Snowdonia / Rezension

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Wir testen das Spiel „Snowdonia“ von Tony Boydell (Lookout Games/Asmodee) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung.

Kurzbeschreibung

Wir schreiben das Jahr 1894. Die Einwohner von Llanberis der Stadt am Fuße des Mount Snowdon wollen etwas Unglaubliches versuchen: Ihre Stadt soll mithilfe einer Eisenbahnstrecke an den Gipfel des Mount Snowdon angeschlossen werden. Dazu gründen sie kurzerhand die Snowdon Mountain Tramroad und die Hotels Company Limited. Jetzt seid ihr gefragt dieses Abenteuer in diesem Spiel nachzuerleben. Schickt Arbeiter aus und lasst die Bahnstrecke Gleis um Gleis neu entstehen. Ringt darum den größten Anteil am Ruhm dieser Strecke zu erlangen, doch dazu müsst ihr geschickt eure Arbeiter und Ressourcen einsetzen. Vermesst das Land, baut Zwischenstationen und schickt Loks auf die Strecke. Helft, den Mount Snowdon ans Bahnnetz anzuschließen.

15 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Oli

    Vielen Dank, Hans! 🙂

  2. Hans

    @ Oli:
    Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Im Forum auf BGG fand ich dann eine Antwort direkt von Autor. Dort schreibt er: “ You start the game with the Train…you don’t need to wait…but if you lose it at Train Maintenance, there’s no way of getting it back *sad face*“.
    Also besitzt man die Lok von Anfang an und muss diese nicht erst kaufen. Aber eben wie er schreibt, kann man die Lok nicht mehr erwerben, wenn man diese bei der Wartung verliert.

    Die deutsche Regel ist schlecht (die englische ist etwas besser, aber auch nicht ausgereift).
    Das Spiel selbst ist aber wirklich sehr gut und ich spiele es unheimlich gerne.

  3. Oli

    Tolle Rezi zu einem – wie ich finde – tollen Spiel! 🙂
    Beim Erklären hast du einen kleinen Fehler gemacht: An den Stationen darf nicht erst gebaut werden, wenn sie durch Schienen erschlossen sind – es müssen lediglich die zu der Station führenden Schienenkarten von Geröll befreit (ergo noch nicht auf die Schienenseite gedreht)sein! 😉
    Leider ist die Regel nicht nur an diesem Punkt schwer zu verstehen. Ich frage mich z.B. heute noch, ob man beim Solo-Spiel von Beginn an eine Lok in seinem Besitz hat oder sie erst (wie bei allen anderen Spielerzahlen) im Lauf des Spies erwerben muss (die englische Regel spricht hier von einer „starting train card“). Weiß da vielleicht jemand was?

    LG,
    Oli

  4. Sascha

    Ich find es richtig Super, mag diese wetterkomponente und die daraus sich ergebenden Taktiken . Finde es auch sehr ausgewogen im Spielgefühl und hatte damit schon einige tolle Partien. Was das aussehen angeht so Sage ich nur danke, ich bin diese voll gepfropften Grafik Monster echt satt, da war snowdonia mal eine schöne Alternative . Zu dem auch noch ein großartiges Solo Spiel

  5. Basti

    Alles berechtigte Kritikpunkte die ich zum Großteil auch angesprochen habe. Es ist wohl eher ein Nischenspiel.

  6. Martin

    Bin etwas enttäuscht von dem Spiel. Nachdem ich einige Rezensionen gelesen hatte, habe ich es gekauft und gespielt.

    Jeder hat sich gefragt, wozu das Spielbrett sein musste. Es findet fast alles ausschließlich auf Karten statt. Die paar Felder, die nicht wie Karten auf dem Spielbrett aussehen, hätte man auch als Karten machen können. Der Bretthintergrund ist nicht gerade liebevoll gemacht und erinnert eher an einen Prototypen. Einzig die Eisenbahn- und Gleiskarten zeigen, wie schön es hätte werden können. Der Rohstoffsack ist ein einziges Ärgernis (wie kommt man überhaupt auf die Idee sowas schmales auszusuchen?).

    Die paar Aktionen, tragen nicht über die Spieldauer. Die Gleis- und Stationskarten haben wir schließlich hochkant leicht versetzt nach oben nebeneinander gelegt, damit das Gefühl entsteht, sich einen Berg hochzuarbeiten (dann stört nur das riesige Spielbrett in der Mitte).
    Ach ja – der Aufbau dauert fast länger als das Spiel.

    Für Workerplacement-Einsteiger vielleicht etwas – ansonsten wird das Spiel wohl schnell in Vergessenheit geraten.

  7. Hans Huehnchen

    Mir gefällt das Artwork sehr gut, erinnert mich daran, als ich noch Schüler war und in der kargen Moorlandschaft bei uns vor der Haustür Schienen für die Torfbahn gelegt habe. Kein Scherz, war wirklich so.
    Ich habe aber das Gefühl, dass der Spielplan nur zur Verwaltung benutzt wird und die Action rundrum stattfindet, ähnlich wie bei Waka Waka, wo die schönen Zeichnungen mit Tonnen von Pappe zugeschmissen werden, das Spiel aber abseits des Plans stattfindet.

  8. Basti

    Das täuscht. Eisen ist orange und Geröll ist braun. Zudem haben sie verschiedene Größen.

  9. Edvard

    Täuscht das oder sind diese Geröll- und Eisen-Würfel farblich nicht sonderlich gut zu unterscheiden?

    Ich finde das Artwork übrigens auch nicht sonderlich ansprechend…^^

  10. Dee

    Ich hab Snowdonia auf der Spielemesse in Stuttgart zu zweit gespielt und war sehr gelangweilt davon. 90 Minuten lang war es immer das Gleiche, Interaktion und Kommunikation war gleich 0. Ggf. haben wir auch etwas falsch erklärt bekommen, aber so langweilig habe ich noch nie vor einem Spiel gesessen. Wir waren beide froh, als es rum war.

  11. Ben2

    Es muss meiner Meinung nach aber auch für andere klicken. Ich finde die Getaltung recht dröge. Es fängt zwar tatsächlich die Umgebung gut ein- aber das geht MMn am Kunden vorbei.

  12. Basti

    Mann bin ich gut! 😉
    Also ich finde die Gestaltung auf den zweiten Blick eigentlich echt ansprechend, weil ich eben auch auf Youtube ein paar Videos zum Snowdon gekuckt habe und es wie du sagst gut eingefangen ist. Sieht man genauer hin erkennt man auch, dass der Plan mühevoll mit Pinsel gemalt wurde, oder zumindest sieht es so aus.

  13. Klemens

    Gut erkannt 😉 alles Gezeichnete stammt auch nicht von mir, sondern vom Autor selbst und Carlie Paull. Tatsächlich hab ich nur die Icons überarbeitet und das Vorhandene für den Druck bzw. die Produktion zusammengeführt. Was vielleicht wirklich etwas „unauffällig“ rüber kommen mag, ruft bei Personen, die die Gegend kennen, sehr positive Reaktionen hervor ? die Stimmung ist scheinbar vor allem auch farblich sehr gut eingefangen.

    Danke für das feine Video!
    Klemens

  14. Basti

    Anzumerken ist noch, dass es sogar eine Regelvariante mitkommt, die das Spiel noch einmal ganz schön verändert und fast schon als Erweiterung durchgeht.

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