Ora et Labora / Rezension

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Wir testen das Spiel „Ora et labora““ von Uwe Rosenberg (Lookout Spiele) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Unter http://youtu.be/4A4vCqqcflI findet Ihr eine Podiumsdiskussion mit Uwe Rosenberg und Stefan Feld.

Kurzbeschreibung

Ora et Labora ist ein Spiel über die Klosterwirtschaft im Mittelalter. Es wird gebetet. Aber viel mehr noch wird gearbeitet. Die Spieler sind Klostervorsteher und schicken ihre Geistlichen (den Prior und zwei Laienbrüder) in Gebäude, in denen sie Waren erwirtschaften. Wie viele Waren sie bei den Arbeitsvorgängen erhalten, zeigt das Ertragsrad an. Die Spieler schicken ihre Geistlichen auch in Gebäude, in denen Waren veredelt werden. Am Anfang haben die Spieler nur ihr Kernland, eine kleine Landschaft mit Moor und Wald, die später durch Ankäufe ausgeweitet wird. Insgesamt wird die Partie fünf Mal für eine Siedlungsphase unterbrochen. Die Spieler bringen dann eine Siedlung so auf ihren Landschaftsplänen unter, dass sie für Nachbargebäude, die einen hohen Wohnwert haben, viele Punkte bekommen.

46 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Braz

    @ Vibes: Sorry, kam bei mir falsch an.
    Ich find`s halt generell ein wenig schade, wenn das Spiel oft nur auf…….ach was soll`s…lassen wir das..is eh ales schon gesagt. 😉
    In diesem Sinne auch von mir -> frohes Spielen

  2. Basti

    @ Ben: Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es Unentschieden steht 😛

  3. Vibes

    @Braz:

    Wollte nur anstandshalber eben auf deine Fragen / Aussagen antworten^^:

    1. Nein, der Preis war meines Erachtens angemessen, ich hätte jedoch lieber mehr bezahlt, um dafür die angesprochenen Spielkomponenten in höherwertigerer Qualität vorliegen zu haben.

    2. Meine Aussage hinsichtlich der Erfordernis zum Haushalten wies unter Anderem einen deutlichen Bezug auf eine Aussage vor, welche versuchte, die Relevanz eines Preisunterschiedes von 20? zu 50? zu negieren. Insbesondere der in meinen Augen implizierten Botschaft dieser Aussage, der Preis eines Spiels sei ohnehin sekundär, wollte ich widersprechen. Dass ich trotzdem bereit bin, unter diversen Voraussetzungen ein wenig mehr zu bezahlen, lässt sich im Kontext zu meiner unter (1) getätigten Aussage erkennen.

    Soviel nun aber auch von meiner Seite zu diesem Thema.

    Beste Grüße und viel Spaß allen beim Spielen!!

  4. Ben2

    Ich werds wenn möglich garantiert bei Uwe und den Lookoutern am Wochenende ansprechen 😉

  5. Braz

    „Ich habe mich nicht angegriffen gefühlt „…..ok, dann paßt`s, denn das ist die Sache nicht wert 😉

  6. Ben2

    @Basti – doch nur weil du verloren hast –höhö

  7. Ben2

    Ich habe mich nicht angegriffen gefühlt 🙂 Keine Angst – ich meine nur, dass ich das Argument bezüglich Komponenten verstehe aber nicht Preis 😉

    Das gerne diskutiert wird stimmt. Aber wenn es nur noch 50 sind statt 5000 dann ist das ja auch schon eine Leistung..

  8. Braz

    „Ich war einer von wenigen,die Ora von Anfang an sehr gut fanden. Und ich hab es in meiner Rezi ja gesagt. Ich finde Ora NICHT überteuert.“
    Keine Ahnung wieso du dich jetzt so angegriffen fühlst. Ich hatte auf Vibes aussage, dass ein Student auch haushalten müsse darauf geantwortet, dass ich Ora NICHT überteuert finde. Was du in deiner Rezi gesagt hast war nicht Gegenstand meiner Argumentation bzw. Diskussion, sorry.

    …und mit dem 10? mal drauf legen: Du wirst nie (!) Spieler finden, die mit allem zufrieden sind: Mal wird über die Dicke des Kartons diskutiert, mal über das Inlay, mal über die Dicke der Karten usw..usw..

  9. Basti

    Geht die Diskussion schon wieder los *rolling eyes*

    Für mich hat sich die Sache sowieso erledigt, da ich Agricola und Le Havre sowieso aus verschiedenen Gründen immernoch viel lieber spiele 😉 und Ora & Labora da nicht dran vorbeikommt.

  10. Ben2

    Ich werde Ora garantiert nicht nur aufs Material beschränken…Was mich stört, ist das überhaupt Materialen beigelegt wurden – DIE eine derartige Diskussion über Material überhaupt rechtfertigen. Ich war einer von wenigen,die Ora von Anfang an sehr gut fanden. Und ich hab es in meiner Rezi ja gesagt. Ich finde Ora NICHT überteuert. Was ich sage ist, dass man für das Lookout Flagschiff gerne 10? drauflegen hätte können und dafür Komponenten beilegen hätte können, die dem Spielpaß würdig sind. Wie etwa jetzt bei Agricola für 2. Jetzt wo ich auch auf der Geschäftsseite von Brettspielen sitze und die Preise und Margen sehe – man hätte mit 10? mehr locker arbeiten können. und 49? für ein üppiges Rosenberg sind keinesfalls obszön.

  11. Braz

    Welche Aussage meinst du genau?
    Generell finde ich es schade, wenn man Ora et Labora fast nur noch auf die Materialdiskussionen reduziert….Gleiches gilt im Übrigen für Burgen von Burgund oder sonstige ALEA-Spiele. Zur KLarstellung (nihct, dass ich falsch verstanden werde): Diskussionen diesbezüglich sind immer ok und stören mich nicht. Was ich sehr schade finde ist, wenn dann nur noch (=subjektives Empfinden) über diesen Punkt bei einem top Spiel geredet wird UND 39 ? für ein Ora et Labora sind mE keineswegs zu teuer.
    Zum Fleet Captains: Meins hatte 79 Euro gekostet…ein Preis, der immer noch recht stolz ist, aber mit der Ausstattung der vielen schönen Schiffe „gerade noch ok“ für mich war/ist (für 100 hätte ich es imr def. nicht besorgt..).

  12. Ben2

    Diese Aussage kann man so praktisch nicht stehen lassen. Das ist ein Problem welches mit vielen Leuten resoniert. Also ist es ein Problem. Und wie ich immer sage: ora ist nicht überteuert, aber bessere Komponenten für etwas mehr Geld wäre wichtig gewesen. Und die 100 Euro Fleet captains Qualität ist frech. Egal wie gut das Spiel ist, da bin ich aber ja nicht allein mit dieser Meinung. Das war Abzocke. Aber es finden sich ja immer Käufer…..

  13. Braz

    @ Vibes: jetzt mal ehrlich: Ora et Labora kostet vielerorts um die 39?. Nach dem Spielen des Spiels…war dir das Spiel diesen Preis im Nachhinein nicht wert gewesen? (=ehrlich gemeinte Frage) oder hast du dich während des SPiels geärgerte einen vermeintlich doch zu hohen Preis dafür bezahlt zu haben…?

    Wären für dich 34 ? angemessener gewesen?! Denn das sind ja die 5?, die das Spiel mit diesem Material für dich zu teuer macht….

    Generell wundere ich mich immer und finde es schade, wenn Spiele, die mir (!) sehr gut gefallen, auf fast nur Materialdiskussionen beschränkt werden. Mal ganz ehrlich: Beim Ora et Labora stört mich das Material überhaupt nicht und das Spiel finde ich auch nicht überteuert. Es ist ein tolles Spiel an dem man lange seinen Spaß haben kann. Ärgern würde es mich eher, wenn das Material schlecht wäre und das Spiel zudem noch ein „Rohrkrepierer“ wäre….

    oder anders ausgedrückt: Ich hab`lieber ein Spiel mit dünnem Material vor mir liegen, als ein schlechtes Spiel mit top Ausstattung.

    Klar, das eine muss das andere nicht gleich ausschließen, aber der Spielspaß dominiert manchmal so stark gegenüber vermeintlichen Schwächen, so dass diese von mir nicht mehr als signifikant betrachtet werden. Star Trek Fleet Captains ist da ein gutes Beispiel: Wirklich dünnes Material und ein teures Spiel, ABER der Spielspaß (zumindest bei mir) ist top….so what….was kümmert mich es also ob der Spielplan 1mm oder 3mm dick ist….haupstache man kann gut mit spielen und das kann man mE beim Ora et Labora……Kritik hin oder her….Wenn man sich so über das Material ärgert, dass das Spiel schlussendlich einem keinen Spaß mehr macht, dann kann man es ja immer noch verkaufen…Abnehmer wird`s für dieses Spiel genug geben.

  14. Ben2

    Drum werde ich mich immer dahingehend äußern, wenn es was zu bemängeln gibt. 😉

  15. Vibes

    Ich habe das Spiel neulich erworben und kann dem Gesagten hinsichtlich der mangelhaften Qualität diverser Spielmaterialien nur zustimmen. Diese Unsäglichkeiten lassen sich teils jedoch durch eigenes Zutun beheben (wie schon im Video erkennbar z.B. durch das Laminieren der Übersichten…).

    Die Argumentationsgrundlage einiger Beiträge hier irritiert mich daher stark.
    Billige Komponenten stellen zunächst einmal einen Umstand dar, welchen es grds. zu hinterfragen gilt.
    Musste man von Verlagsseite aus so handeln, um den Preis nicht in höhere Dimensionen rücken zu lassen? Wären die 5 ? für hochwertigere Materialien nicht evtl. für den Käufer erträglich und zumutbar gewesen? Stimmt das Preis- Leistungsverhältnis noch tatsächlich?…

    Wenn ich mich für ein Produkt interessiere, spielen alle maßgeblichen Entscheidungskriterien eine Rolle. Das Gesamtkonzept muss einfach stimmen. Spiele sind in dem Sinne genauso zu bewerten, wie Autos oder Waschmaschinen.

    Vor dem Hintergrund wirkt der Vorschlag, sich doch bitte größtenteils auf die Idee des Spiels zu beschränken, als, gelinde ausgedrückt, unökonomisch.

    Was die die „Preis-des-Spiels-Diskussion“ anbelangt:
    Auch ich bin Student und muss angemessen haushalten. Aussagen wie z.B.:
    „Es gibt auch Spieler, denen es egal ist ob das Spiel nun 19,99? oder 49,99? kostet“
    mögen für einen kleinen Teil der Spielgemeinde zutreffen, können jedoch für deren Großteil sicherlich nicht übernommen werden.

  16. Knolzus

    Dem gibt es meiner Ansicht nach nichts mehr hinzuzufügen. Ich selbst habe schon mehrfach 50,- ? für Import-Spiele hingelegt und bereue ob des Spielspaßes nicht einen Heller; aber Labbertafeln bleiben Labbertafeln – und 45,- ? für Labbertafeln zu bezahlen ist definitiv doof!

  17. Ben2

    Halt! Ich habe in meiner ganzen Rezension NIE beklagt, dass ich das Spiel zu teuer finde!! Ich gebe dir 100% recht – man kauft die Idee, die Grafik, etc, pp.

    ABER: die Komponenten sind und bleiben subpar (und das ist schon ein euphemismus) – und ich sehe nachwievor eine extreme Disparität zwischen dem Preis und den gebotenen Komponenten. Vorallem geht es ja auch anders. Und wenn das Spiel das 45? kostet, aber alles super ist, dann ist das auch OK.

    Ora&labora ist ein Flaggschiff-Spiel für Lookout, und selbstervständlich wird hier mit gleichem Verkauf wie etwa Agricola gerechnet. Rosenberg ist einfach ein Zeichen für Qualität. Ich werde aber niemals schlechte Komponenten befürworten und sagen „och man bekommt doch ne nette Idee verkauft“ Ich kaufe eine Schachtel Spiel – wenn nur die Idee verkauft würde könnte man es gleich als PnP für 10? zum Download anbieten.

  18. Stefan

    Hm, ich find die Rezi ganz ok, nur das Gejammer am Ende wege nden Kosten finde ich etwas übertrieben.
    Spiele kosten nun mal Geld und nur weil sich Agricola gut verkauft, tut das ein Ora & Labora noch lange nicht in dem Umfang. Hier finde ich die Argumentation etwas „blauäugig“.
    Ich zitiere Dich mal „Ich habe noch kein Brettspiel gesehen, das derart phantastisch diese Produktionsketten aufbaut…“
    –> tolle Spielidee und die kaufen wir schließlich zu über 50% und nicht nur die Komponenten. Wenn man noch Kosten für Produktion, Verlag, Grafik, Autor und VErtrieb einrechnet bekommt man ein super Spiel für unter 40 ? … Also warum das Gejammer im Ausland bezahlt Du für so ein Spiel sicherlich 50 + Euro (siehe z.B. Siedler von Catan in Frankreich)

  19. Ben2

    Genau – so sehe ich das auch. Ich sagte ja nie, dass es zu teuer sei. Ich hatte ähnliches auf -bgg- geschrieben : natürlich zahlt man einen großteil auch für die IP aber man hat nun mal die komponenten. und auch wenn es einige nicht stören mag, wenn man mit weißen würfeln spielt bei agricola – schaf-meeples sind halt cooler – gleiches gilt analog hier.

  20. Basti

    Das Problem ist auch, dass „teuer“ oder „viel Geld“ für jeden etwas anderes ist. Der Student sieht das eben anders als ein Topverdiener. Was sind für den schon 35 Euro?

    Zur Preisleistung:
    Das Spiel an sich (Spielidee und Umsetzung) ist seinen Preis auf jeden Fall wert. Möchte gar nicht wissen wieviel Zeit Uwe Rosenberg da hineingesteckt hat. Schon allein das Balancing der Gebäude muss Wochen gedauert haben. Und wenn man es häufig spielt wird man trotzdem lange Spaß dran haben.
    Dennoch kann es einen ärgern, wenn die Komponenten dann nicht zufrieden stellen.

  21. Kyula

    Preisleistung ist immer so eine Sache.
    Die errechnet sich bei mir aus Preis pro gespielter Partie pro Jahr. Kaufe ich mir ein 80? Spiel das ich nur 2x im Jahr spiele kann es noch so geile komponenten haben ein preis von 40? pro partie / jahr ist einfach zu hoch.
    spiele ich ein spiel für 30? 30x im jahr kann es von mir aus auch nicht ganz so hochwertige komponenten haben: es ist gut, es wird oft gespielt und bei nem preis von 1? pro Partie / Jahr wird sicher niemand meckern ^^
    das verhältnis von investierten euro zur qualität der materialen ist eben doch etwas komplexer und auch sehr individuell.

  22. Ben2

    Echt wahr? Da muss ich mir mal anschauen…

  23. Leo

    Ich fand die Rezi super. Kleinigkeit die mir ein paar mal aufgefallen ist. Du benutzt oft die Phrase: „wie schon gesagt“, auch wenn Du etwas noch gar nicht gesagt hast. 😉

  24. Ben2

    Über Neuland habe ich gutes und schlechtes gehört…. ich werds mal spielen müssen.

    Papier: Wenn es sich nicht wellen würde, dann vielleicht ja.

    Größe: Habe ich auch nicht bemängelt 🙂

  25. Braz

    zur Aussage von Ben:“Ich habe noch kein Brettspiel gesehen, dasderart fantsatisch dies Produktionsketten aufbaut….“

    -> Roads`n Boats oder Neuland 😉

    zum Thema „Papier und eigene Auslage“: Empfand ich nicht als störend…im Gegenteil sogar: Man kann sehr gut die Karten auf seine eigene Auslage schieben.

    zu Kartengröße und Übersichtlichkeit: Du sagst es später ja selbst -> das Spiel braucht sehr viel Platz. Wären die Karten größer, müsste ich es auf meinem Fußboden spielen und nicht auf meinem großen Esstisch. Von daher empfinde ich die Kartengröße zwar als gegeben, aber nicht nachteilig.

    Ansonsten: Schöne Rezi!

  26. Ben2

    Ich sehe die Aussage nur so: Ich kann und werde einem Spiel seine Entscheidungsmöglichkeiten nicht als negativum vorwerfen. Es obliegt dem individuellem Spieler ob er das a) macht b) dann für gut befindet. Per se sind vielfältige Entscheidungen sehr wünschenswert denn sie eröffnen viele Pfade zum Sieg. Deswegen hat Ora auch sehr sehr hohen Wiederspielreiz wenngleich es auch die immer wieder gleichen Gebäude hat.

    Ebenso kann ich in einer Rezension nicht sagen: Das Spiel dauert 6 Stunden. Das trifft Gewiss nur bei einer kleinen Schnittgruppe Spieler/Spiel zu.
    Das deutet sich auch an – denn ich Spiele diese Spiele immer mit ganz unterschiedlichen Gruppen, bevor ich dann in einer Rezension irgendetwas dazu behaupte.

    Ich bin im Übrigen auch immer wieder über die Qualität anderer Rezensionen erschüttert die manchmal den Eindruck erwecken, als wäre ein Spiel sehr selten und dann nur unter Randbedingungen getestet worden (etwa nur mit einer Gruppe Menschen)

  27. Zottelmonster

    Oder Spiele bei denen der Glückfaktor höher ist. Mehr Zufallsereignisse erschweren die Berechnung und verkürzen somit die Entscheidungsdauer.
    Ich hab allerdings auch nicht gesagt, dass so ein 4 Stunden-Spiel was schelchtes ist. Allerdings sehen das potentielle Mitspieler des öfteren so…

  28. Ben2

    Ja das sagte ich ja. Aber wenn man einer ist der alles ständig durchrechnet und 10 Minuten füe jeden Zug braucht – dann darf man sich nicht beschweren wenn ein Spiel 6 Stunden dauert und sagen :“Das ist zu lang!“ Da ist man schon schön selbst schuld. Das man viele Optionen hat kann man dem Spiel nicht vorwerfen.
    @Zottelmonster: Da müsste man sagen: „Na dann kann man nur noch Spiele spielen die nur eine oder zwei Möglichkeiten pro Zug bieten.“

  29. Tim

    Also, bei uns dauert das 2er Spiel immer so gute 2,5 Stunden. Finde ich auch lang, aber es macht halt riesigen Spaß. Und ich kann auch keine unbedingte Ähnlichkeit mit Agricola erkennen. Nicht wirklich jedenfalls.

  30. Zottelmonster

    Die Spiellänge kommt ja ganz drauf an, wie man spielt. Und wenn Spieler auf Teufel komm raus versuchen den besten Zug zu machen. dann muss man eben im Zweifel nach dem Zug des Vorgängers nochmal durchrechnen, ob sich nicht doch was geändert hat.
    In meiner alten Spielgruppe hat sogar eine 3er-Partie Agricola geren mal 4 Stunden gedauert (inklusiver Draft). Also glaube ich, dass hier 4+ Stunden durchaus realistisch sind.

  31. Lorion

    Das Spiel regt schon zum Grübeln an… es sind einfach viel zu viele Möglichkeiten. 3 Stunden kann das Spiel bei den richtigen 4 Spielern auf jeden Fall dauern.
    Mir ist das ganze schon irgendwie zu viel… es sind einfach zu viele Karten… zu viele Rohstoffe… irgendwie von allem viel zu viel…

  32. Ben2

    Das ist ja lächerlich – diese Rezension. Da müsste man schon 70plus sein und Alzheimer haben um 2+Anzahl Spieler Stunden zu brauchen. Keine meiner Gruppen hat je so lang gebraucht. Allein das 2 Spieler Spiel ohne fixes Ende kann sich auf 4 Spieler länge ziehen. Also 2 1/2 Stunden etwa.

  33. Ben2

    Ich behaupte aber das dies ora besser macht als ein LeHavre oder Agricola. Gerade das geschickte platzieren ist deutlich spannender als bei Agricola.

  34. Ben2

    4-6 Stunden?!?!? Wo hast du das denn her? Also zu 4. nicht länger als ein 4 Spieler LeHavre. Maximal 2 Stunden wenn das Spiel erlernt wurde. Sammeln und umwandeln ist aber tatsächlich die Hauptkomponente. Zusammen mit geschickter Platzierung.

  35. Jochen

    Hallo Ben,
    aus deiner guten Rezension habe ich mir ein Bild von dem Spiel machen können. Damit ist das Ziel der Rezension ja erreicht 🙂
    Und dieses Bild ergab, dass der Sammelmechanismus mit immer komplexer werdenden Komponenten (hier die Gebäude mit ihren Wechselwirkungen) starke Ähnlichkeiten zu Agricola hat. Agricola kenne ich gut.
    Zudem habe ich mittlerweile herausgefunden, dass ein Spiel mit 4 Personen – und wir sind meist zu 4. oder 5. – so vier bis sechs Stunden dauert. Und damit streiche ich meine Segel ein. Das geht gar nicht.

  36. Ben2

    Das finde ich interessant – weil es nicht ansatzweise ähnlich zu Agricola ist, ich wüsste auch nicht wann ich diesen Vergleich gemacht hätte. Der Vergleich zu LeHavre ist viel näher.Viel interessanter: Welcher Teil meiner Rezension hat dich überzeugt es NICHT zu kaufen?

    Ich behaupte jetzt aber mal, dass für viele Preis und Leistung schon eine wichtige Rolle spielen: Und wenn man nicht gerade mit Geld um sich wirft finde ich es essentiell dass die Komponenten passen, es handelt sich schließlich und schwer verdientes Geld. Da will man was vernünftiges für haben. Sonst sollte man Spiele gleich für 5? Print’n’Play zum Selberbasteln verkaufen.

  37. Jochen

    Vielen Dank für die ausführliche Rezension. Sie hat mir geholfen das Spiel nicht zu kaufen. Agricola finde ich OK, es begeistert mich aber nicht. Ora & Labora scheint sehr ähnlich zu sein. Muss man also nicht haben.
    Mir war dein Kommentar zum Material etwas zu ausführlich. Manche Leute legen da anscheinend tatsächlich viel Wert drauf.
    Die Papiere von Burgen von Burgund fand ich passend. Deshalb scheint auch das Material von O&L in Ordnung zu sein. Ein Wort noch zum Preis. Auch hier ist mir deine Beschreibung des Preis-Leistung-Verhältnisses etwas zu lange.
    Es gibt auch Spieler, denen es egal ist ob das Spiel nun 19,99? oder 49,99? kostet. Taugt das Spiel, ist der Preis sekundär.
    Eine Info habe ich noch vermisst: Die Spieldauer bei 2, 3 und 4 Personen ist wie lange etwa?

  38. Jens

    Tolle Rezension. Das Material und der Mangel an Rädern ist wirklich nicht schön. Andere Spiele (z. B. Trajan) haben auch „gute Pappen“ – es sollte also gehen. Die Grammatur der Übersichten ist lachhaft, zumal sie noch auf das korrekte Format geschnitten werden mussten.
    Die Anleitung ist ganz hervorragend geschrieben. Wir benutzen keine Sortierhilfen, sondern nur eine große Schale – die Suche geht trotzdem erstaunlich schnell.

  39. Tim

    prima Rezi, Ben. Ist auch aktuell mein Lieblinbgsspiel, neben Dungeon Petz… 🙂

  40. Ben2

    Genau. Moment. Stimmst du mir jetzt zu ? 😉

  41. Phil

    Beim &-Zeichen handelt es sich um eine Ligatur aus e und t, deshalb auch Et-Zeichen genannt („et“ lat. für „und“). Gemäss Foto von der Verpackung handelt es sich um ein &-Zeichen.

  42. Ben2

    @MartinR Das Material ist ja per se okay – nur manche Entscheidungen lassen einfach auf einen Sparkurs schließen, den ich nicht ganz nachvollziehen kann. Das Spiel ist voll spielbar und auch hübsch. Aber einen festen Spielplan – das ist einfach praktisch unabdingbar.

  43. Ben2

    & ist nur eine Schönschriftvariante von „et“. Also eigentlich ist es wurscht 😉 und die Schachtel zeigt ja auch das &

  44. MartinR

    Eine erhellende Rezension, die wirklich weiterhilft. Vielleicht gibts ja materialmäßig einmal eine verbesserte Auflage, wenn das Spiel erfolgreich läuft…
    Übrigens: das Spiel heißt wohl Ora et Labora, nicht Ora & Labora.

  45. Martin

    Es gibt bei Conrad Elektronik Boxen mit 12 Fächern, die Deinen sehr ähneln. Kostenpunkt liegt bei ca. 1,50 ?.

    Danke für die Rezension. Da habe ich speziell auf Euch gewartet, damit ich da einen Einblick gewinne.

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