Maus & Mystik / Rezension

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Wir testen das Spiel Maus und Mystik von Jerry Hawthorne (Plaid Hat Games/Heidelberger) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Das Spiel heißt auf englisch „Mice and Mystics“. Mehr Informationen und Bilder zu dem Spiel findet Ihr auch unter http://gesellschaftsspiele.spielen.de/alle-brettspiele/maus-und-mystik.

Kurzbeschreibung

„Maus & Mystik“ ist ein kooperatives Abenteuerspiel, in dem die Spieler zusammenarbeiten müssen, um als Maushelden ein bedrohtes Königreich zu retten. Sie müssen sich einer Unzahl von Gegnern wie Ratten, Kakerlaken und Spinnen stellen und natürlich dem größten Schrecken von allen: dem Kater Brodie. Jede Partie erzählt eine wundersame Geschichte, die die Spieler aktiv mitgestalten. Unterwegs können die Mäuse kostbaren Käse sammeln, um neue Fertigkeiten zu erlernen und so selbst gegen die gefährlichsten Feinde zu bestehen.

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

26 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Ideenlos

    Hallo Cesaris,

    schau mal auf Seite 19 in den Regeln -> „Maus und Mystik als Kampagne spielen.“

    Käsestücke und Wunden werden nicht mit in das nächste Kapitel genommen, genau wie Gruppengegenstände oder individuelle Erfolge. Von den gefundenen Ausrüstungsgegenständen darf jede Maus einen Gegenstand zusätzlich zu ihrer Startausrüstung mit in das nächste Kapitel nehmen. Geschichtenerfolge und Fähigkeiten bleiben komplett erhalten.

  2. Cesaris

    Wir haben heute das erste Kapitel durchgespielt.
    Wir fragen uns jetzt, ob man die Treffer, die erworbenen Käsestücke usw. ins nächste Kapitel mitnimmt oder ob alle Charaktere wieder mit der Startausrüstung und ohne Treffermarker ins zweite Kapitel starten.

  3. EpicOnkel

    Ja danke 🙂 die FAQ ist bekannt.
    Auf BGG gibt es noch eine inoffizielle FAQ mit gesammelten Fragen aus diversen Foren. Das Dokument fasst 13 Seiten und das spricht schon Bände für ein Spiel das eigentlich nur ca. 12-14 Seiten „reine Regeln“ hat. Selbst ein Decent oder Arkham Horror mit seinen zahlreichen Erweiterungen kommen hier „nur“ auf um die 30 Seiten FAQ. Ok ist jetzt auch nicht wenig, aber gemessen an der Komplexität des Spiels steht das in keinem Verhältnis. Ich verstehe nur nicht wie das Spiel so durchweg sehr positiv aufgenommen werden konnte. Nirgends hat man dazu was gelesen oder gesehen. Ich persönlich bin ziemlich enttäuscht von dem Spiel obwohl ich sehnlichst den Nachdruck erwartet und sofort zugeschlagen habe. Es macht auf mich einfach einen unfertigen und absolut nicht durchdachten Eindruck.

  4. EpicOnkel

    Hi,

    Im Video wird davon gesprochen dass die Regeln super geschrieben sind. Also ich habe das Gefühl ich habe hier ein anderes Spiel. Mir ist noch keine lückenhaftere und unvollständigere Regel untergekommen. Das Spiel gestaltet sich unglaublich zäh, weil immer wieder, und bei uns teilweise im Minutentakt, neue Fragen auftauchen. Viele Spezialfälle und Situationen sind nicht abgedeckt, Regeln widersprechen sich an unterschiedlichen Textstellen oder sind nicht mit szenariospezifischen Besonderheiten kompatibel. Einige Regelumstände werden gar nicht erwähnt. Wie habt ihr das Spiel diesbezüglich empfunden? Ich bin in diesen Themen eigentlich ne Menge gewöhnt und auch Descent 1 gestählt, aber diese Regel setzt dem Ganzen die Krone auf.

  5. Dalli

    1. Ja
    2. Ja, jeder Trick ist nur einmal nutzbar

  6. Aga

    Hallo, liebes SpieLama-Team!

    An dieser Stelle erst einmal danke für Eure immer wieder tollen Rezensionen, die mich schon oft durch den Spieledschungel geleitet haben!
    Aktuell sind mein Mann und ich im Mäusefieber, haben aber dazu noch zwei Regelfragen, zu denen ich bis jetzt noch nichts in irgendeinem Forum gefunden habe. Vielleicht könnt Ihr mir ja weiterhelfen?

    1) Kann sich Tilda mit ihren Fähigkeiten „Treffer bzw. Gifttreffer entfernen“ (Kurieren/Rundumheilung) eigentlich auch selber heilen? Sie steht ja mit sich auf einem Feld 😉 Wenn nämlich nicht, sehe ich schwarz für die kleine, tapfere Heilerin…

    2) Muss man den Trick „Stolperschwanz“ nach Gebrauch abwerfen? Es steht auf dieser Karte nämlich anders als auf allen anderen Karten nicht explizit drauf und wir haben ihn bisher immer behalten – aber ob das so korrekt ist?

    Ganz lieben Dank im Voraus für eine Antwort und herzliche Grüße!

  7. Andreas B.

    Ach so….und zu 2). Ich denke, du hast das genau richtig erkannt. In manchen Kapiteln erleichtert das vorhanden sein von Gelehrsamkeit zusätzlich den erfolgreichen Abschluß (s. 2. Kapitel).

  8. Andreas B.

    Hi Fanti!
    Ich bin zwar nicht der Basti, aber ich denke, dass ich hier auch helfen kann. Ich spiele es so, dass „Erkunden“ immer funktioniert und es keinen Würfelwurf bedarf, da es sich ja um klare Wege (oder Richtungen) handelt. So nach dem Motto: Da ist ne Treppe, oder ne Leiter! Ich kann halt hoch, oder runter. Sowie Gänge und Öffnungen immer sichtbar und offen sind. Weißt, wie ich das meine?!
    Lg

  9. Fanti

    Wie immer eine tolle Rezension, Basti!
    Zur deutschen Regel:
    Mir fehlt im Abschnitt „Erkunden“ die klare Aussage, wie man „erfolgreich erkundet“. Beim Suchen steht, dass man einen Würfel würfelt und bei einem Stern erfolgreich ist – beim Erkunden steht nichts. Ich gehe mal davon aus, dass das dort genauso ist…
    2.Sache: Wozu braucht man Gelehrsamkeit außer bei Mausefallen und als Voraussetzung bestimmte Gegenstände nutzen zu können?
    Ansonsten super Spiel!

  10. Edvard

    Ja, aber das hätte man auch anders lösen können, indem man z.B. eine andere Schriftfarbe verwendet. Und wenn ich mich recht entsinne haben die Bossgegner eh schon erkennbare Eigennamen.

    Mit den Herzen hat man 2 Regel“mechanismen“ geschaffen, die beide das gleiche meinen. (OK, das ist jetzt in dem Fall nicht wirklich dramatisch. Mir gehts eher um’s Prinzip. 😉 )

  11. Ronny

    Prinzipiell hätte man die einer Herzen auch weglassen können, aber so wird ja auch unterschieden ob es mindere Einheiten sind die eine initiativkarte für die gesamte Gruppe haben oder es es für die Karte immer nur genau eine Spielfigur gibt

  12. Edvard

    @ Basti: Danke für die Erklärung. Macht für mich zwar null Sinn, aber was soll’s. Darüber kann ich noch hinweg sehen. 😉

  13. Timo Sperber

    Tolle Rezi, niedliches Spiel mit schönen Ideen (Strömungen, Katzen, Krähen, Trauben-Katapulte), das sich aber nur von der Thematik von anderen Dungeon Crawlern abhebt.

    Was mir nicht gefällt ist die Zeitleiste. Wenn Gener im Raum sind, läuft die Zeit nicht weiter, außer es kommt Verstärkung; wenn keine Gegner da sind, wird nach jeder Runde die Zeit vorgeschoben. Keine Ahnung, was ich davon halten soll. Ich finde dieses Element deutlich unnützer und willkürlicher als die Erzählleiste bei Andor, die ja auch die Story vorantreibt.

  14. Basti

    In den offiziellen FAQs steht sinngemäß Folgendes:
    Gegnerkarten ohne Herz representieren eine gegnergruppe (z.B. Kakerlaken). Von diesen hat jeder nur q Lebenspunkt.
    –> Gegnerkarten mit Herz beziehen sich also auf einzelne Figuren (Gegner) nicht jedoch auf eine Gruppe von Gegnern.

    wörtlich:
    If a minion initiative card has no hearts on it, how many wounds does the minion have? A:
    Minion initiative cards that do not have hearts on them represent groups of minions. Each figure in that group has a single life point.

    Noch Fragen dazu?

  15. Edvard

    Hab meiner Freundin letztens Maus und Mystik gekauft und mich (natürlich) gleich in die Regeln vertieft. Und mir ist da so eine kleine Ungenauigkeit aufgefallen – vielleicht kann da jemand Licht in die Sache bringen.

    Es gibt ja Gegner, auf deren Initiativkarte kein Herzsymbol abgebildet ist (im Video sieht man auch so eine) und die einfach nur einen Treffer erhalten müssen. Jetzt gbt es auch Gegner, die genau 1 Herz haben und die demnach auch sterben, wenn sie einen Schaden bekommen haben.
    Da stellt sich mir die Frage, ob’s hier einen Unterschied gibt bzw. wieso man das nicht einheitlich geregelt hat.

    Ansonsten freu ich mich schon auf die erste Partie (mit hoffentlich bemalten Minis). 😀

  16. Markus Bach

    Ich vermute, daß sie im Deutschen den Singular von „Maus“ gewählt haben, weil „Mäuse“ bei uns ja gern auch mit „Geld“ gleichgesetzt wird, „Maus“ hingegen eindeutig nur das Tier (und einen Panzer aus dem 2. Weltkrieg und einen typischen Frauen-Kosenamen) bezeichnet. Dann haben sie den zweiten Begriff auch im Singular verwendet und fanden „Mystiker“ vielleicht unpassend. „Maus und Mystiker“ klingt ja auch etwas holperig.

  17. Ben2

    Das ist bisher allerdings der korrekte Titel – wenngleich es auch nicht korrekt übersetzt ist.

  18. Adrian Breuch

    Tolle Rezi!
    Aber noch eine Sache zum Titel, bzw. der Übersetzung in der Klammer: es müsste „Mäuse und Mystiker“ lauten.

  19. Markus Bach

    Nicht originell, aber immerhin ganz niedlich; als Geschenk für Koop-Freunde einen Blick wert.
    Die Materialqualität scheint mir sehr gut zu sein – typisch PHG. Ich hoffe, daß die Heidelberger denselben Hersteller nehmen und keinen, der auch schon die letzten FFG Trauerspiele verbrochen hat.

  20. Matthias

    Super Rezi. Immer wieder schön bei Euch vorbeizuschauen. Das Spiel sieht richtig gut aus. Gibt es schon was neues zu Robinson? Da warte ich so richtig drauf 🙂 Euch allen ein schönes, verspieltes Osterfest.

  21. Basti

    Danke Ines, wenn du das sagst hat sich die Arbeit doch schon gelohnt 😉

  22. Ines

    Wiedermal eine tolle Rezi Basti. Freu mich jetzt noch ’ne ganze Ecke mehr auf Oktober, wenn M&M dann endlich auf Deutsch rauskommt.

    Ich warte doch schon soooo lange -,-

  23. Basti

    Die NPC bewegen sich und greifen dann an. as macht man für jede Figur/Miniatur einzeln. Sie bewegen sich ähnlich wie die Mäuse. Man würfelt und die Zahl gibt an wie viele Felder die Figur zieht. Die NPC ignorieren Effekte roter und gelber Linien wie auch von Wasserfeldern. Sie ziehen zur nähesten Maus, bei Gleicher Entfernung zur nähesten Maus mit der höchsten Initiative (Initiativeleiste).

    Fernkampf-Einheiten bewegen sich nicht (außer sie sehen nichts), was sehr fies ist, weil sie oft auf schwer erreichbaren hohen Möbelstücken stehen und schön abfeuern, bevor man sie im Nahkampf erreicht. Bogenschützin Lily und Magier Maginos sind da mit ihren Fernkampfwaffen recht hilfreich. Oder man baut aus einer Gabel und einer Pflaume ein Katapult 😉

    Es gibt 11 Szenarien, die man evtl. aber auch wiederholt spielen muss, wenn man sie nicht gewinnt. Man kann als ne Menge Partien spielen und man spielt meist 90-180 Minuten. Verglichen mit den 5 Szeanrien von Andor ist das schon ne ganze Menge. Über 100 % mehr 😉

    Es gibt übrigens keine Spielereliminierung. Eine Maus, die alle Lebenspunkte verliert wird zunächst vom Spielplan genommen (Karte bleibt auf Inititativeleiste) und gilt als gefangen. Sie muss alle getragene Items abgeben (Starteqipment und Dinge im Rucksack sind sicher) und wird vollständig von allen Negativeffekten geheilt. Danach wird der Zeitmarker (Stundenglas) eine Stufe weiter geschoben. Die Maus wird in der nächsten Runde automatisch wieder befreit und auf ein Feld einer anderen Maus gestellt. Wenn noch Gegner auf dem Feld sind muss sie diese Runde aussetzen.

    Spielerzahl ist vollkommen egal, man kann es auch solo spielen. Auch zu zweit muss man immer mehrere Mäuse steuern. Wenn man alleine spielt steuert man eben alle Mäuse dieses Szenarios. Durch die Initativeleiste kommt man auch nicht durcheinander.

    LG Basti

  24. Emirio

    Releasetermine vom Heidelberger sind relativ beliebig :). Kann ich bestätigen, aber dafür sinds ja tolle Spiele.
    Deutsches Release laut Heidelbär Oktober 2013 (wobei dass noch verschoben werden kann, wie Basti ja schon im Video erwähnt), Quelle: http://www.heidelbaer.de/einzelansicht-spiel/spiel/maus_mystik/.

    Danke Basti für die Vorstellung schon vor dem deutschen Release. Das Spiel ist echt mal schön illustriert, gefällt mir echt gut.

    Paar Fragen hab ich noch:
    Wie bewegen sich die NPCs und wie greifen sie an? Oder bleiben die an Ort und Stelle und Verteidigen sich nur?

    Wieviele Scenarios sind im Grundspiel dabei? Sind Erweiterungen geplant oder sind es echt sooooo viele Scenarien, dass auch ein Vielspieler lange mit beschäftigt ist? Decent wäre eine Alternative, aber ist halt nicht so gnuffig!

    Ich werds auf jeden Fall einem Freund empfehlen. Er wollte eh ein Spiel dass er Solo spielen kann und ein Dungeon Crawl ist genau das Spiel für ihn. Funktioniert es Solo denn gut? Hast du das getestet?
    (und wenn ers nicht will, will ichs ;))

    Sven

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