Helvetia / Rezension

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Wir rezensieren das Spiel Helvetia von Matthias Cramer (Kosmos) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Es spielt in der Schweiz.

Kurzbeschreibung

Ora et labora heißt es in den einsamen Bergdörfern der Alpen. Die nächste Stadt ist einen Tagesmarsch entfernt und das nächste Dorf auch ein paar Stunden. Um das Dorfzentrum herum errichten Sie Ihr Dorf ganz nach Ihrem Geschmack. Aber Ihre Bewohner sind einsam. Sie sehnen sich nach Gesellschaft – des anderen Geschlechts – und nach Nachwuchs. Also lassen Sie in „Helvetia“ die Hochzeitsglocken läuten und verheiraten die Dorfjugend in die umliegenden Dörfer. Das bringt Ihnen Zusatzeinkommen – aber der Nachwuchs bleibt in den anderen Dörfern. Beim Mitspieler. Doch sicher haben auch Sie einen adretten Junggesellen, der seinen Ziegenstall mit einer feschen Sennerin teilen könnte. Und schon stellt sich auch bei Ihnen der Nachwuchs ein.

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

Auf einen Blick

17 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Ben2

    Das ist mir selbst schon öfter aufgefallen. Komischerweise mache ich das weder bei Presentationen noch sonst wo. Ich habe das aber schon im letzten Video merklicher abgestellt. Ich arbeite da schon kräftig dran- Versprochen!

  2. Alex

    Hallo Ben,

    eure Videos sind wirklich gut gemacht, kompetent, aktuell und sehr übersichtlich!

    Ich habe aber leider einen klitzekleinen Kritikpunkt.

    Ich weiß nicht ob es jemandem aufgefallen ist, aber der Ben sagt an jedem Satzbeginn und immer wenn er nach einem Wort sucht „ja“ und das macht mich voll fertig… ich kann dem irgendwie nicht allzu lange zuhören, auch wenn ich gerne mehr Videos von euch schauen würde.

    Ja, wäre echt nicht schlecht, wenn du … ja, an deiner Rhetorik feilst!

    😉

    Ansonsten: „Weiter So!“ – Coole Seite!

    Alex

  3. Ben2

    Danke Lorion. Stimmt macht Sinn. Ich werde in Zukunft diese Umrechnungsliste neben mein Bett legen… 🙂

  4. Lorion

    Tipp für eine Umrechnung von 6er in 10er/20er System:

    1 ~ 1,5
    2 ~ 3,5
    3 ~ 5
    4 ~ 6,5
    5 ~ 8,5
    6 ~ 10

  5. Ben2

    Mensch ja. Da hast du recht . Man sollte also keine Impromptu Strategietips geben, wenn man ein Spiel erklärt und nicht grad spielt.

  6. Dietrich

    Moin, moin,
    bei uns hat die Zweiervariante auch nicht geklappt.

    Leider ist Dir beim Erklären der Zusatzaktion durch ein Personenplättchen (hier Hebamme) ein kleiner Fehler unterlaufen – obwohl sich gerade hier Deine Erklärung aufdrängte:
    Da nur in ein fremdes Dorf eingeheiratet werden darf und die Hebamme nur im eigenen Dorf Kinder zu Welt bringt, kann das just (im fremden Dorf) verheiratete Paar nicht ein Kind (im eigenen Dorf) hervorbringen.

    Sonst aber eine gute Spielerklärung – macht weiter so!
    Dietrich

  7. Ben2

    Ach Mahmut… wegen der 3 und der 4… Ja ich musste Helvetia im Vergleich zu anderen Spielen höher bewerten. Wobei es mir oft schwer fällt im 1-6 Schema. Falls es dir weiterhilft. Bei BGG wäre es eine 6,5 bei mir.

  8. Dirk

    In Sachen Inlays sind mMn. „Days of Wonder“ wohl mit das Beste.

    Zu den 2-Spieler-Varianten: schade…
    Aber leider ist es häufig so, dass diese aufgesetzten 2-Spieler-Varianten nicht wirklich funktionieren. (Ausnahme „Glen More“, der Würfel-Mechanismus funktioniert !). Am besten sind immer noch die Spiele, die ohne grosse Anpassung zu zweit gespielt werden können. (z.B. „Burgen von Burgund“, „Troyes“ und zum Glück noch einige andere)

  9. Ben2

    Das war natürlich aus Gründen der Dramaturgie übertrieben… ja. Aber den Maßstab: gar kein Inlay vorhanden, will ich gar nicht erst anlegen. Aber ich habe doch Probleme das Brett aus der Schachtel zu bekommen – und auch die Plättchen wollen so recht keinen Platz finden. Das man sich beim Brett herausholen aber irgendwie was einfallen lassen muss, habe ich aber schon von anderer Seite auch gehört (weil es eben geradeso das Plastikinlay ausfüllt.)
    Ich bin aber vielleicht von der Schachtel von Alien Frontiers verwöhnt.

  10. Mahmut Dural

    Ich könnte schwören, dass die Gesamtwertung auf 3 Punkten war, was hat denn dazu geführt, das Helvetia´s Benotung auf 4 hochgeschraubt wurde?

    Denn Gestern stand anstelle der 4 noch eine 3.

    In Sachen Inlay muß ich leider widersprechen, wir hatten keine Probleme unser Spiel auszupacken, und waren auch immer mit Kosmos zufrieden. Das ganze Spielmaterial findet Platz. Im Gegensatz zu anderen Verlagen, die gar keine Inlays reinpacken, bin ich froh, dass bei Kosmos man seine Materialien schön verstauen kann. Bei Spielen wie: Merkator, Agricola, Luna, Le Havre, Automobile fehlen im Gegensatz zu Kosmos-Spielen Inlays. Und wenn gar kein Inlay drin ist bedeutet das, dass auf Dauer die Spielbretter , Schrammen bekommen, vom ganzen hin und her im Karton.
    Ich denke, dass hier ungewollt dem Verlag Unrecht passiert. Kann mir nicht vorstellen, das mehrere Stunden gebraucht wurden um dort die Materialien rauszubekommen 😉

    Greets
    M.D.

  11. Ben2

    Oh zu meiner Schande muss ich tatsächlich grad gestehen, dass ich die 2 Spieler Variante vergessen habe zu erwähnen. Also mMn funktioniert diese gar nicht. Helvetia ist primär ein 3-4 Spieler Spiel und nur umständlich und Spielspaßtötend zu 2. spielbar.

  12. Dirk

    Hallo Ben !

    Danke für die schöne Rezi. Ich bin ja ein Fan von „Glen More“ nicht zuletzt weil es mMn. auch zu zweit sehr gut funktioniert. Und wir spielen hier die meiste Zeit zu zweit denn auch ich habe das Glück einer „Spielerfrau“ wenn auch meine Sucht doch deutlich ausgeprägter ist. 😉
    Wie ist das denn hier bei „Helvetia“ bzw. beim erwähnten „Lancaster“. Funktionieren die 2-Spieler-Varianten ?

    Beste Grüsse

    Dirk

  13. Basti

    Super Rezi Ben! Ich finde du hast den Nagel auf den Kopf getroffen mit dem Fazit.

    Klar ist das Spiel interessant (auch wenn mich die Thematik abschreckt), aber es ist eben nicht wirklich was neues, wenn man es öfter spielt. Dann lieber Wikinger oder Yspahan, die bieten ähnliche Spieltiefe sind jedoch angenehmer zu spielen.

    Und glaubt es mit Leute, der Ben spielt echt so viel! Voll der Freak!!! 😉 (Und ich dachte immer ich wäre extrem…)
    Aber der hat ja auch (anders als ich) eine Frau die gerne mitspielt, so dass Bens Fließbarbeit kein Wunder ist.

  14. Ben2

    Doch lieber Carsten. Das gehört zum Rezensieren dazu. Gerade bei Spielen wie Helvetia die anfänglich überragend wirken muss ich nachhaken und mehr spielen. Wir spielen auch spezielle Strategien oder testen Elemente eines Spieles auf Schwachstellen. Was ihr hier als Fazit bekommt ist ein Endergebnis – die Spitze des Eisberges. So viel Detail bekommt natürlich nicht jedes Spiel, aber es ist Teil der Philosophie von Spielama Spiele nicht einfach 2 oder 3 mal zu spielen und dann eine Meinung anzumaßen. Und meinen eigenen Lieblingsspiele Spiele ich häufiger…. Man möchte meinen, dass das alles sehr viel Zeit weg nimmt, aber ich mache das Abends auch lieber als fernzusehen. Da kann man in 3 Wochen dann schon 10 Partien oder mehr machen.

  15. Carsten

    10x gespielt? Nie!
    Diese Menge schafft man höchstens noch bei den eigenen Lieblingsspielen.

  16. Mrs. Wilson

    Das finde ich auch sehr beeindruckend. Vor allem: Das Spiel dauert 90 Minuten, Du hast es mehr als zehn mal gespielt. Machst Du eigentlich auch was anderes als spielen??? :))
    Und, hast Du es auch mit Leuten gespielt, die noch nie ein Brettspiel in der Hand hatten? Oder gehen sie Dir langsam aus? ;))

    Tolle Rezi! Danke schön! Weiter so!

  17. Martin

    Respekt, in was für einer kurzen Zeit Ihr die Videos raushaut udn trotzdem die Qualität beibehaltet.

    Vor allem vor Essen ist das super!

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