Conflict of Heroes: Der Bär erwacht! / Rezension

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Wir testen das Spiel „Conflict of Heroes: Awakening the Bear! 2nd Edition“ von Uwe Eickert (Academy Games) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Auf Deutsche heißt das Spiel: „Conflict of Heroes: Der Bär erwacht!“

Kurzbeschreibung

„Der Bär erwacht!“ ist der erste Titel der Reihe „Conflict of Heroes“. In ihr kontrollieren die Spieler einzelne Infanteriegruppen und Panzer, um die gleichen taktischen Dilemmas zu lösen und Entscheidungen zu fällen, denen die Befehlshaber in den Gefechten des Zweiten Weltkriegs ausgesetzt waren.

Auf einen Blick

57 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Sascha36

    Danke Volker, war doch nur ein Link. So läuft das bei Spielama, der eine weiß was was der andere nicht weiß, aber am Ende weiß keiner hier mehr oder weniger 🙂

  2. Volker Seeg

    Übrigens, bestellt habe ich mir die beiden:
    Conflict of Heroes 1,Price of Honour: Poland 1939.
    Amazon hat die Spiele in deutscher Sprache aus Amerika angeboten. Der Händler von Amerika teilte mir aber mit, dass die Spiele in Englisch sind. Sauerei! Ich habe mich sehr darüber geärgert. Gibt es über die Beiden auch deutsche Anleitungen im Netz?

  3. Volker Seeg

    Lieber Andreas und Sascha,

    ihr seid Spitze, echt Klasse. Endlich habe ich was ich schon sooo lange gesucht habe. Ich freue mich sehr über die deutsche Anleitung. Brettspiele sind für mich, was ww2 angeht, etwas neues. Bisher habe ich auf dem Computer War in the East, East Front West Front Rising Sun von Matrix Games, gespielt. East Front und West Front habe ich schon in den 90er Jahren gespielt. Ich liebe diese Art von Spielen. Die Brettspiele von ww2 interresieren mich, weil sie Computerunabhängig sind. Die funktionieren immer. Vielen Dank nochmal, ihr seid SPITZE.

  4. Volker Seeg

    Hallo Leute,

    ich habe versucht die deutsche Ausgabe von Conflict of Heroes zu bekommen. Leider nicht möglich.Ich habe mir jetzt die Englische bestellt. Hat von euch jemand die deutsche Anleitung? Ich finde die Reihe einfach klasse.
    Es wäre echt super wenn ihr mir weiterhelfen könntet.

    Ich danke euch.

  5. Jan Stetter

    Da geht es dir so wie uns. Mit BoB wurden wir nicht richtig warm, obwohl uns das Konzept zusagte. Wir mochten das Spiel mit den Decoy-Markern nicht, die einseitigen Szenarios, die teils erhebliche Asymmetrie und die Regeldifferenzen zwischen Infanterie und Fahrzeugen. Wir hoffen, daß Ghost Panzer (uns) besser zeigt, was System und Autor können.
    CoC haben wir mit allen Erweiterungen rauf und runter gespielt, doch das System der BAP, die mit der neuen I-GO-U-GO-Regelversion immens an Bedeutung gewannen, dämpfte unsere Spiellaune. Es ging letztlich immer mehr darum, wer am Ende noch genügend AP/BAP am Start hatte und um die weitgehend hilflosen Einheiten des Gegners herumtanzen konnte. Wir überlegen schon, zu den Regeln von AtB 1. Ed. zurückzukehren.

  6. Shigeru

    Hallo Jan,
    du hast Recht. Die Deutschen haben es bei BoB wirklich nicht leicht. Letzlich macht mir CoC auch mehr Spass, da beide Seiten unter Berücksichtigung der jeweilgen Stärken und Schwächen m.E. gleich stark sind. Ich spiele bei CoC wirklich beide Seite gerne, bei BoB muss man, wenn man die Deutschen spielt, leidensfähig sein. Ich mag beide Spiele. Im Moment hat CoC bei mir wieder die Nase vorne, da CoC doch mehr zu bieten hat als BoB.

  7. Jan Steter

    Shigeru: Langer Beitrag, aber es ging mir ja nicht um historischen Realismus, sondern Spielspaß für beide Seiten, und der ist mMn bei BoB für den Spieler der Deutschen oftmals nicht sonderlich gegeben. CoC hat in dieser Hinsicht viel mehr zu bieten, aber ich habe mir nun auch (mit etwas mulmigem Gefühl) BoB: Ghost Panzer bestellt, das vielleicht ein wenig mehr Feuer ins System und die Szenarios bringt. Es soll das System ja etwas geradliniger gestaltet haben.

  8. Hans

    Für alle, die es interessiert (so wie mich): „Conflict of Heroes“ erscheint bereits Anfang März 2014 in einer deutschen Version beim Schwerkraft-Verlag. Das Spiel kann bereits vorbestellt werden und zwar zu einem günstigeren Preis.

  9. Shigeru

    Historisch betrachtet waren die durchschnittlichen deutschen Wehrmachtseinheiten ab 1944 an der Westfront, insbesondere während des D-Day, i.d.R. nicht besonders hochwertig. Auch die Einheiten der Waffen-SS verfügten über eine große Anzahl eher unerfahrener, aber sehr fanatischer Soldaten. Die Anzahl der Veteranen war in allen echten Kampfeinheiten durch Verluste an der Ost-Front zum Teil erheblich reduziert. Ein großter Teil der deutschen Einheiten in der Normandie waren aber keine erfahrenen Kampfverbände. Es handelte sich oft um „Etappen-Einheiten“. Zum Teil wurde diese Einheiten auch noch von unerfahrenen Offizieren geführt, die kaum über Gefechtserfahrung verfügten. Schließlich verfügte viele Einheiten auch nicht über die beste Ausrüstung. So war die Anzahl der Tiger und Panther in der Normandie eher gering. Das vorherrschende Panzermodel war der Panzer IV in divesen auch älteren Ausführungen und französiche Beutefahrzeuge. Es war auch so, dass viele deutsche Einheiten aus „freiwilligen“ polnischen und urkanischen Soldaten bestanden. Die Kampfkraft dieser Einheiten war nicht besonders hoch. Warum sollten diese Soldaten, die i.d.R. in die Wehrmacht gepresst wurde, ihr Leben für das 3. Reich aufs Spiel setzenß? Es gab natürlich auch deutsche Elite-Einheiten, die den Allierten zum Teil sogar überlegen waren. Zu nennen sind hier sicherlich einige wenige Einheiten der Waffen-SS, die von der Ost-Front in die Normandie verlegt wurden, sowie diverse deutsche Fallschirmjägereinheiten. Insgesamt muss man aber feststellen, dass die deutschen Truppen während des D-Day, von einigem Ausnahmen abgesehen, ihre beste Zeit hinter sich hatten und den amerikanischen Fallschirmjägern in einem direkten Aufeinandertreffen oft nicht gewachsen waren. Dies entspricht auch den Erzählungen des Großvaters meiner Frau. Dieser war Berufsoldat und Feldwebel bei den Fallschirmjägern. Er wurde 1944 in der Normandie verwundet. Auch seine Einheit, die an sämtlichen relavanten Groß-Einsätzen der Fallschirmjäger, insbesonder auf Kreta und auch vor Stalingrad, teilgenommen hat, bestand 1944 nur noch aus einem Kern von Veteranen und zahlreichen zum Teil 18 jährige unerfahren Soldaten, die allerdings sehr fanatisch waren.
    Es entspricht der wohl herrschenden Meinung in der militärhistorischen Literatur, dass 1944 die besten Deutschen Einheiten an der Ost-Front kämpften, während gerade zur Beginn der Invasion das Niveau der deutschen Einheiten i.d.R. schlecht war. Dies änderte sich teilweise, als Einheiten von der Ost-Front an die West-Front verlegt wurden. Aber ja, Ausnahmen gestätigen die Regel. Auch während der Ardennen-Offensive war die Qualität der deutschen Truppen i.d.R. eher durchschnittlich bis schlecht. Es war zum Teil so, dass kampfunerfahrene Soldaten der Luftwaffe, die bisher nur mit Wartungsarbeiten beschäftigt waren, zu eigenen Panzerbatallionen zusammengefasst wurden. Was kann man von einer solchen Luftwaffen-Panzer-Division erwarten. Wohl nicht allzuviel. Auch die diversen Fallschirmjägerdivision, die nach 1944 und später gegründete wurden, reichten in keiner Weise an die Einheiten von 1941 heran. Deshalb ist es m.E. realistisch, dass die deutschen Infrantrieeinheiten in BoB kein hohes Niveau haben. Das System der Moral-Checks in BoB hälte ich für realistisch, aber darüber darf man zu Recht streiten. Ich besitze Coc und BoB und liebe beide Spiele. Wenn ich viel Zeit habe, kommt CoC auf den Tisch. Ist meine Zeit knapp bemessen, und möchte ich mich nur mit Infantriegefechten beschäftigen, ist BoB für mich eine gute Alternative. Ich muss den Kritikern von BoB zugegeben, dass mir Handhanbung der Panzergefechte in CoC viel besser gefällt als bei BoB. Ich habe viele Partien CoC und nicht ganz so viele BoB-Partien gespielt. Beide Spiele haben Stärken und Schwächen. Ich habe den Eindruck, dass CoC in die Tiefe geht, während BoB oft an der Oberfläche bleibt. Ich mag beide Spiele und bin froh, sowohl BoB als auch CoC (insbesondere Fall Weiß) zu besitzen, wobei mir CoC insgesamt besser gefällt. Vorallem das Art-Work von CoC, insbesondere der 2. Auflage, und die Counter und Boards von Fall Weiß sind hervorragend. An dieses Niveau reicht BoB nicht heran. Ich würde mir wünschen, wenn die CoC-Reihen den 2. Weltkrieg verlässt und sich vieleicht den „moderen Kriegen“ widmet. Eine Yom-Kipur, Irak oder Afghanistan-Reihe/Erweiterung wäre nicht schlecht.Ich möchte zum Schluss ein gutes Buch zum D-Day empfehlen, und zwar „Antony Beevor, D-Day. Auch sein Stalingrad-Buch ist sehr zu empfehlen. Gerade das Buch zum D-Day führt einem vor Augen, dass die deutschen Einheiten in der Normandie, insbesondere die Infantrie-Einheiten, nicht besonders gut waren.

    An alle viele Grüße

    Shigeru

  10. Jan Stetter

    BoB hat viele Fans und daher Mechanismen, die vielen Kosimmern zweifelsohne gefallen müssen. Uns sprachen die Regeln jedoch in keiner Weise an (Erläuterung siehe oben). Nachdem wir mehrere Infanterieszenarios und danach ein paar Szenarios mit Panzern gespielt haben, trennten wir uns innerlich vom Spiel und lassen es nun im Schrank verstauben. Unser Anfangseindruck der „lahmen Klobigkeit“ wurde leider eher erhärtet als entkräftet, und besonders für die müden Deutschen kann ich nicht behaupten, viel Realismus im Spielablauf zu erkennen.
    Doch jedem seine Vorlieben.
    🙂

  11. Mike

    Der Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber ich möchte trotzdem BoB etwas aus der Schusslinie ziehen.
    Die Moralwürfe sind nur theoretisch sehr zahlreich. Denn eine Einheit ohne „supressed“-marker kann den Moraltest nur bestehen. Darum ist der gar nicht zu würfeln.
    Gerade die Unsicherheit, ob eine Einheit den Befehl auch wirklich ausführt, oder auf Grund von Verlusten, Stress oder Beschuss den Befehl ignoriert, gibt Band of Brothers m.M. eine realistische Tiefe. Ein Befehlshaber muss auch an seine Männer denken und sie nicht in solche Situationen bringen.

    Ich habe CoH nie gespielt und kann daher nicht vergleichen. Trotzdem kann ich BoB empfehlen.

  12. Jan Stetter

    Shigeru & Markus:
    Wir haben uns nun schon vor einiger Zeit in Band of Brothers eingearbeitet und es mehrfach gespielt. Einhelliges Urteil ist, daß wir das System langsam, wenig elegant und vielmehr unangenehm klobig finden, vor allem die ständigen und nervigen Moralwürfe, die bestimmen, ob eine Einheit überhaupt handeln kann oder nicht. Übel stießen uns auch die unterschiedlichen Regeln für Infanterie und Panzer auf.
    Conflict of Heroes zog uns damals sofort in seinen Bann und liefert ein rundes, stimmiges Kosim-Erlebnis, aber Band of Brothers ist für uns mittlerweile mehr Arbeit und weniger Spiel (um herauszufinden, wo sich denn das Gute an diesem Regelsystem versteckt hat).
    Bis wir dieses Gute vielleicht noch gefunden haben, kann ich BoB leider niemandem reinen Gewissens als Blindkauf empfehlen.
    🙂

  13. Jan Stetter

    Hallo, Uwe.
    Bei welchem Verlag liegt für die deutsche Ausgabe und Publikation die Verantwortung?

    Guadalcanal dürfte in Deutschland wegen des hierzulande eher exotischen Kriegsschauplatzes nicht so einschlagen, aber es wäre wegen der Vollständigkeit schade, wenn es aus dem deutschen Publikationsplan herausfiele.
    (Sollte es nicht auch langsam mal auf Englisch erscheinen? Immerhin ist es seit einer halben Ewigkeit angekündigt…)

    Grüße,
    Jan

  14. Uwe Eickert

    Hallo Ben,
    Die Rezension ist Erstklassig.
    Ich will ein paar der Fragen beantworten.
    1. Zukünftige Spiele wollen wir auf Deutsch Veröffentlichen. Ich weiss bloß nicht ob wir mit Guadalcanal anfangen sollen, da es im Pazifik statt findet. Oder sollen wir auf D-Day, France 1940, Hurtgen Wald, Kreta, oder Vietnam warten?
    2. Die 2nd Edition enthält die Solo-Spiel Einheiten für das John Butterfield System!
    3. Die deutschen Storms of Steel Karten kann Mann mit Awakening the Bear 2nd Edition benutzen.
    Viele Grüße aus Ohio,
    Uwe

  15. Markus

    Ben, schick maln Link zur Forusmdiskussion… 😉
    Vielen Dank Herr Sachverständiger Stetter 🙂
    Figuren-Blender istn schönes Wort, ja, vor denen hab ich fast genauso viel Angst wie vor Papp-Murksern 😉
    Lasse mir das bärige CoH mal zum Geburtstag im März schenken und schaue mal wie sehr uns diese Welt so Spaß macht.

  16. Ben2

    Ich schätze euren Eifer sehr – wäre aber froh darum, wenn weitere Diskussionen zum Thema Kosim in das Forum verlagert würden 😛

  17. Jan Stetter

    Übereifer… ich… kann nicht stoppen! 😉

    Markus: Wenn du bessere WW2-Miniaturenspiele als TOI suchst, schau dir mal diese Kandidaten an:
    http://www.boardgamegeek.com/boardgame/85633/world-war-ii-barbarossa-1941
    http://www.boardgamegeek.com/boardgame/127156/world-war-ii-blitzkrieg-1940

    Barbarossa ist schon lange am Markt und daher reich an Nachschubminiaturen. Blitzkrieg 1940 ist ganz neu, aber auch dafür wird es demnächst reichlich Minizeug geben.

    Flames of War dürfte dir ja bekannt sein, aber an dieses Groschengrab habe ich mich nie herangewagt.

  18. Jan Stetter

    Hier kannst du dich übrigens etwas mit TOI beschäftigen, falls du möchtest:
    http://www.janstetter.de/rpg/brettspiele/tide_of_iron.htm

    Wir sind mit unseren Hausregeln bisher ganz zufrieden, auch wenn hin und wieder noch etwas Schliff nötig sein könnte und nicht jedes Szenario mit den realistischeren Panzerwerten funktioniert. (Ist ja klar, wenn die Infantrie nun keine Panzer mehr mit Kleinkalibern abschießen kann…) Doch warum weiter daran arbeiten, daß aus einem bemühten Spiel ein gutes Spiel wird, wenn andere Spiele bereits so viel mehr und so viel Besseres bieten?

    Memoir als direkter Vergleich wollte nie etwas anderes sein sein als ein fetziges, schnelles und leichtes WW2-Kosim, und diesen Anspruch erfüllt es gut – sogar mit ein wenig taktischer Tiefe. TOI dagegen wollte FFG als „richtiges“ Kosim etablieren, doch es ist meiner Meinung nach nur ein optischer Figuren-Blender geworden.

    Laut Fangemeinde bei BGG ist ein großes Problem von TOI aber nicht das Regelwerk an sich, sondern die fehlende Balance bei zahlreichen Szenarios. Das mag gut sein, denn ich habe aus verständlichen Gründen nicht alle Szenarios getestet. Doch nichtsdestoweniger gefallen uns zentrale Elemente der TOI-Regeln nicht, Szenario hin oder her.

    Bei CoH habe ich neben der oben schon angesprochenen Kritik von Shigeru nur noch einen Kritikpunkt hinzuzufügen: Durch den Verlust der extrem wichtigen Befehlspunkte bei Verlust JEDER Einheit wird man schnell übervorsichtig und in der beherzten Offensive zu stark eingeschränkt. So schnell, wie es das Befehlspunktesystem vorgibt, verliert eine Kampftruppe nun auch nicht an Effizienz. Daher wäre es z.B. besser gewesen, nur bei Verlust jeder zweiten Einheit auch einen Befehlspunkt zu verlieren. Wir haben dieses Problem erst gestern wieder in einem Szenario von PoH erlebt, als die offensiven Polen dadurch unverhältnismäßig stark benachteiligt wurden.

  19. Jan Stetter

    BoB gibt es noch mehrfach bei „meinen“ englischen Läden, es kostet dort ca. 51 EUR + 15 EUR Versand. Das würde sich aber nur als Sammelbestellung lohnen, wobei es in England aber auch noch massenhaft andere feine Kosims gibt – Kaufrauschgefahr.

  20. Markus

    Ah, das erste „Karten“ meint die Spielkarten/Aktionskarten.

  21. Markus

    Danke für den umfassenden Überblick 🙂
    Ich glaube jetzt ist Spielama so ne Art Einstiegsdatenbank zu dem Thema 😉
    Ja, genau, hab mir mal BoB und CoH näher angeschaut. Bei BoB gefällt mir das „eigenwillige“ Design ganz gut, aber es ist tatsächlich wohl ne Weile nicht aufzutreiben.
    Bei CoH gefallen mir rein designtechnisch die Karten und die Treffermarker nicht, aber das grundsätzliche Spielprinzip klingt gut gemacht, und man kann es noch relativ normal kaufen.
    So rein nach Fotos gucken wirken die Karten
    von CoH auch etwas offener/asymetrischer als die von BoB. Wenn ich das richtig mitbekommen hab, hat CoH auch mehr Sorten Gestrüpp als Bob 🙂 Tide of Iron kam ins Spiel als ich überlegt ob das Geld dann nicht doch lieber in „mit Figuren“ investiere und ein paar Käuferrezensionen klangen sehr angetan. Danke für die Infos dazu.

  22. Jan Stetter

    Markus: Der Hunger kann aber nicht so einfach gestillt werden, denn wie ich leider sah, ist Band of Brothers nicht mehr oder nur noch recht teuer zu bekommen. Allerdings soll Ende des Jahres die Neuauflage herauskommen.

    MEMOIR 44 ist ein schönes Spiel, wenn man sich spielerisch im militärischen Themenraum mal ein wenig prügeln möchte. Das Spiel ist vielfältig, schnell und sehr einfach, und es erlaubt trotz der Kartenbeschränkungen und Würfelei ausreichend Taktik, um kein reines Glücksspiel zu werden. Ich mag es als Einführung in die Welt der Kosims und als entspannendes Spiel für Zwischendurch. Die Onlineunterstützung ist darüber hinaus phantastisch.

    CONFLICT OF HEROES ist bisher mein Favorit bei den Spielen auf taktischer Ebene. Ich bin zwar nicht mit allen Mechanismen und Szenarios glücklich, aber alles in allem ist es eine runde, ausreichend anspruchsvolle Sache. Ich bin gespannt, wie Band of Brothers sich schlagen wird.

    TIDE OF IRON hat eine große Fangemeinde, aber ich ertrage es nur mit Hausregeln. Der Spielaufbau ist langwierig, viele Szenarios sind lächerlich unausgeglichen (vor allem das Einführungsszenario), die Regeln sind recht sperrig und teilweise völlig absurd, es gibt zuviele Zufallsfaktoren für ein „anspruchsvolleres“ Kosim, und die Einheiten sind schlecht abgeglichen. Wenn ständig meine Panzer IV von feindlichen MG und Infantrie mit Kleinkaliberwaffen auf Reichweite abgeschossen werden, werfe ich irgendwann das Gutelaunehandtuch. Wenn der kleine Sherman in schöner Regelmäßigkeit den Tiger II vom Feld pustet, bereue ich jede Teuro, den ich für TOI hingeblättert habe. TOI ist unter den bekannteren „Kosim“ dasjenige, das ich am wenigstens empfehlen würde. (Jedoch: Von Zeit zu Zeit macht es auch mal Spaß, weil natürlich das Spielfeld mit all den Figuren schick aussieht und manche Szenarios auch gut gelungen sind.)

  23. Markus

    Hat jemand Erfahrung mit „Tide of Iron“?

  24. Markus

    Danke für die Tipps Shigeru, mein Appetit ist geweckt 🙂
    Ja, das kommt bei konfrontativen Zweispielerspielen leider noch dazu, habe größten Respekt vor Leuten die faire Szenarien designen können, die gleichzeitig einen historischen Bezug haben sollen und nicht völlig symetrisch aussehen.

  25. Jan Stetter

    Außerdem ist das Initiativesystem von White Star Rising nicht jedermanns Sache. Aber danke für den Tip mit Band of Brothers, das werde ich mir mal näher anschauen, vor allem, weil die Reihe jetzt mit der 11. Panzerdivision fortgesetzt wird.

  26. Shigeru

    Hallo Markus,

    ich gebe Dir Recht. Memoir ist ein schönes Spielsystem. Ich bin (auch) kein Freund von „Hard-Core“-Cosims wie ASL oder diverse andere Hex&Counter Spiele, bei denen man sich durch ewig lange englischsprachige Regelhefte durcharbeiten muss, nur auf Counter mit Nato-Symbolen starrt, und bei denen keine Partie unter 2 Stunden zu schaffen ist. Deshalb gehören Spiele wie z.B. Battle Cry, Commands & Colors Ancients aber auch CoH und neuerdings auch Band of Brothers zu meinen Favoriten. Auf komplexere Cosims werde ich nicht umsteigen, da ich weder die Zeit noch die Lust habe, mich mit solchen harten Brocken zu beschäftigen. Ich kann Dir wirklich Band of Brothers empfehlen, wenn Du ein etwas komplexeres, aber dennoch sehr gut spielbares Cosim suchst. Auch ist „White Star Rising“ nicht schlecht. Ich habe die limitiere deutschsprachige Version. Die Regeln sind nicht sonderlich komplex, aber gut durchdacht und zu verstehen. Die Counter sind, zumindest was die Fahrzeuge angeht, sehr schön gestaltet. Allerdings halte ich „White Star Rising“ nicht für ausgewogen. Der Angreifer ist in nahezu jedem Scenario – wohl wie im wirklichen Leben – erheblich im Nachteil. Man kann es aber gerade deshalb sehr gut solitär spielen.

  27. Markus

    Zusatz mit Betonung auf Kaufentscheidungsalternativen:
    Wie gesagt sehe ich den Vergleich CoH und Memoir eher aus der Perspektive von jemanden, der sich zum ersten Mal solchen Spielen in Brettspielform nähert, denn meistens geht es eben bei Spielen dieser Art auch darum 50 ? zu investieren.
    Meine Spielgruppe und ich finden es noch entspannender wenn die Spiele auf deutsch sind.
    Meine Kaufentscheidung beinflusst das defintiv.
    Ich denke die Entscheidung ein komplexes Spiel auf englisch zu kaufen trifft doch eine überschaubare Zahl ambitionierter Spieler.
    Deshalb wollte ich mit dem Hinweis auf Memoir auch betonen, daß es kreative Wege für Verlage gibt, wie eben z.B. die Aktionskarten „modular“ anzubieten. Hat meine Entscheidung auch eher Richtung Memoir gehen lassen damals.
    Da hat aber wahrscheinlich Memoir auch „das Glück“ mit Days of Wonder einen großen Verlag zu haben.
    Memoir liefert auf jedem Fall das was es auch verspricht, natürlich weniger komplex, bei den komplexeren Pappmarken-Spielen war ich mir da eben insgesamt nicht sicher was da jemand eventuell zu Hause zusammengebastelt zu haben scheint, ob die Anleitung funktioniert etc.
    CoH scheint die Kunst gelückt zu sein: Vergleichsweise zugänglich und trotzdem angenehm komplex ohne „zu speziell“ zu wirken.
    Auf den ersten Blick im Vorbeigehen strahlt es das aber für mich nicht aus.
    Das erfahre ich dann auch durch die erste deutsche Renzension, die ich finden konnte.
    Gleicht den Marketing- und Design-Vorteil von Days of Wonder etwas aus 🙂

    Aber klar, im Idelafall, wenn finanzierbar, ist meine Lieblingslaternative bei Spielen immer:
    beides 🙂

  28. Markus

    @Wolfi

    Da hast Du wahrscheinlich recht.
    Mein Satz basierte auch mehr auf dem Gedanken:
    Spielama und andere entdecken ihr erstes Wargame 🙂
    Mir erschien damals Memoir als die „sichere“ Investition, ich kann mir aber gur vorstellen bei CoH jetzt das zu finden was Du positive Anspannung nennst :)Denn davon will ich viel 🙂

  29. Shigeru

    Eine schöne Rezension. Ich besitze die 1. Auflage von AtB sowie die Erweiterung „Fall Weiß“ und bin mit beiden Spiel zufrieden. Ich würde AtB allerdings nicht als Einstieg in die Welt der Cosims empfehlen. Dafür ist AtB m.E. etwas zu komplex, zwar nicht zu vergleichen mit der ASL-Reihe, aber dennoch eher anspruchsvoll, wenn man mit dem gesamten Regelwerk spielt. Ich interessiere mich erst seit 2008 für Cosims. Mein erstes Cosim war „Hold The Line“ von Worthington Games. Das Thema ist recht unverfänglich – Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg -, die Regeln sind nicht besonders komplex, die Spieldauer beträgt ca.1 Stunden pro Schlacht, die Ausstattung ist schön. Das Game-Play ist nicht so glückslastig wie bei den Spielen der C&C-Reihe, die ich auch sehr schätze. Ein toller Einstieg in die Welt der Cosims. Wer einen Einstieg in Cosims zum Thema WW II auf Squad-Level sucht, sollte sich Band of Brothers vom Worthington Games anschauen. Das Spiel behandelt einzelne Gefechte der 101 Airborne Division und ist m.E. in vielen Punkten realistischer als AtB – ich war mal Fallschirmjäger, so dass ich von „Gruppentaktik“ durchaus etwas verstehe – , die Regeln sind weniger sperrig, und es spielt sich einfach flüssiger. Aber Realismus in Cosims ist wohl eine Glaubensfrage. Zumindest bestraft Band of Brohters Spieltaktiken, die in einem echten Gefecht geradezu töricht wären, die aber bei AtB aufgrund des Regelwerks durchaus zum Erfolg führen können. Ich ziehe derzeit Band of Brother AtB eindeutig vor, obwohl die neue Auflage von AtB unerreicht gut gestaltet ist. AtB ist gut, Band of Brothers ist m.E. besser. Abschließend möchte ich anmerken, dass Memoir, was den Spielablauf und die Komplexität angeht, m.E. nicht mit AtB oder BoB zu vergleichen ist.

  30. Wolfi

    Hallo Markus,
    Memoir mit CoH zu Vergleichen wird Coh wirklich nicht gerecht.
    Man hat in CoH viel mehr Entscheidungsfreiraum und Kontrolle was bei mir persönlich zu deutlich mehr Anspannung (im positiven Sinn) führt.
    Ich spiele jedoch auch gerne Memoir, wenn mir nach einem leichteren, schnelleren und glücklastigeren Spiel ist.
    Beid Spiele in der Sammlung zu haben schließt sich demnach meiner Meinung nach nicht aus…

  31. Markus

    Danke für die Rezension.
    Auf dem deutschen Brettspielmarkt haben wir ja den angenehmen Luxus alles kaufen zu können, aber grade bei Spielen wie CoH dessen Karton ich keinen Designpreis und Kauf-mich-Sexiness unterstellen würde, sind mehr Informationen wie die hier sehr schön.
    Oft sehen Wargames ja entweder unzugänglich und…üsselig aus (CoH hätte ich knallhart mit diesem Vorurteil gesegnet 🙂 oder wunderschön und banal („Dust Tactics“?).
    Ich persönlich halte gut designte „Wargames“ mit für das beste was man zu zweit spielen kann. Ich hab das eigentlich immer als „Risiko“ mit Einheiten und mehr Tiefgang gesehen.
    Habe aber seit „Battle Isle“ auf dem Computer nix gescheites in die Richtung gefunden. Als „Panzer General“ und „Panzer Corps“-Spieler hab ich da auch keine Berührungsängste. Ich habs auf dem Brett mal mit „Memoir 44“ versucht, da erstens oppulenter und zweitens kann man Aktionskarten auf deutsch nachkaufen. Es ist kurzweilig und für Einsteiger auch einen Blick wert, aber CoH klingt angenehm komplexer und mich reizt die größere Freiheit (bei Memoir darf ich nur Einheiten bewegen für die ich grade Aktionskarten habe) und man merkt bei Memoir finde ich schon manchmal daß in den USA auch Jungs ab 8 Zielgruppe für solche Spiele sind.

  32. Ben2

    Da würde ich dir recht geben, das Soldaten in Deutschland per se keine Helden sein können (mehr). ( Aber das passt kaum hier hin auf eine Brettspielseite – und wir sollten eher einen Thread im Forum dafür eröffnen.)

    Ein spannendes Thema das ich hier an DIESER Stelle aber leider etwas unterbinden muss 🙂

  33. Jan Stetter

    Oh, habe ich gerade Mythology geschrieben statt Mythologie? Schande über mich, dieser ständige Wechsel zwischen Deutsch und Englisch im Netz verdreht doch manchmal das Geschreibsel.

  34. Jan Stetter

    Der Heldenbegriff ist bekanntlich vielfältig, und betrachtet man ihn historisch, gelangt man schnell zu den Heroen der griechischen Mythology, deren Wesen es vorwiegend war, vor allem im Kampf Übermenschliches zu leisten. Das paßt dann wieder sehr gut zu dem Titel dieser Kosim-Reihe und dem entsetzlichen Ringen der Kämpfer an der Ostfront. Doch da der Heldenbegriff in Deutschland mittlerweile extrem pazifisiert wurde, wirkt der Titel bei uns befremdlich. Deshalb nannte Phalanx die Reihe wohl auch „Angriff!“; nicht schlecht, wie ich finde. Aber ich rate nach wie vor von den deutschen Versionen ab. (Mit den Links oben erhält ja jeder Interessierte die deutsche Anleitung auf dem Referenzstand inkl. Errata.)

  35. JohnSmith

    Mich freut es ebenfalls sehr, dass ihr nun auch mal ein Cosim ins Portfolio genommen habt. CoH habe ich seit Längerem schon ins Auge gefasst, denn dieses gabs es ja mal auf deutsch. Für Cosimverhältnisse ist das bekanntlich ein Novum. Leider sind alle deutschen Versionen vergriffen. Mittlerweile bin ich aber auch bereit mir die englische Version zuholen, da ich seit längerem intensiv M´44 mit zwei Kumpels spiele und wir damit wirklich ganz gut mit unseren minderwertigen englisch klarkommen. Apropo Memoir´44, davon solltet ihr auf jeden Fall noch eine Rezzi nachlegen, auch wenn das Spiel Baujahr 2004 ist, erscheinen immer wieder Erweiterungen. 2014 ist auch das 10-jährige Jubiläum, da wird es mit Sicherheit auch wieder etwas neues geben.

    Ich mag eure Rezzis total, auch wenn hier und da mal kleine Fehler drin sind, das macht wirklich garnichts. Aber bei einem Punkt in der CoH-Rezzi sind mir die Warnlampen angegangen. Und Zwar: Da das Thema II.Weltkrieg bei Brettspiel/Tabletop, wie Ben richtig erwähnt hat, bei uns in Deutschland ein fahlen Beigeschmack hat, sollte man das Wort „NAZI“ nicht verwenden. Besser und auch Historisch Korrekt wäre Wehrmacht bzw. die Deutschen oder auch Krauts um im Fachchargon zu bleiben.

  36. Hans Huehnchen

    Ich denke, dass das Thema zwar heikel ist, aber wenn das Spiel thematisch so eingebettet wird, muss es aufgrund der historischen Korrektheit auch dementsprechend gestaltet sein.
    Aber Wargames mit Römern, Griechen, Napoleon oder irgendwelchen fantastischen Einheiten handeln am Ende stets vom Krieg, und Krieg ist immer grausam. Und ob man es als Brettspiel spielen möchte (auch in abstrakteren Spielen wie Risiko, wo das geschehen einfach weniger thematisch dargestellt wird) ist Geschmackssache.
    Viel kritischer sehe ich den Titel dieses Spiels, den Helden waren die Deutschen und die Sowjets sicherlich nicht, auf mich wirkt erst irgendwie verherlichend. Aber das liegt eher an der Mentalität der Amerikaner, die unverkrampfter mit dem Thema 2. Weltkrieg umgehen. Als Beispiel sei hier ein D-Day Dice genannt.

  37. Seb

    Ich muss auch sagen, dass mir die Rezension gut gefallen hat. Wie bereits gesagt, ist die Vorbereitung für die Rezension eines Wargames sicherlich nicht annähernd so einfach gestrickt, wie für andere „leichtere“ Spiele.

    Und das Terrain ist sicherlich kein einfaches. gerade in Deutschland tun wir uns recht schwer mit solchen Themen.

    Von daher Lob für dieses und Mut für das nächste Wargame!

    – Seb

  38. Jan Stetter

    Richtig, richtig.
    Marco ist ein sehr kenntnisreicher und ernstzunehmender (und auch unfreiwillig recht lustiger) Rezensent, der mich noch nie enttäuschte.
    Wir spielen CoH seit Veröffentlichung der 1. Edition regelmäßig und sind mittlerweile so regelfest, daß wir nicht einmal mehr in die Tabellen gucken müssen. Doch ohne die intensiven Vorarbeiten wäre das so wohl nicht möglich geworden.
    Hier werden wieder die Regeländerungen von den Referenzregeln zu den Regeln der 2. Edition besprochen, und wieder einmal kommt alles nur kleckerweise und unvollständig:
    http://www.boardgamegeek.com/thread/872845/summary-of-rules-changes-in-2nd-edition
    Das müßte AcadG langsam mal in den Griff bekommen.

  39. Wolfi

    Tolle Link Sammlung Jan!
    Marco Arnaudo ist mein persönlicher Favorit auf BGG, und das liegt nicht nur an der Art und Weise wie er rezensiert, sonder auch was er rezensiert 😉
    Du hast natürlich vollkommen Recht, diese Spielekategorie ist so tief, dass ein echtes, detailiertes Review wohl jeden zeitlichen Rahmen sprengen würde.
    Aber gerade als Übersicht für jemanden, der sich noch nie an so ein Spiel herangewagt hat, hat Ben hier finde ich ein Super Video gemacht!
    Natürlich könnte man noch etliche Details erklären, doch diese Regelfülle würde vermutlich noch eher Abschrecken…

  40. Jan Stetter

    Das war weder als Kritik noch als Vorwurf gedacht, sondern lediglich als Einführung zu meinem Kommentar zur Qualität des Gesamtspieles, die ja dem Urteil in eurer Übersicht entspricht.

    Es ist nicht leicht, Kosims zu testen und zu rezensieren, denn neben der nötigen Erfahrung mit diesem Spielbereich braucht man auch unverhältnismäßig viel mehr Zeit. Ein Kosim wie CoH benötigt für einen umfassenden Einblick schon locker zwei Dutzend Stunden des Regelstudiums und intensiven Szenariospieles. Von den „Megakrachern“ wie World in Flames, OCS oder gar ASL mal ganz zu schweigen. Das könnt ihr schon zeitlich gar nicht leisten.

    Insofern ist der Rezi-Einstieg mit CoH gut gelungen und auf jeden Fall besser als nichts in der Nische dieser extrem lohnenswerten Spiele. Als Kontrast zu diesem schönen Hex&Marker-Kosim empfehle ich eines der regelleichteren, doch nichtsdestoweniger äußerst anspruchsvollen Block-Kosims: Julius Caesar von GMT.

    Hier übrigens meine Arbeiten zu CoH:
    http://www.janstetter.de/rpg/brettspiele/conflictofheroes.htm

    Ein englisch-italienischer Kollege der SpieLamas rezensiert übrigens sehr viele Kosims auf hohem Kenntnisniveau:
    http://www.indiana.edu/~frithome/faculty/italian/arnaudo.shtml
    http://boardgamegeek.com/geeklist/87112/sorting-marco-arnaudos-video-reviews

  41. Ben2

    „Übrigens gewann ich den Eindruck, daß die SpieLamas nur die Grundregeln mit den Anfangsszenarios getestet haben. Der Rest der Möglichkeiten wird dann ja schnell heruntergerattert. “

    Da hast du nicht ganz unrecht – wir haben reingeschnuppert. Ich habe gesagt, dass ich absoluter Cosim – Neuling bin und ich AUCH nicht ein komplettes Cosim hier erklären werde. Das Video was lang genug. Wir sind keine Cosim Profis.

  42. Jan Stetter

    – Ich spiele seit Jahrzehnten Cosims und empfinde CoH trotzdem als einen Gewinn für die „Szene“, denn es ist bezahlbar, schick, ausreichend komplex (aber nicht kompliziert), und vor allem elegant. Ich spiele es immer wieder sehr gerne. (Übrigens gewann ich den Eindruck, daß die SpieLamas nur die Grundregeln mit den Anfangsszenarios getestet haben. Der Rest der Möglichkeiten wird dann ja schnell heruntergerattert. Dazu kann ich sagen, daß auch diese Spielelemente und Regeln gut sind. Anfangs waren die Flugzeugregeln mau und verwirrend, aber das ist mittlerweile behoben worden.)

    – Ich würde nicht auf eine deutsche Version hoffen, denn Phalanx Games hat seine Chancen in diesem Bereich schon mehr als verspielt. Sehr peinlich, was da gelaufen ist. Außerdem kann es ja sein, daß man Feuer fängt und in diesem Fall dann auf dem Schlauch steht, weil die anderen oder neuen Spiele der Reihe in Englisch erschienen/erscheinen. Sicherlich kann man beide Sprachversionen mischen, aber sehr praktisch ist das nicht gerade. Wie ich schon schrieb… Phalanx hat es versemmelt.

    – Nervig finde ich, daß Academy Games mit jeder neuen Ausgabe ein neues Regelheft mit kleinen Änderungen herausgibt, ohne verläßlich JEDE dieser Änderungen hervorzuheben. Ich habe nun schon dreimal das komplette Regelwerk durchgearbeitet (AtB, SoS, PoH) und bin auf dem Stand des Referenzwerkes Polen. Wenn ich jetzt wieder lese, das Regelwerk der 2nd. Ed. basiere auf dem Kursk-Exemplar mit leichten Änderungen, schiebe ich langsam Frust. AcadG leistet ja gute Arbeit mit seinen Spielen, aber die Aktualisierungs- und Infopraxis bei den Regeln ist bisher jämmerlich.

    – Das Sortiersystem in der Box ist unpraktisch und aufwendig, wenn man häufiger spielt. Besser sind die typischen Sortierkästen, die man bei Conrad & Co bekommt.

  43. Braz

    „Die Box ist auch mit einem Sortiersystem ausgestattet. Alles in allem ist die 2. Edition ein runderes Paket. Einen Neukauf würde ich aber nicht empfehlen, wenn man bereits die 1. Edition hat“

    Super, danke für die Einschätzung. So etwas in der Art hatte ich gehofft, war mir aber unsicher 😉

  44. Wolfi

    Meines Wissens sie die Veränderungen hauptsächlich grafisch. Auf den Countern ist auch ein blauer Wert, sprich Feuerkrat gegen Fahrzeuge aufgedruckt.
    Regeln wurden auch etwas überarbeitet. So können Panzer mit Drehgeschütz ausserhalb ihres Feuerradius für +2 AP statt +1 AP schießen…
    Aber wie schon geschrieben, kann man die neuen Regeln herunterladen…
    Die Box ist auch mit einem Sortiersystem ausgestattet. Alles in allem ist die 2. Edition ein runderes Paket. Einen Neukauf würde ich aber nicht empfehlen, wenn man bereits die 1. Edition hat.

  45. Braz

    Für Besitzer der 1. Auflage -> lohnt sich da die 2. Auflage überhaupt?

  46. Boris

    @Ben
    Auja,frag ihn mal bitte! Vielleicht gibt es ja schon neuere Infos! Danke!

  47. Boris

    Laut den letzten BGG Einträgen von Uwe wird es wohl leider keine weiteren CoH Spiele in deutsch geben (bis jetzt zumindest).
    Aber auf der Academy Games Homepage kann man sich die Regeln vom letzten CoH (Teil 2) in deutsch runter laden und die Regeln sind identisch.
    Auch die Kurzübersicht gibt es in deutsch zum Runterladen.
    Das Feuergefecht Heft der 2nd Edition wollte Uwe (auch laut eines BGG Postings) auf deren Seite zum download anbieten. Allerdings ist es bis jetzt noch nicht zu sehen.
    Die Spielkarten sind leicht zu verstehen und sehr eindeutig.

  48. Ben2

    Mir ist nichts bekannt – ich habe aber auch keine Ahnung 😛 Ich frage aber mal bei Uwe nach!

  49. riesenklops

    Tolle Rezi.

    Ist eigentlich bekannt, ob die zweite Edition auch auf deutsch erscheinen wird?
    Bei der ersten Edition war es ja der Fall.

  50. Wolfi

    Hi Ben,
    tolles Video zu einem tollen Spiel 🙂
    Vielleicht ist ja nun der Einstieg in die Welt der Cosims für den ein oder anderen vereinfacht. Die Spieltiefe die solche Systeme mitbringen ist nämlich schier unglaublich!
    Sollte diese Kategorie salonfähiger werden, bekomme ich vielleicht ja doch noch meine Top 10 im Bereich Cosim 😉

  51. Ben2

    Ich werd verrückt – da hat es mir der Uwe verkehrt erklärt 🙂 Gerade den Link gelesen, du hast absolut recht. Und ja, ich habe nur was zum Zeigen gebraucht 😉 Ich habe eine Anmerkung verfasst um den Fehler zu berichtigen.

  52. Leololo23

    Hi Ben. Sehr interessant. Find ich spielerisch echt spannend, gehöre aber zu der Fraktion, der sich bei dem Thema automatisch die Nackenhaare aufstellen. Das ist mir einfach viel zu nah dran. Ein Krieg, in dem meine Großeltern so viel durchgemacht haben, kann ich einfach nicht als Brettspiel auf den Tisch legen. Ich denke andere können das dann einfach so weit abstrahieren, dass sie sagen: „Das ist jetzt nur ein Spielsystem“, aber ich kann das nicht. Das Gleiche mit Elfen, Römern, oder Aliens und ich bin dabei 😉

  53. Boris

    Hi Ben !
    Ein sehr gutes Review !
    Das mit dem LOS stimmt allerdings nicht so ganz.
    Wenn innerhalb der LOS auf der linken und dann später etwas auf der rechten Seite ein Hindernis steht, dann ist die LOS dennoch gegeben.
    http://boardgamegeek.com/wiki/page/Conflict_of_Heroes_FAQ#toc12
    Zusätzlich sind Einheiten nie ein Hindernis für die LOS, denke du hast hier allerdings nur etwas gebraucht, um ein Beispiel zu zeigen 🙂

  54. londo m.

    So da gratuliere ich mal dass ihr euch an ein so heikles Thema gewagt habt. Ich finde den Einstieg in dieses Spiel wirklich super gelöst! Auch ist das Grundsystem mit den Aktionspunkten ?Würfelmodifikatoren“ und Defensive recht einfach. Ich selber habe den zweiten Teil Storms of Steel. Da gefallen mir nicht alle Szenarien da man oft schon mittendrin anfängt und weniger Einfluss auf das gesehen hat. Die Polen Erweiterung hingegen ist Top! Wirklich einige der besten Szenarien der Serie! Ich hoffe durch dieses Video finden mehr Leute den Zugang zu diesem Super Wargame!

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