Mysterium / Rezension

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Wir rezensieren das Spiel Mysterium von Oleksandr Nevskiy (Libellud/Asmodee) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Fotos sowie die Regeln zum Herunterladen findet Ihr unter http://gesellschaftsspiele.spielen.de/alle-brettspiele/mysterium/, weitere Informationen in der Videobeschreibung.

Kurzbeschreibung

Tiefschwarze Nacht umhüllt das Warwick-Herrenhaus. Nebel kriecht schwer über den Boden und ein Spiel aus Licht und Schatten verzaubert das alte Gemäuer. In dieser Nacht tritt der Geist eines ermordeten Dieners in Erscheinung. Er bittet euch bei der Suche nach seinem Mörder um Hilfe und schickt euch Traumbotschaften, die ihr in diesem kooperativen Spiel gemeinsam deuten müsst.

Begebt euch als Spiritisten auf die Suche nach einer längst vergessenen Wahrheit und löst das Mysterium mithilfe des Geistes. Aber ihr habt nicht viel Zeit, um ihm seinen gewünschten Frieden zu verschaffen, denn euch bleibt nur diese eine Nacht.

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

13 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Sara Loehe

    Hallo,

    kann man das Spiel tatsächlich auch zu zweit spielen?

    Viele Grüße Sara

  2. Oli

    Tolle Rezi. So ausführlich und gut erklärt, dass ich mir sogar das anschließende Let’s Play ersparen konnte. So muss das sein! 🙂

  3. Thomas

    Das finde ich OK! Wenn der Spieler schon eindeutig weiß, welche Karte es ist, da alle anderen nicht mehr in Frage kommen, kann man ihm beliebig viele Karten geben. Aber Absprachen wie „wenn der Geist jemandem mehr als 3 Karten gibt, bedeutet das, keine Karte enthält einen Hinweis.“ ist schon schummeln in meinen Augen…

  4. Fabian

    Jemanden mit Karten zumüllen, wenn derjenige nur noch eine Karte zur Auswahl hat, hab ich aber auch schon gemacht. Irgendeinen kleinen Vorteil muss es ja haben, wenn einer so hinterherhinkt ????

  5. Edvard

    „Ich finde es tatsächlich recht schwer nicht herauszuplatzen oder laut loszulachen an manchen stellen :)“

    Oh ja das kenn ich auch.
    Beim letzten Spiel musste ich z.B. mein „Schweigegebot“ brechen und mich sehr lautstark, aber künstlich echauffieren, als die Mitspiritisten ihren Kollegen einen eindeutigen Hinweis ausgeredet haben:
    Die Visionskarte mit Kerzen und der Falle sollte auf einen Raum mit vielen Kerzen hindeuten (ich glaube so ne Art Kellergewölbe). Allerdings wurde (von den anderen) beschlossen, dass die Kerzen auf Träume hingewiesen haben und daher eindeutig das Schlafzimmer gemeint war… *durchdreh*

  6. Sven

    @Edward: Ja, habe ich schon so gemacht. Dieser Spiritist hat aber auch schon 5 mal davor daneben getippt und es blieb tatsächlich nur noch eine einzige Karte übrig. Da kann man dann schon mal die Regeln ausnutzen und seine Kartenhand neu füllen :), zumal die Partie zu dem Zeitpunkt eh gelaufen war, wenns mit den Personen schon so anfängt.
    Bei einem anderen Spiel haben die Spieler einen Spiritisten falsch beraten, dass er 3 mal auf die falsche Person getippt hat. Er hatte den richtigen Verdacht von Anfang an, hat sich aber 3 mal jeweils von jemandem davon abbringen lassen, erst in der vierten Runde hatte er den „Mut“ tatsächlich auf seinen Verdacht und somit auf die richtige Person zu tippen :). Das sind die Momente wo man sich hinterm Sichtschirm an die Stirn schlägt :). Ich spiele tatsächlich als Geist am liebsten. Es ist faszinierend was die anderen reininterpretieren. Ich finde es tatsächlich recht schwer nicht herauszuplatzen oder laut loszulachen an manchen stellen 🙂

  7. Thomas

    Ich habe Mysterium inzwischen mit 12 verschiedenen Leuten gespielt: Keiner fand es schlecht – fast alle sogar sehr gut!
    Also eine klare Empfehlung!

  8. Dee

    @Edvard: Als Geist verteile ich meine Karten möglichst ohne zu schauen, ob jemand schon irgendwo gesetzt hat. Daher bekommt jeder nur die Hinweise, die für ihn relevant sind und nicht einfach alles, was ich übrig habe.

  9. Edvard

    Ach ganz vergessen noch ein paar Tipps/Anmerkungen an die Geister:

    – Ich lege die unrelevanten Karten (also die, die nicht von den Spiritisten gesucht werden müssen) beim Aufbau nicht in die Schachtel zurück, sondern hintern den Sichtschirm. So gibt man aus Versehen keinen Tipp, der zweideutig ist, weil man sich nicht alle Karten angeschaut hat.

    – Karten, die schon richtig erraten wurden, drehe ich hinter dem Sichtschirm um. Damit gebe ich versehentlich keinen Tipp auf schon Erratendes.

    – Außerdem sollte man aufpassen, dass die Spiritisten nicht zufällig in den Sichtschirm schauen können. Dadurch, dass die Personen ganz oben sind, kann man die auf den „Flügelpositionen“ (Schland oh Schlaaaad! :D) relativ leicht erkennen.

    Eine Frage noch an die Allgemeinheit:
    Wie macht ihr als Geist das, wenn man weiß, dass ein Spiritist die richtige Karte nimmt/nehmen muss (weil er es z.B. mit seinen Mitspielern so kommuniziert hat oder alle anderen schon falsch erraten hat): Nehmt ihr das zum Anlass demjenigen mit Visionskarten zuzumüllen und so einen Raben zu sparen?
    Sollte regeltechnisch erlaubt sein, empfinde ich allerdings wie ein wenig Mogeln.

    VG
    Edvard

    PS: Sorry für schlecht Sprakk, ist spät. 😉

  10. Braz

    Wie immer von dir: Tolle Rezi! Top.
    Besten Dank

  11. Fabian

    @Edvard
    Gut, dass du das mit diesen Miniplättchen erwähnst. Ich hab das zwar kurz beim Aufbau gesagt, dass die klein sind, habe es dann aber in der Materialbeschreibung vollkommen vergessen. An sich stört mich das nicht beim Spiel, aber irgendwie passen diese kleinen Fuzelteile nicht so recht zum Gesamtbild des ansonsten exzellenten Inhalts des Spiels.

    @Florian
    Ich weiß, was du meinst 🙂
    Der Aufbau hat dieses mal schon etwas viel Zeit in Anspruch genommen.
    Wie ihr das am Endszenario macht ist eine schöne Abänderung. Das werd ich das nächste mal auch probieren. Danke dafür!

    Und natürlich freut es mich, dass die Rezension bis jetzt ganz gut ankommt 🙂

  12. Florian

    Hey Fabi. Vielen Dank für die tolle Rezi! Der Gag am Ende war super, weil uns das in einen der ersten Runden tatsächlich so passiert ist ^^

    Ich habe sogar was dazu gelernt. Irgendwie habe ich wohl überlesen, dass man auch direkt mehr als eine Karte geben darf. Das werde ich nächstes mal einführen.

    Auch zustimmen muss ich bei dem unbefriedigenden Gefühl, wenn man nicht das Endspiel erreicht. Das ging soweit, dass wir eine Stunde drangehangen haben oder soetwas, dass wir es noch schaffen.

    Beim Endspiel machen wir es aber anders. Da legt der Geist alle 3 Karten verdeckt hin nachdrm er sie gemischt hat und die Spiritisten entscheiden welche zuerst umgedreht wird. Dann ist noch Spannung drin, weil man eine Karte hat die super passt und eine die eine Notlösung ist und man will natürlich, dass die gute Karte zuerst kommt.

    Ansonsten würde ich sagen die Rezi war sehr gut nur den Aufbau würde ich etwas beschleunigen.
    Anstatt Bumm…Bumm…Bumm… würde ich den ersten so machen wie jetzt und die anderen etwas vorgespult im Schnelldurchlauf. Also Bumm…BummBummBumm. Ich hoffe du verstehst was ich meine.

  13. Edvard

    Danke für deine Sicht auf das Spiel. So wie du (mehr Rätselraten statt Mord aufklären) habe ich es bisher nicht gesehen, muss dir aber (größten)teils zustimmen.
    Da wäre ein anderes (ebenfalls düsteres Thema) vllt besser gewesen…
    Wie dem auch sei, mir gefällt Mysterium (trotzdem) richtig richtig gut. Grad eines meiner Top 5.

    Was mir ein wenig bei deinem Materialüberblick gefehlt hat, ist die Frechheit mit den Minimarkern um den Fortschritt auf der Hellsichtsleiste anzuzeigen.
    Ich mein da klotzt man richtig tolles Material raus, aber liefert solche Marker, die man eigentlich nur mit ner Pinzette richtig verwenden kann…
    Das versteh ich nicht. 😐

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