Game Over / Rezension

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Wir rezensieren das Kinder und Kartenspiel „Game Over“ und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Es ist von Jérémy Peytevin (La Haute Roche/Asmodee). „Game Over“ ist auf der Empfehlungsliste „Kinderspiel des Jahres“ 2014. Unter http://youtu.be/WeZd9QUaqvE findet Ihr eine Beispielrunde.

Kurzbeschreibung

Helft den kleinen Barbaren, ihre von den Blorks gefangene Prinzessin zu retten. Schnappt euch eine Waffe und ab ins Verlies! Über verdeckte Karten bahnt ihr euch den Weg und erkundet mehr und mehr vom Gefängnis der Blorks. Aber Vorsicht, die Fieslinge können überall lauern! Ihr müsst gegen sie kämpfen, aber wenn die richtige Waffe fehlt, heißt es ganz schnell: Game Over und nochmal von vorne. Doch zum Glück habt Ihr euch den Weg des kleinen Barbaren gemerkt, oder?

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

Auf einen Blick

11 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Timo

    Mir gefällt das Spiel auch ohne Kind 🙂

    Da kommt etwas Memory, etwas Taktik beim Verschieben der Karten sowie ein nicht gerade kleiner Batzen Glück zusammen, aber für 10 lockere Minuten zwischendurch ist es schon gut zu gebrauchen.

  2. Basti

    Also ich fand Game Over nicht schlecht. Ich dachte mir beim ersten Spielen: „Das ist so banal-blöd-einfach, dass es irgendwie auch schon wieder gut ist“. Eigentlich sollte Haba sich den Titel schnappen und „Mein erster Dungeon-Crawler“ draufschreiben 😉

  3. Sebastian

    @Tobi: Game Over ist auf der Empfehlungsliste Kinderspiel2014. Die Jury schreibt in ihrer Urteilsbegründung: „Ein Verlies voller Monster, eine Prinzessin hinter Gittern und ein kleiner Barbar als Held ? taugt das als Kinderspiel? Ja ? wenn es so drollig aufbereitet ist wie in diesem liebevoll illustrierten Merkspiel, bei dem selbst kleine Rabauken nicht merken, dass sie hier in Wahrheit ihr Gedächtnis trainieren. Auf einem Raster von 25 Verlies-Karten bahnen sich die Spieler ihren Weg. Wenn sie eine Karte aufdecken, erwarten sie meistens Monster. Diese können immer nur mit einer bestimmten Ausrüstung besiegt werden. Ein Glückspilz, wer sich das gemerkt und die richtige Wahl getroffen hat. Schritt für Schritt tasten sich die Spieler an ihr Ziel heran. Nur wer in einem Rutsch einen Schlüssel und seine Prinzessin entdeckt und dabei gleichzeitig auch noch alle Widersacher überwunden hat, gewinnt.“ (siehe http://www.spieldesjahres.de/cms/front_content.php?idcatart=1259&id=857)

  4. Florian

    @ Sascha36:
    Ja das kann gut sein. Da hast du einfach auch die bessere Erfahrung im Feldversuch. War nur eine Überlegung von mir, die auch nicht abwägig ist, denke ich. Aber ich hatte ja schon eingeräumt, dass wenn es so gut bei dir läuft es in der Realität wohl anders aussieht.

  5. Sascha36

    Das mit den Figuren etc Florian stimmt nicht immer, meine Erfahrung ist das Knder bei spielen eins immer sehr mögen und das ist ein schneller Aufbau. Das Spiel ist innerhalb von 5 Minuten aufgebaut und erklärt. Der Reiz besteht in dem Memory Effect und wie schnell man die Prinzessin fängt.
    Jetzt müsst ihr nur Pick a dog ( Polarbear, pig oder seal ) reviewen und ihr habt die besten Kids Games von 2013 als Video.

  6. Florian

    Der letzte Sieger war (glaube ich) Geister, Geister Schatzsuchmeister oder?! Und wenn ich das so vergleiche, denke ich hat Game Over eher schlechte Karten, weil der Aufforderungscharakter ziemlich niedrig ist. Da liegen halt ein paar Karten auf dem Tisch. Ich glaube Kinder begeistert man eher, mit so süßen Gespensterfiguren oder großen Material wie dieses Scooby Doo Mistery-Mine (ich weiss nicht, ob es das auf deutsch gibt, hab nur eine englische Rezi gesehen). Und wenn das ein Kriterium ist, dass Kinder das Spiel sehen und dann dort direkt Spannung ausgelöst wird und „Entdeckerdrang“ schneidet es da eher schlecht ab. Sagt zumindest mein Gefühl. Auf der anderen Seite sagt ja Sascha36 wie gut es ankommt.

  7. Tobi

    Halli Hallo alle =)

    Danke für die Antworten. Klar ist das Spiel nicht jedermanns Sache (wie das halt bei jedem Spiel ist). Manche haben schon bei dem Kommentar „Es ist ein Memory-Spiel“ die Flucht ergriffen.

    Ich bin wirklich mal gespannt wie das Spiel im Bezug auf das „Kinderspiel des Jahres“ abschneidet. Für soetwas habe ich ein ganz schlechtes Gefühl. Was meint ihr dazu?

  8. Florian

    Hallo Tobi.
    Danke für die tolle Rezension. Da gibt es nichts zu meckern und man merkt du liest Kritik und versuchst sie dann einzubauen. Kam mir zumindest so vor und das find ich super.

    Ansonsten ist das Spiel nichts für mich. Generell sind Kinderspiele nicht so meins, habe auch keinen Ort oder Personen, wo ich solche Spiele einsetzen kann. Aber die Rezi war gut!

  9. Sascha 36

    Ich hab es mal in die Schule mitgebracht um zu schauen wie es bei den Kindern ankommt, mittlerweile haben wir drei Exemplare und es ist immer im Einsatz. Das Spiel ist so einfach das es Kindern Kindern erklären können und das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt bei der Arbeit. Für Erwachsene etwas zu leicht, vielleicht ein Trinkspiel noch draus machen, aber dann wäre ich eh raus.

  10. Knolzus

    Witzige Idee. Erinnerte mich spontan an eine Mischung aus „Ich packe meinen Koffer“ und „Senso“.

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