Libertalia / Rezension

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Wir testen das Piraten-Spiel „Libertalia“ von Paolo Mori (Marabunta/Asmodee) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung.

Kurzbeschreibung

Jeder Spieler spielt mit den verschiedenen Charakteren einer Piratencrew und manch hoher Persönlichkeit an Land. Alle Charaktere haben in „Libertalia“ eine eigene Fähigkeit, die zu bestimmten Zeitpunkten ausgelöst wird und Vorteile bringt. Doch nicht jeder Charakter wird diese Kaperfahrt überleben! Viele werden in den Wirren verschwinden und nie wieder gesehen, andere können mit den Toten sprechen und wieder andere können die Beute erhöhen. Jeder Spieler hat die gleichen Charaktere auf der Hand und entscheidet selbst zu welchem Zeitpunkt er diese zum Entern losschickt.

Auf einen Blick

20 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Alexey

    Hier also die Antwort auf die Schlägerfrage, die sich auch uns gestern gestellt hat 🙂
    Wir haben sie für uns thematisch beantwortet.

    Mir gefällt das Spiel sehr gut, weil es kurzweilig und recht schnell erlernbar ist. Vergleichen würde ich es mit „Ohne Furcht und Adel“. Wandert auf jedenfall auf die Wunschliste!

  2. Timo Sperber

    Der Autor sagt bei BGG, dass sich der Schläger selbst aus dem Spiel haut. Macht thematisch wenig Sinn, ergibt aber einen schönen Effekt, wenn drei Leute den Schläger gleichzeitig spielen.

  3. Oli

    Danke euch Beiden. Dann haben wir es unterm Strich ja sogar „richtig“ gespielt. 🙂

  4. Basti

    Stimme Ben in Bezug auf den Vodoo-Priester zu.

    Beim Schläger würde ich es thematisch interpretieren. Der Schläger wird sich kaum selbst KO schlagen, von daher würde ich sagen der Effekt verpufft, der Schläger geht in die Auslage.

  5. Ben2

    „nur die, welche während der aktuellen Kaperfahrt abgeworfen wurden“

    Die anderen Karten werden nach einer Kapernfahrt wieder „zurück in die Schachtel“ gelegt, wenn man es genau nimmt.

  6. Oli

    Libertalia kam gestern bei uns mal wieder auf den Tisch und dabei hatten wir auf 2 Karten Auswirkungen die wir etwas gegensätzlich interpretiert haben.

    Daher meine Frage an euch: Wie spielt ihr die Karten „Schläger“ und „Voodoo-Priester“?

    Ersterer entfernt ja sofort den stärksten Charakter auf dem Schiff und entsorgt diesen. Was ist nun aber, wenn er selbst der stärkste Charakter ist? Schlägt er sich dann selbst? Oder verpufft der Effekt dieser Karte dann einfach?

    Und der Voodoo-Priester bekommt 2 Dublonen für jeden entsorgten Charakter. Sind damit wirklich ALLE Karten gemeint, die im Laufe des Spiels irgendwann mal abgelegt worden sind, oder nur die, welche während der aktuellen Kaperfahrt abgeworfen wurden?

  7. Hans Huehnchen

    Hier gehts nicht ums Planen und Gewinnen, mir macht Libertalia einfach (Schaden-) Freude, auch wenn man selbst eine auf den Deckel bekommt. Libertalia ist nicht fehlerfrei, aber momentan der Kracher in unserer Runde. Zu zweit und dritt finden wir es nicht ganz so super, weil dann einfach nicht so tolle Effekt-Kaskaden entstehen können.
    @ Lukas: manchmal kann es auch Vorteile bringen, einen vermeintlich schlechten Tiebreaker zu haben, gerade beim Papagei.

  8. Ben2

    Der Fehler ist richtig, gespielt haben wir es aber so wie du eben beschreibst!

  9. Dietrich

    Moin. moin,
    erst dachte ich, das Spiel sei nicht für mich; so wie die vielen Karten bei Seasons, die man kennen muss.
    Aber euer Film(chen) hat mich doch verleitet, das Spiel zu spielen und zu erwerben.
    Es fielen mir dann beim erneuten Sehen des Films 2 Fehler auf:
    Schon in der Dämmerungsphase – und nicht erst in der Nachtphase – nimmt sich jeder Spieler sein(e) Beutestück(e) und legt den Charakter (Karte) in seine Piratenhöhle, beachtet DABEI aber die Dämmerungseigenschaft der Karte oder die Eigenschaft des rot hinterlegten Beuteplättchens. Das spielt deshalb eine Rolle, weil die Funktionen der rot hinterlegten Beutestücke (Säbel und Span. Admiral) sofort ausgeführt werden. So kann sogar schon in der ersten Runde das Säbel-Beutestück einen gerade eben in die Nachbar-Höhle gelegten Charakter auf den Friedhof befördern.
    Und hier ist der zweite Fehler: Der Säbel kann NICHT eigene Charaktere töten, sondern nur direkte Nachbarn links oder rechts (7 Wonders).
    MfG Dietrich

  10. Emirio

    Hi Basti,

    auf deine Rezession hin, ist das Spiel auf meiner ToPlay Liste gelandet.
    Gestern, auf dem Spieleabend in der SpielePyrami.de Karlsruhe, konnte ich es dann endlich mal probespielen.
    Bin zwar nur zweiter geworden, aber ich fand es sehr kurzweilig.
    Sehr gutes Spiel mit wenig Glückselementen drin, da jeder die gleiche Kartenhand hat (bzw. bis auf 3 Karten die gleiche). Unser Affe erschien in der letzten Runde und ich habe 3 viele verfluchte Artefakte genommen. Meinen linken Nachbar konnte cih dann überraschen, als ich im letzten Zug diese mit dem Händler weggetauscht hatte und er seinen Affen völlig umsonst gespielt hatte.
    Auch die flavor texte auf den Karten liest man sich gerne durch und die Abbildungen von den Piraten finde ich toll.

    Danke für die Rezession, sonst hätt ichs vielleicht nicht getestet.

    Sven J.

  11. bpsyc

    Hi Basti,

    Wenn Du Dich schon für Piratenspiele interessierst, dann würde ich mir wünschen, dass Ihr mal das Spiel „Pirates of Nassau“ von Gung Ho Games rezensiert. Gruß bpsyc

  12. Marcel

    Super Rezension, danke!

  13. Basti

    @ lukas: Denke mir aber, wenn ihr so analytisch an das Spiel herangeht, dann ist Libertalia sowieso nichts für euch (eure Zielgruppe). Das Spiel sollte man spielen um Spaß zu haben am Tisch und an der Interaktion. Aber wenn du beim Spielen einer Karte überlegst, ob der Tiebreaker des roten Decks jetzt höher ist als deiner, dann wird das Spiel denk ich eher mechanisch und dröge.

  14. lukas

    Vielen Dank.

  15. Ben2

    Statistisch gesehen ist das gelbe Deck das Schlechteste aber nur marginal. Man spielt ja nicht mathematisch und Randfälle die benachteiligen sind extrem selten. Es gibt eine Variante die das versucht zu lösen – man kann sie ja mal spielen und schauen was besser gefällt. SIe ist vom Designer selbst und damit valide.

  16. Basti

    Naja, haste den besten Affen, ist eben eine andere Rolle schlechter. Und wenn ihr dann schon raustüftelt, wer den besten Affen hat, dann dürft ihr ihm eben keine Artefakte lassen, sondern nehmt sie selbst und vertickt sie dann z.B. mit dem Händler gegen Dublonen.

  17. lukas

    Hab schon einiges gutes über das Spiel gehört, euch gefällts auch, jetzt hab ich nur noch eine Frage:

    Das Tiebreakersystem – ist das fair bzw. fällt es ungut auf?

    Wir sind jetzt eher eine Vielspielerrunde und tüfteln gerne ein bisschen und bei uns fragt sicher bald mal jemand wer nun den „besten“ Affen hat um alle verfluchten sachen als letzter loswerden zu können?

  18. Basti

    @ Mahmut:
    Von Grimoria kenn ich leider nur das Video und hab es selbst noch nicht spielen können. Von daher kann ich da keine Stichhaltige Aussage treffen.

    Das „Ich denke, dass er denkt, dass ich denke und deshalb spiele ich diese Karte etc…“-Element kommt ab und an bei manchen Kartenkombinationen vor, meistens spielt man jedoch die Karte die einem am meisten bringt oder für die das Timing gerade richtig ist. Dennoch sollte man auch immer daran denken was die Gegner wohl vorhaben könnten.

    Es ist also deutlich mehr als ein „Ich denke, dass er denkt, dass ich denke“-Spiel und auch deutlich plan- und berechenbarer!!! Vielleicht bekommt man nicht die erwünschte Beute, den Rolleneffekt jedoch kann man trotzdem in den meisten Fällen spielen und auf den kommt es letztendlich oft an.

  19. Ben2

    Ich muss sagen Libertalia war für mich ein Sleeper-Hit – nichts erwartet und sehr viel bekommen!

  20. Mahmut Dural

    Zunächst einmal vielen Dank für die gelungene Reznesion Basti!
    Man kann oder sollte keine Spiele miteinander vergleichen, aber viele Spiele benutzen ja auch fast denselben Mechanismus.
    daher meine Frage: Ist Libertalia sowas wie Grimoria für Erwachsene?
    Kann man Libertalia mit „Adel verpflichtet vergleichen: Ich denke, das er denkt, das ich denke und deshalb spiele ich deise Karte etc..

    Vielen Dank für die kommenden Antworten.

    MfG
    Mahmut

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