Dominion – Die Intrige / Rezension

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Wir testen das Spiel „Dominion: Die Intrige“ von Donald X. Vaccarino (Hans im Glück) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Das Grundspiel ist das „Spiel des Jahres 2009“.

Unsere Rezension von „Dominion: Seaside“ findeste Du unter http://youtu.be/NEWdOtc4dxk.

Kurzbeschreibung

Ein wenig Geld, kleine Länderreien, mehr hast du zu Beginn des Spiels nicht. Doch die Welt steht dir offen, denn du kannst dir ein Reich aufbauen, in dem du Brücken baust, Verschwörer anheuerst oder Tribut von deinen Mitspielern einforderst. Schließlich willst du dein Reich vergrößern, und zwar schneller als deine Mitspieler. Dazu baust du dir ein Kartendeck auf, um die Mitregenten zu übertrumpfen und eher zum Ziel zu kommen. „Dominion: Die Intrige“ ist sowohl einzeln als auch zusammen mit der Basisversion spielbar. Werden beide Spiele kombiniert, erhöht sich die maximale Spieleranzahl von vier auf sechs. Es kommen Siegkarten mit zusätzliche Funktionen ins Spiel. Neben Geld- und Siegkarten befinden sich 25 neue Königreich-Karten in „Dominion: Die Intrige“.

Auf einen Blick

10 Kommentare Kommentar schreiben

  1. agg

    Ich empfehle als Erweiterung „Blütezeit“, da hier jeder die Möglichkeit hat, schneller zu mehr Geld zu kommen und das ganz Spiel interaktiver wird.

  2. Loki

    Über Blütezeit, muss ich zugeben, weiß ich noch so garnichts. Somit vote ich sofort für ein Video! 😀
    Würd mich übrigens aus Spaß an der Freud auch gern mal Videorezensionen versuchen, aber wie schon Vorredner vor mir, fehlt es hier einfach an der nötigen Ausrüstung, zudem habe ich keinerlei Ahnung vom Video auf PC und in ein vernünftiges Format bringen.

  3. Basti

    Die „Provinzjagd“ hat spätestens mit der Erweiterung „Blütezeit“ ein Ende. Da passiert es nur noch selten, dass die Provinzen leer werden, da ja schließlich noch die Kolonien im Spiel sind.

  4. Loki

    Ich mochte Dominion von Beginn an auch noch nicht so sehr, die vielen Möglichkeiten des Spiels ergaben sich erst mit immer weiteren Partien.
    Es ist ein echtes und sehr gutes turniertaugliches Kartenspiel, dass sich mit Poker und Magic – The Gathering messen kann in meinen Augen.
    Ja, es ist eine einzige Provinzjagd, aber ein Deck aufzubauen das so optimiert ist, dass nahezu jeder Zug einen Kauf einer solchen Karte ermöglicht macht einfach nur tierisch Bock und dabei funktionieren sogar so ungewöhnliche Methoden wie „Ich hole mir eine Entsorgungskarte und entsorge zuerst einmal alle meine 1er Siegpunkkarten um meine Chancen nur noch Geld zu ziehen zu erhöhen“

    Das Spiel ist was für Mathematiker, Power-Gamer und Punktejäger, natürlich taugt es auch als Familienspiel, allerdings werden sich hier sicherlich die von Ben genannten Schwächen des Spiels früher oder später einstellen.

    Insgesamt sehe ich Dominion mehr denje als eines der innovativsten Spiele der letzten Jahre, da ich mich als Hobbyautor eben besonders für einzigartige und vor allem neuartige Spielmechanismen interesse, wie eben damals bei Puerto Rico wo durch Wahl einer Aktion, jeder diese Aktion ausführen konnte und der Privilegfunktion, oder eben wie hier, dass man sich sein ganz eigenes individuelles Erfolgsrezept in einem Kartendeck zusammenbraut. Der Zufallsfaktor ist zugegeben ein Ärgernis, mit jeder Erweiterungen jedoch mehr und mehr vermeidbarer geworden durch Dauer- oder eben Kombinationskarten (Punkte/Geld)

  5. Ben

    Durchaus möglich: Hängt am werten Herrn Schmidt!

  6. Basti.V

    @Ben: Ja, fehlt nur die Kamera und das restliche Euipment 😉

    Mal noch ne Frage. Kommt auch ne Rezi für Seaside und Alchemisten?

  7. Miro

    So genial Dominion auch ist, so enttäuscht ist man dann doch wenn man das Spiel schon öfter gespielt hat.

    Das Problem hat Ben ja in seinem Review schon gut beschrieben: Es fühlt sich einfach immer gleich an. Jeder erfahrene Spieler weiß beim auslegen der 10 Aktionskarten sofort welche Kombination im Deck nun sehr wichtig ist. Und selbst unerfahrene Spieler können es sich bei den anderen abgucken. So dass es zum Ende hin doch auf das Misch-Glück hinaus läuft, was die Sache dann doch etwas öde macht auf Dauer.

    Ich finde es dennoch genial und hat seinen guten Ruf definitiv verdient. Aber eben eher als Filler-Game oder als Spiel welches man zum Aufwärmen an nem frühen Abend spielt.

  8. KuekenMcNugget

    Ich bin auch ein leidenschaftlicher Dominion Spieler. Vor allem Seaside erweitert das Spiel noch mit einigen sehr interessanten strategische Elementen (Dauerkarten, Piratenschiff, Embargo, Insel, Eingeborenendorf, usw.)

    Der (meiner Meinung nach) einzige wirkliche Nachteil an dem Spiel ist, dass es meistens in einen Run auf Provinzen hinaus läuft. Ein Mitspieler bemerkte bereits bei seiner ersten Dominion-Runde: „Die Provinzkarten sind im Verhältnis zu den anderen Siegpunktkarten viel zu günstig“. Ich finde an der Aussage ist etwas dran.

  9. Ben

    Hey Basti,
    du solltest dich wohl selbst mal als Rezensent versuchen – Hut ab! 😉
    Ich gehe bei meinen Aussagen immer generell von etwa gleich starken Spielern aus und da spielt das Glück schon eine Rolle, was ja nicht unbedingt schlimm sein muss; du hast aber Recht, dass man schon eine Strategie braucht und reines Drauf-los-spielen nicht zum Erfolg führt. Die Ausspielphase, wie du selbst sagst, empfand ich ab der ersten Partie als anspruchslos und auf Dauer langweilig – aber natürlich ist das Deck-optimieren das Hauptelement in diesem Spiel und, wie bemerkt, eine wahnsinnig gute Grundidee!

  10. Basti.V

    Ich habe schon über 150 Partien hinter mir und Dominion gefällt immer noch sehr gut. Ich finde nicht, dass man immer wieder das gleiche tut, dies ergibt sich schon durch die vielen verschiedenen Startkombinationen. Es geht darum die Wechselwirkungen der Karten am Anfang richtig einzuschätzen. Immer wieder kann man neue erproben. Aber klar, die eigentlichen strategischen Möglichkeiten bestehen in der Deckoptimierung und dem richtigen Timing und nicht in bei den eher limitierten Entscheidungen in der Ausspielphase.

    Auch den Gegner sollte man im Auge behalten werden. Dieselbe Taktik bei gleicher Kartenzusammenstelllung kann je nach Taktik des Gegeners Erfolg haben oder nicht.

    Zum Glücksfaktor:
    Ich finde durch das Nachziehen der Karten hat Dominion zwar Glückelemente, aber meist setzt sich wirklich der Spieler mit der besseren Strategie durch.
    Am stärksten schlägt das Glück am Anfang einer Partie zu buche. Ich hatte letztens ein Spiel, dass ich nach der 3 Runde bereits verloren hatte (Flücheflut). Aber das macht ja nichts, weil eine solche Partie ja nur ca. 15 Min dauert und dann kann es von Neuem losgehen.

    Nun zur Intrige Edition:

    Vorteile der Intrige:

    + Es ist auch einzeln spielbar
    + Das Spiel wird interaktiver
    + Die Entscheidungsmöglichkeiten in der Ausspielphase erhöhen sich durch die zahlreichen Optionskarten.
    + Durch die kombierten Punktekarten läuft das Spielende nicht mehr so häufig nur auf das Leeren des Provinzstapels hinaus.
    + Das Spiel wird abwechslungsreicher, durch massenweise neue Kombinationen (gerade auch mit Dominion Welt)

    Nachteile:

    – Durch mehr Interaktion wird der Spielfluss ein wenig gehemmt.
    – Auch die Optionskarten hemmen den Spielfluss ein wenig
    – und die Spielzeit wird dadurch im Durchschnitt länger. (gerade wegen der Zügigkeit und der kurzen Spieldauer hat das Spiel bei mir sehr gepunktet.)

    Wer beide Spiele besitzt und die Erweiterung Seaside noch nicht hat, dem emphele ich eine zufällige Zusammmenstellung im Verhältnis 5:5 (Welt:Intrige)

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