, was noch zu gebrauchen ist. Wenn es auf dem Spielbrett eng wird, haben können sie noch nicht abwägen und somit das Beste noch rausholen. denn unter die Decks gucken, ist auch sehr wichtig in diesem Spiel. Nämlich welche Waffen sind darunter?
    waffen sind nunmal die wichtigsten Utensilien um Missionen zu erfüllen.

    Hier wurd erwähnt, dass ein Spieler Kombos über Kombos machen kann und der Nächste in die Röhre guckt. das stimmt niicht. Kombos gibts bei Burgund, das hier ist Yedo und hier werden Missionen erfüllt.
    Man wollte also sagen, dass während ein Spieler hintereinander Missionen erfüllt…..
    Lass ihn doch, wenn ER hintereinander Missionen erfüllen kann, dann sind das meistens GRÜNE Missionskarten, die ihm eh nur Geld bringen. Klar ist Geld sehr sehr wichtig. Deswegen sollte man selbst auch nicht nur rote oder schwarze missionen haben. Ich sage, solche Fehler, die zu Frust führen könnten, können nur von Neulingen gemacht werden. Wenn der Erklärbär nicht fair genug ist und den Mitspielern erklärt, wie stark die Missionsanforderungen unter den einzelnen Missionsfarben sind, dann hilft auch das Spiel selbt hier. Denn jeder Neuling sollte die ersten partien in der Geisha-Version spielen, wo die starken Ereignisse rausgenommen werden.
    Ausserdem hat jeder 4 Missionskarten, es kann nicht sein, das man keine schafft. Aus diesen 4 Missionskarten wird es IMMER einen geben, auf die man hinspielen kann.
    Man hat eh maximal nur VIER Diener. Also eine Mission nach der Anderen lösen kann nicht sein, weil man mindestens EINEN Diener zur Aktivierung braucht. Somit werden das im Idealfall 2 Missionen sein, die ein Spieler löst. Wenn er mehr schaffen sollte und das über mehrere Runden, dann wie gesagt NUR, weil er auf GRÜNE Missionskarten setzt und damit kann er sehr schwer gewinnen.
    Ich könnte jetzt so viel noch schreiben, aber wie gesagt, jeder vertritt seine Meinung. Das sollten wir respektieren. Yedo hat viele Raffinessen, die sich für Viele erst nach mehreren partien erschliessen.
    Aber ihr habt das Spiel bestimmt zig Mal in verschiedenen Konstellationen probiert und seid zu so einem Urteil gekommen. mein Urteil ist, die Spieler sollten auf einem Niveau sein. Neulinge müssen aufgeklärt werden über die kleinen Raffinessen im Spiel, denn dann können sie es auch meistern, weil Yedo wirklich ein einfaches Spiel eigentlich ist. denn der Hauptmechanismus ist nur Setzen und wegnehmen der Diener.
    Ich persönlich finde es toll, dass hier zwei Varianten gleich dabei sind. In harten Männerrunden kann man die Samurai- und in anderen Konstellationen die Geisha- variante spielen. ich spiele meistens mit den Kolleginnen meiner Frau. Diese Frauen sind Gelegenheitsspieler haben Spiele wie Vasco da Gama, Automobile, Yedo und auch Dungeon Petz gespielt und gemeistert und auch für toll empfunden. Ich persönlich kann durch meine etlichen Partien, Nichts abwertendes an Yedo feststellen. Jede, aber wirklich jede Konstellation funktioniert. Auf dem Spielbrett werden dementsprecht manche Bereiche für die Diener gesperrt. Sogar das Handeln und das Bieten zu zweit (was andere Spiele schwer oder nie geschafft haben, schafft Yedo) funktioniert einwandfrei. In der Regel wird ja drauf hingewiesen, dass man die Mitspieler zu den beiden Orten hin einladen darf. Sowas muss den Mitspielern von vornherein gesagt werden.
    Hier wird erwähnt, dass nur 3 Geishas da sind… auch das sind Aussagen von Neulingen, die nicht gemerkt haben, dass es eine Ausbaute gibt. Wenn man in der Einsetzphase seinen Diener dort platziert, zählt der Diener beim Erfüllen einer Mission als eine Geisha.

    Das Spiel mag seine Ecken und Kanten haben, will ich nicht abstreiten, welches Spiel ist schon perfekt?, aber belanglos ist es nicht.
    Wenn man mit handfesten Ktitiken sagen würde, das Spiel schreibt mir vor am Anfang auf Geld zu spielen, dann die grösseren Missionen anzunehmen, würd ich sagen: Du könntest recht haben, aber wann man umschwänkt muss man auch abwägen können.
    Am Anfang ist z.B. ein Dojo sehr hilfreich, welches mir immer Geld bringt zum Schluss hin kann man das Geld auf dem Spielbrett, durch das Platzieren der Diener zu Siegpunkte umwandeln und genau das muss man abwägen. Yedo ist kein Glücksspiel und nicht belanglos, sondern ein stimmungshaftes Vielspielerspiel, das ein zwei Partien zum Kennenlernen braucht.
    LG
    Mahmut

  44. Mahmut Dural

    Von mir bekommt Yedo auch die Bestnote. Wem das Spiel zu frustrierend wird oder war, sollte auch einige Partien in der „Geisha-Version“ spielen. Die Spieler sollten schon auf dem selben Level sein und wie Martin schon sagte, man kann sich gegen alles wappnen.
    Natürlich hat jeder seine Meinung. Meine Meinung ist, dass Yedo für einen Erstlingswerk ein tolles Spiel ist, welches die verdiente Aufmerksamkeit schon bekommen wird.
    LG
    Mahmut

  45. Der Mann mit den Krawatten

    Kann Stefan nur zustimmen. Sehr schön, dass das hier jemand mal so gut auf den Punkt bringt :-).

  46. Stefan

    Hallo,

    die Rezension und auch die Kommentare haben zumindest eines geschafft: Sie haben mich neugierig auf das Spiel gemacht.
    Ich lese zumindest aus vielen Kommentaren heraus, dass das Spiel seine Ecken und Kanten hat, die aber hinsichtlich des Spielspaßes scheinbar völlig unterschiedliche Auswirkungen haben.
    Dabei lasse ich den Vergleich mit dem „Spiel des Lebens“ nicht gelten (was meinen Kindern wegen der Thematik viel Spaß macht“) nicht gelten, denn hier sind es ja nicht Gelegenheitsspieler, die eine Lanze für das Spiel brechen, sondern überwiegend Vielspieler. Auch die gute Bewertung bei BGG (aktuell 7,7 bei nicht übermäßig vielen Bewertungen) lässt den Schluss zu, dass es zumindest ein Spiel ist, was polarisiert.
    Insofern glaube ich Ben und seiner Einschätzung aus vielen Probepartien auch, dass das Spiel in 3h wirklich auch in der falschen Gruppe deutlich einen Schuss in den Ofen ergeben kann …
    Aus eigener Erfahrung weiß ich aber auch, dass manche Spielegruppen auch anerkanntermaßen gute Spiele nach einigen Partien verdammen können.
    Wenn die erste Partie schlecht läuft, beeinflusst dieser Eindruck manchmal die Wahrnehmung der nächsten Partien so nachhaltig, dass das Spiel eigentlich die Chance nicht mehr hat, die man ihm doch noch einmal geben möchte. Insbesondere Einfluss und Glücksabhängigkeit oder anscheinend starke Strategien werden dann anders beurteilt als vielleicht bei einem geglückten Start.
    Aber es geht scheinbar auch anders, zumindest bei Yedo. Insofern finde ich prophetische Fazits wie „So sitzt ihr also vor einem Spiel, was ihr ……… (empfindet)“ etwas unglücklich, denn Spiele sind nach wie vor zu einem großen Teil Geschmacksache. Ich würde mich da eher auf das eigenen Empfinden beschränken und dem Zuseher selbst überlassen, was er auf sich übertragen kann.
    Ich schätze hier sehr das Bemühen um eine objektive Rezension, aber man muss sich dabei immer bewusst sein, dass es diese bei Spielen so letztlich gar nicht gibt.
    Insofern wäre es vielleicht spannend gewesen zu ergründen, was denn so vielen anderen Spielern an Yedo Freude bereitet, aber solche Mutmaßungen gehören sicher nur zu einem kleinen Teil in eine Rezension hinein.

  47. Roland Winner

    Hallo,

    da mein Name bei vielen Spielern als Rezensent bei hall9000.de und eben auch bei Autoren bekannt ist, möchte ich mal klarstellen, dass ich mich nicht hinter der Abkürzung „Roland W.“ verstecke. Ich gebe YEDO nach nunmehr 7 Partien die BESTNOTE !!!

  48. santenza

    Dinge besprechen kann man eigentlich nur aus einem persönlich vergleichenen Standpunkt. Die Kenntnis der wichtigsten Spiele macht dabei die Stärke der Spielkritik aus.
    Dadurch lassen sich leicht die Spieleperlen entdecken und bekanntmachen.
    Das Trash auch gut unterhält sollte kein Maßstab sein. Und alles toll und dufte finden, hilft einem auch nicht viel weiter.

    Wichtig ist immer, das Ihr nicht zu ‚Galle und Gift speienden‘ Kritikern werdet, die alles in Grund und Boden stampfen :-).

  49. Cuvino

    Also ich finde die Rezensionen hier bei Spielama immer sehr sehr gut ….. hab mir anhand der Kritiken auch schon Spiele gekauft und wurde bisher nie enttäuscht. Also bleibt eurer Line bloß treu. 🙂

    Ich hab auch schon einmal Yedo gespielt und muss sagen, dass dieses Spiel mir garnicht zugesagt hat.Letztlich aus ganz ähnlichen Gründen wie sie teilweise auch als Kritik im Video genannt wurden.

    Also von mir ein großes Danke für die tollen Rezensionen auf dieser Seite. Weiter so!!!

  50. Peter Mergenthaler

    Der letzte Satz sollte heißen: Also kann es nicht sooo schlecht sein, oder?

  51. Ben2

    „Ihr macht echt ne Wissenschaft draus…“

    Ja. Wir wollem dem Spiel gerecht werden.

    Wäre dir lieber wir würden eine 10 Minuten Rezi machen mit dem Fazit „Jo – war geil.“ oder „Jo – war halt scheiße“

    @Peter

    Siehe mein Spiel des Lebens Argument. Abgesehen davon gibt es hier *meine* Meinung – egal wie sehr ich weiter begründe oder fundamentiert argumentiere. Es ist und bleibt *MEINE* Meinung. Das heißt nicht, das es niemandem Spaß machen kann.

    Auch wenn es nach einem Verriss immer wieder das selbe ist. Den Leuten denen es Spaß macht, die fühlen sich auf den Schlips getreten – wie kann es auch anders sein…

  52. Peter Mergenthaler

    Yedo ist super und hat bis jetzt alle begeistert mit denen ich es gespielt habe. Oft werde ich gefragt ob ich Yedo mal wieder mitbringen kann. Also kann es nicht Solo schlecht sein, oder?

  53. Der Mann mit den Krawatten

    Ihr macht echt ne Wissenschaft draus…

  54. Ben2

    LOL warum sollst du dich denn dafür entschuldigen müssen? Jeder kann damit so viel Spaß haben wie er möchte. An meiner Beurteilung ändert das nichts. Man soll es kaum glauben aber es gibt hundert-tausende Menschen die „Spiel des Lebens“ absolut Hammer finden und damit Stunden um Stunden Spaß verbringen. Macht es das zum einem Top-Spiel? Wohl kaum. Schmälert das den Spaß den Menschen damit haben können? Nein.

    Egal wie *ICH* das Spiel finde. Die Karten bleiben zufällig und die Einflussnahme ist nicht vorhanden. Das kann ich objektiv feststellen. Was für MICH unterm Strich dabei rauskommt ist ein Spiel voller toller Ideen und eimerweise verschenktem Potential. Deswegen kann es auch trotzdem einigen Spaß bereiten. Wie „Spiel des Lebens“. Entschuldigen muss man sich dafür nicht.

  55. Wolf Wittenstein

    Hallo in die Runde,
    ich habe dieses Spiel nun schon häufig in verschiedenen Gruppen gespielt und habe viel Vergnügen gehabt. Ich muß mich dafür doch hoffentlich nicht entschuldigen. Ansonsten spricht mir Martins Kommentar aus der Seele und ich bin froh, daß ich nicht mehr viel schreiben muß.
    Ich schätze den Einsatz und die Objektivität jedes einzelnen Rezesenten, welche Form auch immer er wählt. Alles gut. Aber ich muß nicht wieder einen weiteren Kommentar auf meinen Kommentar lesen ;-).

  56. Ben2

    Mit meiner Comfort-Zone hat das wenig zu tun. Finde ich auch etwas krass so etwas zu unterstellen. Ich denke ich bin eigentlich für alles offen solange hinter dem = ein gutes Spiel bei rauskommt. Und der Grundtenor bleibt der gleiche.

    Aber ich muss das Spiel sehr wohl vergleichen. Ich kann doch ein Spiel nicht einfach gutheißen wie du sagts „mit Ecken und Kanten“ weil das edgy und geil ist. Das Spiel muss rund laufen mit seinem Mechanismus. Wir machen hier keine Kunstkritik!

    Die Entscheidungen die du ansprichst sind übrigens meiner Meinung nach absolut trivial auch wenn du daraus viel klimbim machst. Vom Worker-Placement und der Aktionsauflösung bleibt hier nicht viel sinnvolles übrig. Ganz offensichtliche Entscheidungen. 3h die planungslos enden. Thematisch ja, Spielspaß nein.

    ICH muss mich da immer fragen, warum ich in der selben Zeit nicht gänzlich andere und bessere Spiele spielen könnte. Und das ist ja auch die Frage bei einem Review. Für was kann ich mein Geld am „sinnvollsten“ ausgeben.

  57. Martin (SpielErLeben)

    Vorab: Da ich selber Video-Rezensionen erstelle weiß ich, wie viel Arbeit in solchen Videos steckt (wobei bei Spielama-Videos wohl noch deutlich mehr Aufwand betrieben wird, als bei meinen bescheidenen Versuchen)… Deshalb möchte ich das ganze auch überhaupt nicht schmälern. Ich habe großen Respekt vor Eurer Leistung.

    Trotzdem muss ich jetzt mal ein bisschen drauflospoltern, denn ich muss den in dem Video und in den weiteren Kommentaren des Rezensenten geäußerten Ansichten doch deutlich widersprechen:

    Ben, ich habe das Gefühl, dass hier ein wirklich schönes Spiel zerrissen wird, nur weil es nicht in deine „Comfort Zone“ bzw. in die üblichen Schubladen passt.

    Ich finde es schon gut, dass du die Unterschiede zu ?üblichen Workerplacement-Spielen“ herausarbeitest. Du hast vollkommen recht, wenn du (sinngemäß) sagst: ?Bei vielen Workerplacement-Spielen liegt der Reiz im ständigen Abwägen, was ich dringend brauche und was meine Gegner dringend brauchen und in der daraus folgenden Priorisierung meiner Handlungen. Und das ist bei Yedo schwer möglich, weil die Ziele verdeckt sind.“

    Richtig festgestellt und auch durchaus wichtig, damit Deine Zuschauer das Spiel einordnen können.

    Allerdings gelingt es Dir nach dieser Feststellung nicht, Dich von dieser Kategorisierung freizumachen und das Spiel dann wiederum objektiv zu bewerten. Als das was es ist. Stattdessen suchst Du weiterhin das Spielgefühl anderer Spiele in Yedo und versuchst zu erklären, wie man es hätte machen sollen, damit es sich mehr nach dem anfühlt, was Du erwartet hättest… Und das ist meiner Ansicht nach falsch, zumindest wenn man den An-spruch hat, in seinen Reviews nicht nur den eigenen Geschmack zu vertreten…

    Und: Ja, es gibt Frustmomente. Ja, es ist mitunter schwer planbar. Dann muss man eben taktieren und flexibel sein, und das geht in dem Spiel schon. Zudem kann man sich vor den Unwägbarkeiten auch ein Stück weit schützen, was in deinem Video leider etwas zu kurz gekommen ist. Man kann die obersten drei Ereignisse anschauen… Man kann sich mit Aktionskarten schützen… Man kann die Ereignisse mit Segnungsmarkern abmildern… Und vor allem kann man eben doch auch an den Aktionen der Mitspieler einiges erkennen. Der Wächter wird als nächstes in den Palastbezirk rücken, und trotzdem setzt ein Spieler seine Diener dort hinein? Obacht, dann wird er wohl eine Aktionskarte spielen, die die Bewegung beeinflusst… Möglicherweise den Wächter ein Feld weiterschicken. Oder nutzt er vielleicht seine Erpressung (die unglaublich wertvoll ist und nicht verschwendet werden sollte)… Habe ich selber meine Erpressung noch? Stelle ich mich also dazu? Es gibt noch viele viele viele andere Beispiele. Das sind alles dann doch wieder Feinheiten indirekter Interaktion, die du leider vollkommen ausgelassen hast.

    Zielgruppe des Spieles daher (die es deiner Ansicht nach ja nicht gibt…): Leute, die ein abendfüllendes und äußerst thematisches Spiel spielen wollen, in dem es flott voran geht, weil man eben nicht alles ausrechnen kann, sondern auch einfach mal nach Intuition spielen muss. Für Hardcore-Planer und Strategen, die immer Herr über alles sein wollen, ist das Spiel sicherlich nicht zu empfehlen.

    Gegen den Einheitsbrei und für Spiele mit Ecken und Kanten. Yedo ist letzteres, und als solches super.

    Besten Gruß,
    Martin von SpielErLeben

  58. Ben2

    „I know it might be better not to react on criticism, because people tend to say that s proving that you can’t cope with critics. But on the other hand, showing your face on places where everything is love and praise is easyer 😉 . Think it’s good to talk and discuss about games.“

    Absolutely. NOT talking about criticism would mean you couldn’t cope with it 🙂 Or otherwise my university education and the whole „defend your arguments“ approach would be in vain. Thank you very much for your lengthy response. It is very much appreciated!

  59. Thomas

    Hello,

    First of all thank you for the review. Of course I rather had a review full of love and praise,… but criticism is always interesting too.
    It’s the first review with so much critics so far. But it’s as important as the good ones.

    I think partialy there’s a problem of imagination while playing. As you state that you just show your card, play this and that, en go,… If you read the story’s , or tell the story, while you play your card…tell the title and than , I bought this ,this and this, and I have a disciple here and there, thisone will do the kidnapping, the other one is doing that, We will kidnap the daughter of this guy because,… And the next one plays his mission and tells the story,… If you play it that way, you should see and feel your disciples walk through the city,…the atmosphere will come alive.
    But if you play: I have this,….. so i get this… than it ’s maybe less interesting.

    That’s the only thing I wanted to bring in against the review ;).

    I can understand some kritiks. There is a certain degree of frustration once in a while. You don’t know all the time what others are doing… but on the other hand you can play against players ahead by aktioncards, ( capturing disciples,… ) , not trading with the ones ahead, bid higher,… ) But it’s true that you don’t know which mission the others have in their hands.

    I really do appreciate your review. It hurts a bit, but it’s an opinion. Your opinion, which I respect. We hope that our next game will impress you more.

    @Jonas: you certainly have to give it a try someday. It’s a bit a game that brings up a lot of emotion in people. We have a lot of people loving the game…but some get frustrated by it, or hate it. Maybe your the love kind of guy ;).

    I know it might be better not to react on criticism, because people tend to say that s proving that you can’t cope with critics. But on the other hand, showing your face on places where everything is love and praise is easyer ;). Think it’s good to talk and discuss about games.

    So really thanks for the hard work you have put in the review. And of course for playing Yedo that much to make your fair opinion on the game.

    And I hope people still want to give it a try…because it‘ s a work of 5 years, and you might love it anyway ;).

    greets,

    Thomas

  60. Ben2

    @Roland – klar übertreib ich 😛

    ich finde offene Information auch nicht störend, sondern eben gerade super!

    @zottelmonster: je genau, sehr schade – denn das spiel hatte einiges potential.

  61. Zottelmonster

    Mal wieder eine sehr schöne Rezension.

    Ich hab’s einmal angespielt und die Aufträge auch als sehr unpassend empfunden. Ebenso waren mir die Worker-Aktionen nicht attraktiv genug. Selten kam man in den Zwiespalt Aktion wählen oder Mission erfüllen.

    Das Spiel hatte viele schöne Ideen, aber diie Umsetzung ist grad im Vergleich zu den anderen starken Konkurrenten in dem Jahrgang eher mittelmäßig.

  62. Roland W.

    😛 deine Beispiel zur Wirtschaftssimulation…übertreibt…leicht

    Man kann schon gezielt Karten bei RftG wegnehmen. Da, zumindest im Grundspiel, diverse „Grundstrategien“ vorhanden sind und du schon gezielt Karten auf der Hand behalten kannst, um hier ein bisschen gegen zu wirken. Ansonsten: Wo ist die Interaktion?

    Verstehe aber was du mit offener Information meinst, egal ob Manhatthan Project, dem glorreichen Caylus oder so Gurken wie Lords of Waterdeep es liegt immer offen, was andere Spieler erreichen wollen. Finde ich wie gesagt aber nicht mal störend, sondern eher „spannend“. Glaub es wird aber noch einige Spiele brauchen, bis mir klar ist wie entscheidend der Luckfaktor beim Kartenziehen bei Yedo ist. Daher warte ich mal ab :p und komme mit einem vernichtenden Gegenschlag in ein paar Spielen wieder drauf zurück.

  63. Ben2

    Keine Angst. Ich sehe es nicht als Kritik 🙂

    Bei deinem Dominion Beispiel habe ich nichts entgegenzusetzen.

    Zu deinem thematischen Ansatz. Nur weil es thematisch sinnvoll ist muss es nicht spielerisch Spaß machen oder „gut“ sein. Ich kann mir spontan 3 oder 4 Szenarien vorstellen, die thematisch sicher super sind, aber spielerisch bescheuert wären 🙂

    (Wäre es nicht cool bei dem nächsten Wirtschaftsspiel vor jeder Aktion 3 Runden aussetzen zu müssen um damit das Beantragen der passenden Genehmigung zu simulieren?)Whoohoo!

    Was soll denn ein aufmerksamer Spieler „bemerken“`? ich weiß ja nicht was der Spieler will (das ist ja Grad mein Punkt 😀 )

    Diese „indirekte“ Interaktion ist es ja genau was ein Euro-Spiel mit offener Info ausmacht. Das müssen die Regeln auch gar nicht sagen, dass ergibt sich ja. Blockiere ich Aktion A um damit den immensen Profit des Spielers X zu unterbinden… etc..

    Das einzige was ich übrigens zu Race for the Galaxy NICHT attributiert hätte wäre das gezielte wegnehmen von Karten 😉 Das ist schlicht nicht möglich. Aber man kann durch die passende Rollenwahl den Gegner trotzdem stark beinflussen.

  64. Roland W.

    Heiho,

    eins vorneweg: Dies soll kein Angriff oder sonst irgendwie geartete Kritik sein. Ich weiss das Rezis immer ein hartes Brot sind und in Regelfall wenig Dank entgegen gebracht wird für die Arbeit. Daher : Danke 🙂

    Da die „Brettspielformel“ noch nicht erfunden wurde ist es nie wirklich 100% objektiv. Ich meine viele behaupten auch heute noch das Dominion ein gutes Spiel ist. Objektiv betrachtet ist es übel glückslastig wenn gleichstarke Spieler gegeneinander antreten und bevorzugt die Spieler vorne in der Spielerreihenfolge enorm. Was ich meinte mit Arkham: Es ist ein Koop Spiel. Das Thema ist Koop. Man kann nicht mal zusammen Angriffe starten oder sonst wie geartete gemeinsame Aktionen tun. Yedo ist ein Spiel bei dem man ein Klanoberhaupt ist. Welchen Grund sollte es haben, dass du weisst was andere Klans vorhaben??? Mal davon abgesehen, dass ein aufmerksamer Spieler es in meinen Augen gut bemerkt.

    Ich spiele sehr gern Euros. Die wenigen mit wirklicher „Interaktion“ in den letzten Jahren waren Manhatthan Project und Carson City. Bei allen anderen Spielen findet „indirekte“ Interaktion durch blockieren von Feldern zwar statt. Aber keiner macht dies in der Regel bewusst, sondern weil es für ihn in dem Moment der bestmögliche Zug ist. Race for the Galaxy ist hierfür auch ein gutes Beispiel. Hier findet durch das gezielte wegnehmen von Karten auch „Interaktion“ statt, jedoch auch nicht so gezielt oder direkt gegen einen Spieler gerichtet wie bei z.B. Nightfall (ich mag es nicht…).

  65. Kai

    Also ich finde auch das es gerade Arkham Horror extrem wichtig ist, zusammen zu arbeiten. Wenn jeder nur so solo vor sich hinspielt, hat mein eigentlich keine chance zu gewinnen. Man muss isch absprechen und alks TEam auftreten, jeder muss seine Aufgaben erfüllen, sonst kann man nicht gewinnen.

  66. Ben2

    Das ist kaum Geschmacksfrage.
    (Auch wenn ich die Einleitung so formuliere) Sondern eine objektive Analyse der Elemente.
    Da muss ich jetzt intervenieren (also argumentatorisch ,) ) 99% der Euros sind KEINE Solospiele. Ich würde es eher umdrehen. Gerade Worker-Placement oder Bietspiele erlauben das gezielte blockieren von Aktionen oder exakte Manipulieren meines Gegners. Ganz besonders wichtig ist hier aber natürlich offene oder zumindest halb-offene Information. Yedo macht etwa viel Wind daraus, das alle Waffen offen ersichtlich sind. Warum? Das kommt mir wie ein Regelrelikt aus einer Zeit vor, bei der die Aufträge offen lagen. Selbst bei „verrufenen“ Multiplayer-Solo Spielen wie „Race for the Galaxy“ kann ich mit ansteigender Information blockieren und/oder helfen. Blindes Solitärspielen wir auch hier nicht zum Sieg verhelfen. Ganz anders bei Yedo. Ich habe keine bewusste Eingriffnahme. Das ist praktisch schon die perfekte Disqualifikation für ein Eurospiel.

    Das Arkham Horror Argument kann ich im Übrigen nicht ziehen lassen, weil es ein gänzlich anderes Spiel ist. Das ist etwa das selbe wenn ich den Glücksfaktor eines Euros bemängele und dann als Gegenargument bringe, dass Kniffel ja auch glückslastig ist. (Und Arkham ist übrigens gerade NICHT solo => weil koop… spiel das mal mit 0-Information und dann schau wie weit du kommst 🙂 ) Mir käme auch nie in den Sinn diese beiden Spielegenres bei meiner Wertung entgegenzustellen.

  67. Roland W.

    Geschmack ist halt leider immer noch Glücksache. Ich finde Yedo auch sehr gelungen. 99% der Euros sind Solospiele. Und selbst hier gelobte Spiele wie Arkham Horror sind mehr Solo als sonst was. Denk das kommt immer drauf an, wie mans selbst empfindet….

  68. Ben2

    Ich kann mir kaum vorstellen wie man SPaß haben kann wenn etweder A) ein Spieler eine Kombo nach der anderen abschließt b) ein anderer Spieler zu nichts kommt und du weder gegen A noch B irgendwie vorgehen kannst. Und die Tatsache, dass man faktisch durch PUREN Zufall blockiert wird oder mit einer Aktion durchkommt finde ich in einem sogenannten Strategiespiel weder angenehm abswechslungsreich noch spannend. Selten habe ich in einem Spiel so solitär gespielt und durch puren Zufall gewonnen oder verloren. In keiner meiner Testrunden war ein Spieler von seinem Sieg zufrieden gestellt worden. Eher das Gegenteil á la „Ich hatte einfach gute Karten“ war das Credo.

  69. HedgeWizard

    Seltsam, alles was du in deinem Fazit als negativ aufführst, ist in KEINER meiner zahlreichen Spielrunden (mit jeglicher möglichen Spielerzahl) als störend empfunden worden, selbst die Spieldauer nicht.
    Ich kann also deine Frustration überhaupt nicht nachvollziehen.
    Und … Ich will zwar nicht pingelig sein, aber die „Arbeiter“ heißen in diesem Spiel „Diener“.

  70. Hans Huehnchen

    Eure Kritikpunkte sind berechtigt, trotzdem mag ich Yedo irgendwie gerne.
    Habt ihr als Haus Regel schon mal mit offenen Missionskarten gespielt? Wäre interessant zu wissen, wie sich Yedo dann spielte.
    Auf der anderen Seite finde ich gerade die schwarzen Missionen teils so schwer, dass ich auf gezieltes Störfeuer gerne verzichten möchte.
    Zum Bietmechanismus: ähnlich klasse ist er in Nieuw Amsterdam umgesetzt ( es würde mich freuen zu wissen, was ihr von dem Spiel haltet, sprich eine Rezension 😉 ).

    Und ganz zum Schluss nochmal ein Dankeschön für die Rezi.

  71. Jonas

    Das Fazit hört sich recht vernichtend an. Lange habe ich auf eine Rezension gewartet und bin jetzt schon ein bisschen enttäuscht. Die Aufmachung des Spiels, die einzelnen Kurztexte zu den Missionen, die Gesamtgestaltung, in Allem steckt so viel Liebe. Auch der Schwierigkeitsgrad (die 4 Tatzen von eggert) hatte dieses Spiel für mich so interessant gemacht. Aber du hast vermutlich leider recht. Das blinde Nebenherspielen hätte nicht sein müssen.
    Ich hoffe, ich kann es irgendwann mal in Händen halten, Test spielen und mich vom Gegenteil überzeugen. Es ist nämlich wirklich eines der Spiele, die thematisch richtig gut umgesetzt sind und sofort Lust auf die erste Partie machen. Obwohl ich es noch nie gespielt habe, hatte ich mich gleich ein bisschen verliebt. Schade, dass die Rezension das ganze etwas getrübt hat.

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