Pelican Bay / Rezension

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Wir testen das Spiel „Pelican Bay“ von Jacques Zeimet (Drei Hasen in der Abendsonne) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung.

Kurzbeschreibung

Die blauen Pelikane fühlen sich an Sandstränden genauso wohl, wie in den Lagunen oder im Tropenwald. Wer durch geschicktes Anlegen seiner Kärtchen möglichst große Lebensräume für die frechen Vögel entstehen lässt und einzelne Gebiete für sie erschließt, gewinnt das Spiel. Zwei Kärtchen hat man in jedem Zug zur Auswahl, um einzelne Gebiete zu vergrößern und dabei die meisten Punkte zu sammeln. Manchmal sogar mehr, wenn ein Wald, ein Strand oder eine Lagune erschlossen wurde.

Auf einen Blick

3 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Basti

    Also diese Taktik kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich mit meinen Plättchen keine Gebiete abschließen kann, ist es doch nur logisch ans größte Gebiet anzulegen, wenn ich kann. Vor allem wenn das auch alle anderen tun. Wieso sollte ich auf viele Punkte verzichten, wenn die anderen Mitspieler voll auf ein Gebiet setzen und damit massiv Punkte machen. Da wird man gezwungen mitzuziehen, auch wenn es dann dumm ausgehen kann.

  2. Marcel

    Hallo Basti,

    obwohl ich deine Kritikpunkte zumindest zum Teil auch nachvollziehen kann, würde mein Urteil zum Spiel etwas anders ausfallen – aber die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. 🙂

    Zum Teil sage ich deswegen, weil deine Kritikpunkte nur greifen, wenn man das Spiel auf eine bestimmte Art und Weise spielt: nämlich alle bauen immer nur am größten Gebiet an, weil sie nichts verpassen wollen an Punkten. Klar, dass es dann früher oder später einen erwischt. Wenn man so spielt hat man aber die taktische Tiefe des Spiels einfach noch nicht erschlossen.

    Wichtig ist es, von Anfang möglichst viele Gebiete abzuschließen, solange es noch relativ einfach geht. Durch evtl. Kettenzüge kann man da auch genügend Punkte holen und Pelikane einheimsen. Sinnvoll kann es auch sein frühzeitig mehrere Gebiete stark werden zu lassen, da kriegt man mal in einer Runde weniger Punkte, bleibt aber flexibler. Beachtet evtl. auch mal die Tipps auf der Verlagshomepage: http://www.hasehasehase.de/Aktuell_files/shapeimage_8.png

    Aber von der Hand weisen kann ich natürlich auch nicht, dass das Pech zuschlagen kann und auch meine Alternativpläne zur eher kurzfristigen Taktik immer an das größte Gebiet anzubauen, nicht aufgehen, wenn ganz ungünstige Teile kommen. So extrem haben wir es aber noch nicht erlebt.

    Und achja, die Regel ist ein Grauen – volle Zustimmung. Wir waren uns auch so unsicher am Anfang, spielen es aber so, wie du es auch erklärst hast.

    Danke für die Rezension! 🙂

  3. Timo Sperber

    Hallo, Basti,

    Auch wenn ich Dir in allen Punkten zustimme, was die Schwächen des Spiels angeht – insbesondere die Regel macht einen fertig – halte ich Pelican Bay für einen netten Zeitvertreib für 2 Spieler. Ich könnte an dieser Stelle sagen, dass Pelican Bay so einen Verriss nicht verdient hat, aber ich kann Deine Punkte alle nachvollziehen und nicht mal was dagegen einwenden, obwohl ich es gerne spiele. Komisch.

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