Mage Knight – Das Brettspiel / Rezension

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Wir rezensieren das Spiel Mage Knight von Vlaada Chvátil (WizKids/Pegasus) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Fotos sowie die Regeln zum Herunterladen findet Ihr unter http://gesellschaftsspiele.spielen.de/neue-brettspiele/mage-knight-das-brettspiel, weitere Informationen in der Videobeschreibung.

Unsere Rezension der „Mage Knight“-Erweiterung „The Lost Legion (Die verschollene Legion)“ findet Ihr unter https://www.youtube.com/watch?v=pH0b16ePnsg.

Kurzbeschreibung

„Mage Knight – Das Brettspiel“ ist ein Spiel voller Entdeckungen und Eroberungen. Die Spieler werden zu einem von vier Helden in der Welt der Mage Knights und bestehen eine Vielzahl von Szenarien, in denen sie sowohl kooperativ spielen als auch gegeneinander antreten. Sie erobern den Turm eines Magiers, erlernen Zaubersprüche, erkunden Dungeons, entdecken Schätze, oder sie erobern eine Burg und werben mächtige Truppen an, die sich ihnen anschließen werden.

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

91 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Sascha36

    Welche Erweiterung meinst du denn Dalli ??
    Denke die werden an dem Material wenig schrauben,da hat Pegasus auch nicht geschraubt. Das ist alles Wizkids Style , deshalb riecht es ja auch so schön 🙂 .

  2. Dalli

    Ich habe neulich Mage Knight zum erste mal zu 3. gespielt und muss sagen, dass es nicht länger gedauert hat als zu zweit und würde das nun auch vorbehaltlos empfehlen. Einer ist am Zug, der vorhergehende passt auf und der nächste plant seinen Zug. Das hat ordentlich geflutscht und höllisch Spaß gemacht.

    Ich bin schon gespannt wie das mit Mage Knight bei Asmodee weiter geht. Ich hoffe ein wenig, dass es so läuft wie bei Pandemie. Das dort nochmal etwas am Spiel geschraubt wird und es nochmal in besserer Materialqualität als bei Pegasus raus kommt. Ganz zu schweigen von der neuen Erweiterung. Freu mich schon darauf.

    LG

  3. jonathan denis

    Mage Knight kann ich nur empfehlen! Ein Monster von Spiel.
    Ich wuerde es aber nicht mit mehr als 2 Spieler spielen. Ich denke, dass das Spiel eher als Solo-spiel erdacht und dann zu einem Mehrspielerspiel weiterentwickelt wurde.
    Ich hab mich durch meine Spielergruppe leiten lassen, das Spiel zu fuenft zu spieln
    ( machbar mit der Lost Legion Erweiterung ohne den General zu benutzen ).
    Long story short:
    Wir haben das Spiel nach erst 2 Tagen beendet
    ( mit Schlafpausen ).Das Spiel ist so umfangreich, das es selbst mit erfahrenen Spielern, die keine hundertjahre fuer einen Zug brauchen,doch sehr fordert.Man kann nicht einfach so mal was machen, man muss schon richtig planen uns manchmal laenger ueberlegen, welche Aktion die richtige ist. Ich finde genau das ist es, was Mage Knight so besonders macht, aber auch gleichzeitig kein Spiel fuer jedermann ist. Nicht jeder hat diese Geduld, die dieses Spiel fordert. Wir hatten eine angenehme Erfahrung gemacht,es zu fuenft zu spielen, aber, seit da an spiele ich es hauptsaechlich solitaire oder mit hoechstens einem Mitspieler. Auch in dieser Konstelation verliert MK nicht ihre spielerische Qualitaet.

    @ Spielama: Auch ein grosses Lob von meiner Seite aus fuer eure Arbeit und hingebung fuer dieses Hobby!
    Macht weiter so!

  4. Ben2

    Weil die deutsche aktuell ausverkauft ist. Wenn du sie findest – schlag zu.

  5. MB

    „Wer aber dem Englischen mächtig ist, und noch eine Kopie ergattern kann sollte zuschlagen!“

    Genitiv-Polizei! Sie sind verhaftet!
    😉

  6. BKone

    @Ben2:
    „Wer aber dem Englischen mächtig ist, und noch eine Kopie ergattern kann sollte zuschlagen!“

    Ist die englische Version besser als die deutsche oder warum sollte man bei der englischen zuschlagen?

    Gruß

  7. Sascha36

    Mage Knight mit Legenden von Andor zu vergleichen geht überhaupt nicht, da kannste auch Die verbotene Insel mit Robinson Crusoe vergleichen und sagen ist das gleiche weil Inselthema.
    LVA ist ein Witz gegen Mage Knight, leider nur kein guter über den ich Lachen kann. LVA ist ein deutsches Vielspieler Spiel was sich an Leute richtet die Fantasy gut finden und sich ein lustigen Fantasy Ausflug gönnen wollen.
    MK ist dagegen ein Strategie Monster, entweder frisst es dich auf oder du bezwingst es und Haft einen Freund fürs Leben.

  8. CW

    Danke an Kai und Edvart. Die Infos haben mir bisher doch etwas gefehlt. Jetzt hab ich ein ganz gutes Bild.
    Ich kann mir im Übrigen schon vorstellen, dass das Spielkonzept, vielleicht in Kombination z.B mit Spielkonzepten wie „Die Legenden von Andor“ ein recht breiter Trend werden könnte.

  9. Edvard

    @ Kai: eine Partie MK kann durch verschiedene Sachen vorbei sein; es kommt immer auf das Szenario an.

    @ CW: Es kommt immer auf das Szenario an, dass man auswählt, bzw. auf die Absprachen, die die Spieler vorher treffen. So kann man das Spiel
    – kooperativ (alle gewinnen oder verlieren zusammen; Erfahrungspunkte der einzelnen Spieler sind egal – außer zum Schwanzvergleich 😀 ),
    – semi-kooperativ (alle arbeiten auf ein Ziel hin, es gewinnt aber der mit den meisten Punkten)
    – oder kompetitiv (eigentlich wie semi-koop, aber mit mehr gegenseitigen Behinderungen während des Spiels) spielen.

  10. Dalli

    Das sollte kein Maulkorb sein. Sowas erdreiste ich mir nicht. Ich finde es nur überflüssig derartig umfangreiches und allgemines unter der Rezi dieses Spiels zu plazieren. Lesezwang gibts sicher nicht aber fühl dich doch geehrt, dass sich Leute solche lange Kommentare durchlesen. Meiner Erfahrung nach ist das nicht selbtsverständlich im www.

  11. Thomas

    Puh….was für eine Diskussion 🙂
    Ich habe mittlerweile ein paar Solospiele, mehrere Partien zu zweit und auch eine Runde zu viert hinter mir. Es ist anders als viele Spiele, die ich bisher gespielt habe und es gefällt mir! Neuen Spielern sage ich immer: „Mage Knight ist eine komplexe Mischung aus Talisman und Dominion.“ Dass das Spiel „gehypt“ wird, glaube ich nicht. Selbst Leute, die in Rezensionen sich positiv und gar überschwenglich äußern, sagen meist, dass es nicht ein Spiel für jedermann ist. Ich finde es normal, dass bei derartigen Spielen die Meinung teilweise stark auseinander gehen – ähnliches habe ich bei 18xx erlebt. Jeder sagt hier seine Meinung, sollte aber auch die Meinung der anderen akzeptieren und sich nicht immer gleich persönlich angegriffen fühlen.
    Euch allen allzeit guten Wurf!

  12. Kai

    Also grundsätzlich ist eine Partie Mage Knight vorbei, wenn die zweite Stadt besiegt wurde.

    Dann gewinnt der, der am meisten „Erfahrungspunkte“ gesammelt hat. Es gibt am Ende noch Extrapunkte für eroberte Orte, für Sonderkarten im Deck usw.
    Aber wie gesagt, die meisten Punkte gewinnen.

    Wir greifen uns eigentlich nie an, aber Solitär nebeneinander spielen ist es trotzdem nicht, da man ja auf der gleichen Karte ist und jeder versucht, den Besten Weg zu finden und die Interessanteren Orte zu besuchen, die dicken Monster zu besiegen.

    Ich finde auch, das Mage Knight ein der besten Spiele ist, die es gibt und diese Art von Spiel hat auch ein Anrecht gespielt und gut gefunden zu werden. Trotzdem verdrängt es andere Spiele nicht.

  13. CW

    @ Dalli
    Für die Länge des Kommentars und die Rechtschreibfehler entschuldige ich mich gern. Es besteht jedoch für Dich (hoffe ich) keine Lesezwang für anstrengende Kommentare! Ich hab lediglich meinen Eindruck zu diesem gehypten Spiel dargelegt und mich gefragt, ob nach Co-Op-Spielen, bald Quasi-Solitärgames als das Nonplusultra gelten werden? Fänd‘ ich ne komische Entwicklung. Dafür jetzt einen Maulkorb? Den Hinweis aufs Forum nehme ich aber trotzdem gern zu Kenntnis.

    @Sascha36
    Wohlmöglich passiert das trotz meiner Vorbehalte mal.

    Ich würde mich ansonsten freuen, wenn mir einer darlegen könnte, wer bei diesem (Mehrspieler-)Spiel nun eigentlich wie gewinnt…!? Wozu sollte ich einen anderen Spieler angreifen, wenn alle gemeinsam gegen das Spiel spielen? Gewinnt nur einer oder alle? Was passiert mit einem besiegtem Spieler? Das ist mir nach dem Schauen des Videos wirklich immer noch nicht klar geworden.

  14. Jörn

    Mage Knight ist definitiv komplex, keine Frage. Aber auf jeden Fall eines der besten Spiele auf dem Markt. Auch die Verschollene Legion macht Spaß! Das beste Ein-Spieler-Spiel!

  15. Dalli

    Ich schreibe auch gern mal hochtrabend – ich könnte es auch geschwollen nennen – aber dieses Plädoyer, war derart allgemein und anstrengend zu lessen, dass ich gar nicht weiß, wie ich das jetzt einoderden soll. Vieleicht könntest Du es das nächste mal einfach weg lassen oder woanders Plazieren. Im Forum gibt es Bereiche für solche philosophischen Ansätze. LG

  16. Sascha36

    Völliger Quatsch, spiel es mal und schreib dann eine Meinung.
    Mage Kibght fordert viel Arbeit und wenn man dazu bereit ist dann erwartet einen ein großartiges Solo Spiel bzw 2 -3 Spieler Spiel.

  17. CW

    Puh. Ok. Das Spiel sieht aus, wie meine persönliche Vorhölle. Kann flow vollkommen verstehen. Wolte mal gucken, ob ich bei meiner nächsten Brettspielrunde in der das Spiel kursiert bereit bin mich darauf einzulassen, wenn jemand vorschlägt dieses „Brett“ von Brettspiel auf den Tisch zu bringen. No way! Ich sehe, dass es hier interessante Mechanismen gibt, bin mir aber ganz sicher: Also als nicht PC-Rollenspielgamer und auch nicht besonderer Fantasyfreund garnichts für mich.
    Generell fänd ich es falsch zu sagen, das Spiel sei vor allem was für „Vielspieler“. Ein Gelegenheitsspieler unterscheidet sich meiner Meinung nach von einem Vielspieler vor allem dadurch, dass er Spielen eher als gesellige Freizeitbeschftigung ansieht und sich weniger für das Spiel selber, mit all seinen Feinheiten interessiert (da das Spiel für ihn nicht so sehr im Mittelpunkt steht, wie der Event „Spieleabend mit Freunden“). Ein Vielspieler interessiert sich auch für das Spiel selbst und seine Mechanismen; er möchte die Vielfältigen Möglichkeiten, die einem ein Spiel bietet durchdringen. Daher schätzt er Spiele, die ihm viele strategische, taktische und psychologische Möglichkeiten bieten. Jedoch geht ein Mehr an Regeln geht aber ja nur bedingt mit einem Mehr an Komplexität einher (Siehe Schach). Komliziertheit und Komplexität sind ja zunächst zwei völlig unterschiedliche Dinge, die nur miteinander korrelieren. Dann gibt es natürlich die Ameritrash/Fantasy-Fraktion, die tatsächlich eher ein Interesse daran haben, sich gemeinsam mit anderen in eine kämpferische Fantasywelt hineinzubegeben und dabei gerne in die Rolle von Helden und Fabelwesen schlüpfen etc. Hier dienen die zunächst manigfaltigen Möglichkeiten der Brettspiele ja eher dem Eintauchen in eine Spielwelt, die im Idealfall eine Art Parallelkosmos bildet. Komplexität wird hier über eine Flut von nahezu unüberschaubaren Aktionsmöglichkeiten (z.B. durch Kartendecks) erreicht.
    Mir scheint tatsächlich, als tue sich durch diese (ich nenns jetzt mal so) „PC-Brettspiele“ ein neues, drittes Genre auf, dass die strategische Tiefe von PC-Startegiespielen mit allen vor und Nachteilen auf den Brettspieltisch portiert. Das spricht meiner Meinung nach nochmal vor allem Leute an, die mit diesen PC-Strategiespielen groß geworden sind. Dabei übernehmen die Spieler die Rechenarbeit des Computers und spielen verstärkt gegen das Spiel und nicht mehr, wie so häufig bei Fantasyspielen, in Gruppen gegeneinander oder in einer Gruppe gegen einen Spielleiter, der das Spiel steuert.

    Das ist ja zunächst mal nicht gut oder schlecht, geht aber an meiner Faszination als Vielspieler (als den ich mich jetzt mal bezeichnen möchte) Brettspielen gegenüber vollkommen vorbei!

    „Das mit der Interaktion ist schwer zu sagen. Es nimmt sich schon viel aus der PC-Rollenspielwelt. Man stelle sich vor dein Mit/Gegenspieler tötet die Monster, bekommt XP und Gold und du sitzt da und kuckst dumm aus der Wäsche. Das haben wir hier auch. Aber man kann sich eben auch gegenseitig angreifen. Vom Spiel selbst aber macht es wirklich KEINEN Unterschied ob ich 1 oder 4 bin.“ (Ich verstehe im übrigen immer noch nicht, wer jetzt wann bei diesem Spiel gewinnt oder verliert. Da fehlt mir jetzt wohl die Erfahrung eines Gamers?!)
    „Man merkt nicht, dass man alleine spielt!“
    Wirklich?! Also da werde ich stutzig! Ich glaub ich würde das sehr wohl merken. Für mich klingt das nach keinem Qualitätskriterium für ein Spiel?! Eher das Gegenteil. Für mich ist glaub ich momentan bei Spielen wie dem hervorragenden und garnicht solitären Agricola Schluss, was das PC-simulationshafte betrifft.
    Generell bin ich aber gespannt wie die Entwicklung weiter gehen wird. Ich denke in diesem Bereich ist jedenfalls ein Markt vorhanden, wenn die Möglichkeit stärker genutzt wird rechnende Elektronik, Handys, IPads etc. in die optisch und haptisch attraktive Umgebung eines Bettspiels einzubinden…

  18. Sascha

    TI ist die überbewerteste und unnötig in die Länge gezogene Grütze die ich kenne. Abgesehen davon das ich 4X Spiele eh nicht mag, aber TI hat mit Mage Knight mal null und nichts zu tun.
    Mage Knight halte ich nach wie vor für ein grossartiges Spiel und ich spiele es am liebsten allein oder zu zweit.

  19. Dalli

    Resistenzen sind keine Division… Das ist maximal eine multiplikation – und dann auch nur mit 2 😀 Es sei den Du mnagst es einfacher, z.B. beim Wunden berechnen. Es gibt keine Division in Mage Knight.

  20. Thomas

    Ich kann da nur Twilight Imperium empfehlen. Daran misst sich zur Zeit alles bei mir. Man braucht nur Zeit und ein paar verrückte die mitspielen ;-).

  21. Flow

    Es gibt eine Titanen-Erweiterung?! =) wieder was gelernt 😉

  22. Ben2

    Kyklades ist ein Ausnahmespiel – weil es ein sehr direktes Bietspiel mit einer Kampfkomponente verbindet. Für mich ich das ein Klassiker und ich freue mich schon auf die Titanen-Erweiterung..!

  23. flow

    Ja de gustibus non est disputandum 😉 ich hätte es halt nur gut gefunden, wenn der eben erwähnte Aspekt (va die Interkation, die ich nach wie vor mau finde) in irgendeiner Rezension erwähnt worden wäre (jetzt nichtsspeziell auf Spielama bezogen, auch andere Rezensionen haben das total unter den Tisch fallen lassen).
    Anderes Beispiel wäre Kyklades! Dieses Spiel habe ich mir aufgrund von der Review auf Spielama geholt und das Spiel hat ALLE von mir vorhin geforderten Punkte erfüllt 😉
    Und einstellige Addition: also Resistenzen sind dann doch eher eine Division 😉

  24. Basti

    Es ist eben Geschmackssache, welche Art und welchen Grad der Interaktion man bevorzugt. Ich selbst habe in Strategiespielen lieber weniger Verhandlung am Tisch, da diese oft sehr lange dauert und recht schwer zu regeln ist. Da freue ich mich mehr über indirekte Aktionsmöglichkeiten, die subtiler ablaufen.

    Bei Spielen wie Bohnanza, ist die Interaktion jedoch alles und da habe ich auch riesigen Spaß dran. Dies ist aber kein echtes Strategiespiel und von daher gehe ich da mit anderer Einstellung ran.

  25. Fang

    Das mit der „unnötigen“ Komplexität ist eben nur deine Meinung.

    Und da du Siedler so oft erwähnst, wäre es nicht besser dann bei solchen Spielen zu bleiben, anstatt zu „fordern“ dass schöne komplexe Spiele versimpelt werden?

  26. Dalli

    Hmmm… ich finde die Interaktion in MK sogar relativ Hoch und Einflussreich. Diese reicht von passive (wie z.B. Burgen erobern, halten und Wegen Blockieren) hin zum direkten Angriff, der dem Gegner oft zwingen einen Zug aufzugeben.

    Das nächste ist, das man wohl im Stande sein sollte für überwiegend einstellige Addition…

    Das mit den Resistenzen und Schadensart finde ich auch nicht schwer. Das ist fast zu kurz gekommen und mit der Erweiterung besser.

    Aber naja… Geschmäcker sind eben verschieden. Für mich ist es von den Komplexen Spielen, keines was wirklich schwer ist. Die einzigste Hürde ist doch die grottige Anleitung. Mit dem Spiel selbst bin ich äußerst zufrieden und meine Freunde auch.

  27. Flow

    Versteht mich nicht falsch, die Idee des Spiels etc ist ja nicht schlecht! Ganz im Gegenteil – sonst hätte ich ja wohl kaum (so oft) gezockt. Der „Haken“ ist halt eben nur die „unnötige“ Komplexität, die eben mehr an Kopfrechnen als an Spielen erinnern und die – meiner Meinung nach – für ein Brettspiel zu geringe Interaktion der Spieler.
    Will heißen: Einfachere Kampfregeln (denn das ganze Feuer-Eis-Belagerung-Gift-Gedöns ist doch eher zäh) dafür mehr möglichkeiten andere Spieler (einfach) zu attackieren oder zusammen zuarbeiten (Karten/Kristalle tauschen, o.Ä. Denn wie gesagt, ich LIEBE Brettspiele und finde sie auch in mancher HInsicht besser als PC-Spiele (wobei man das auch nicht pauschalisieren kann), aber ich möchte in einem Brettspiel mit anderen Leuten interagieren. Fünf Spieler die parallel „ihr Ding durchziehen“ ist da doch etwas mau… (Noch krasser war ich z.B. von THUNDERSTONE enttäuscht, aber das nur am Rande…)
    In der Hinsicht dachte ich eben an z.B. Siedler von Catan, das ein interessanten Spielmechanismus mit Interaktion koppelt.

  28. Dalli

    Uiuiui… Ich würde mal die Kirche im Dorf lassen und sagen, das MK ein super Spiel ist, aber eben nicht für jeden.

    Als nächstes nochmal ganz, ganz wichtig: MK muss man sehr oft spielen um obriges zu erkennen. Es ist ein Meilenstein der Sandbox Brettspiele. Es gibt kaum ein Spiel, wo ich mich derart freue wenn mein Plan aufgeht und ich mit kleinen Kartenzauberwerken kleine Wunder vollbringen darf.

    Der einfache Grund warum es Leute gibt, die sowas nicht auf dem PC spielen wollen ist ganz einfach: Sie wollen nicht.

    Brettspiele bieten im Gegensatz zu PC spielen ein haptisches Erlebnis, man kann sich Zeit nehmen, muss alles drumherum noch selber organisieren. Das heißt agieren und nicht reagieren. Natürlich ist das eine Uralt Diskussion und kaum zu verallgemeinern. Dennoch gibt es sicher einen guten Grund warum Brettspiele boomen und Spiele wie MK exestieren.

    Mein persönlich größtes Plus ist: Man sitzt NIE alleine, wenn man mit >1 Spielern spielt.

    Beim PC / Konsole (Die ich selber ziemlich oft frequentiere) ist das nicht immer der Fall.

    Ausserdem sind viele der neueren PC Spiele derart seelenlos, dass ich zu oft ein schlechtes Spiel spielen musste, das aber gut Bewertet wurde. Bei Brettspielen kam mir das noch nicht so oft vor.

    Ich würde sagen: jedem das seine 😀

  29. blub

    Um flow mal zu verteidigen:
    Ich hab nach den ersten Partien Mage Knight auch erst gedacht: Das fühlt sich an wie ein Computerspiel ohne Computer. Weniger wegen dem Puzzleaspekt, wie man nun aus den Karten das Maximum rausholt, sondern mehr wegen den „technischen Regeln“. Die ganzen Sachen an die man denken muss, ohne das eigentliche Spiel zu spielen. Taktikkarten, Spielerreihenfolge, die verschiedenen Orte, Bewegungskosten, was darf man wann spielen, Manawürfel, Kristalle, Marker, auf was muss man alles am Ende der Runde achten usw. Und am Ende vergisst man trotzdem irgendeine Kleinigkeit.

    Ein Computer als Stütze, das ich mich auf das wesentliche konzentrieren kann, wär da schon nicht schlecht 😀

    Ansonsten liebe Ines:
    Computerspiele mit Geschicklichkeitsspiele für die Fingerchen gleichzusetzen ist, wie wenn du sagen würdest, bei Brettspielen müsse man immer würfeln und seine Pöppel dann entsprechend viele Felder ziehen.

    Computerspiele sind vom Anspruch mindestens ebenso vielschichtig wie Brettspiele (will heißen: vom „Niveau: Mensch-ärgere-dich-nicht“ bis „Niveau: Agricola“ ist alles dabei). Du kennst aber offenbar nur „Mensch-ärgere-dich-nicht“ Computerspiele …

  30. flow

    Sorry wegen der Tippfehler und Kommafehler: hab den Comment am Handy geschrieben und fehlt einem dank t9 gern der Überblick 😛

  31. flow

    @ Ines
    Also erstmal verbitte ich mir die Anschuldigung, ich sei zi faul für das Regelstudium. Ich hab das Spiel mehrfach gespielt, sowohl alleine als auch mit Freunden und hab die Regeln auch verinnerlicht. Und die These, Computerspiele wären reine fingerakrobatik ist mehr als schwach. Nur so als Gegenbeispiel Echtzeit oder in dem Fall noch treffender Rundenstrategiespiele: oe Civilization oder die Totalwar serie und und und. Genau hier möchte ich ja meine Kritik anbringen: zum Beispiel die ganze Rechnerei: warum feuer/eis/gift/immun etc?! um zu testen, ob ich Kopfrechnen kann? Solche Vorgänge lass ich in der Tat lieber den „Rechner“ 😉 machen.
    Das verleiht dem Spiel weder mehr Tiefgang noch offenbart sich mir ein origineller Mechanismus.
    Und zum Thema Interaktion: wieso schreibst du dann, dass du das Spiel am liebsten zu zweit spielst? wieso hat das Spiel so hohe Beliebtheit bei boardgamegeeks.com im Punkto Soloplay? und zum Thema Kampf: das Spiel ist nun mal nicht auf kämpfen ausgelegt im Gegenteil es kommt mir so vor als ob die Kämpfe zwischen Spielern künstlich hinzugefügt worden sind. auch in den Partien die ich bis jetzt gespielt haben kann es kaum zum Kampf im Gegenteil man ist sich immer aus dem Weg gegangen und jeder spielt sein Ding um Punkte zu erreichen.
    Und noch ein letztes Ding: Siedler von Catan war von mir als Beispiel für gelungene Interaktion gedacht. Man könnte auch Diplomacy stattdessen nehmen – ja ich weiß ameritrash und so – aber hier wird mit simplen Regel ein Hoch interaktives Spiel geschaffen, das sich auch an Vielspieler richtet. und wenn du unbedingt deinen Kopf zum Rauchen bringen willst dann fände ich Schach eine bessere Option – und das ganz ohne Rechnen 😉

  32. Fang

    @Flow:
    Mage Knight am PC zocken? Am besten noch mit vorheriger Ansage ala :“Du gewinnst den Kampf“?
    Damit man nur ja nicht rechnen muss?
    was bleibt denn von dem Spiel dann noch übrig?

    Wie Ines schrieb: es gibt jede Menge Leute die solche Spiele klasse finden. (Gibt auch leute die Schach gut finden habe ich gehört. Da muss man auch ganz furchtbar viel überlegen.)

    @Markus:

    Space Alert hat eine der besten Anleitungen die ich jemals gelesen habe.

  33. Ines

    So scheiden sich die Geister. Ich halte es weiterhin aufgrund seiner Komplexität in Verbindung mit der story und der Spielmachanik für das beste Brettspiel auf dem Markt….

    Nur mit mehr als 2 Leuten würde ich es nicht spielen.

    Dass ich Brettspiele besser auf dem PC spielen kann, halte ich persönlich für ein Gerücht. Es sei denn natürlich, es handelt sich um Brettspielumsetzungen wie Small World, Elder Signs oder Le Havre. PC-Spiele sind meistens Geschicklichkeitsspiele für die Fingerchen (zielen, ballern, Kombos drücken). Das hat kaum was mit den hirnabkrobatischen Leistungen bei einem Brettspiel wie MK zu tun. Ich muss es wissen, meine Konsolenfähigkeiten beschränken sich nämlich auf Spiele wie Diablo. Beim Rest scheitere ich.

    Dass MK keine Interaktion bietet, halte ich ebenfalls für ein Gerücht. Das Spiel (bzw. der Autor) kann doch nix dafür, dass du zu faul für’s Regelstudium bist! Wieviel direkter kann denn Interaktion bitte sein, als ein direkter Kampf, Spieler gegen Spieler???

    Und Siedler v. Catan als Vergleich ranzuziehen hinkt jawohl gewaltig.

    Das Eine ist ein Vielspielerspiel (für Leute, denen Siedler v. Catan zu simpel und zu langweilig ist) und das Andere ist eben ein FAMILIENspiel. Dass du die Euphorie nicht teilen kannst, ist ja gut und schön, bzw. dein gutes Recht.

    Aber es gibt hier draussen tatsächlich Leute, die eben genau solche komplexen Spiele wollen und toll finden, weil sie mit Siedlern nicht ausgelastet sind. Ich WILL halt meine Birne anstrengen und mir drölfzig verschiedene Spielzugmöglichkeiten überlegen. Ansonsten kann ich tatsächlich Ballerspiele auf der Konsole zocken.

  34. Flow

    @ Markus:
    Zugegeben: A&A und Descent (ich mein die 2. Edition 😉 sind auch nicht gerade ohne, ABER zumindest im Hinblick auf Interaktion (bei Descent Kooperation bei A&A Konfrontation) sind sie das genaue Gegenteil von Mage Knight. Eurogame hin oder her, aber ein wenig möchte ich schon die anderen Spieler beeinflussen – positiv wie negativ! Wenns in Mage-Knight Handel oder so etwas gäbe, oder die Kämpfe (ansich! aber vor allem) unter den Spielern leichter von der Hand gingen, wäre hier durchaus Potential! Aber dafür bräuchte es vielleicht eine 2. Edition ? (wie z.B. bei Descent), wo der unnötige Balast rausgeschmissen wird.
    Um Saint-Exupéry zu zitieren: Perfekt ist eine Sache nicht dann, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann! 🙂

  35. Markus Bach

    Das Problem sind die Leute von CGE, die katastrophal lange und unübersichtliche Anleitungen ganz toll finden; man denke nur mit Grauen an Wandel der Zeiten oder Space Alert – gute, recht einfache Spiele mit endlosen Anleitungen. Die Vergleiche mit Descent oder A&A hinken aber etwas, denn diese Spiele haben auch sehr lange Anleitungen und viele Regeln. Hammer of the Scots wäre da schon eher zu nennen.

  36. Holger

    flow spricht mir aus der Seele. Auch ich habe mir das Spiel vor einem halben Jahr zugelegt.
    1 mal gespielt, bzw versucht zu spielen, aber es kam mehr Frust als Spielfluss zustande, obwohl die Anleitung eigentlich gut geschrieben ist.
    Momentan verstaubt es bei mir und landet vermutlich bald bei Ebay.

  37. flow

    Hallo miteinander! Also ich hab mir das Spiel – auch aufgrund deiner Rezension zu Weihnachten gegönnt und muss sagen, dass ich deine Euphorie NICHT teilen kann. Die Regeln sind viel zu komplex und die Interaktion zwischen den Spielern viel zu gering (und kämpfe zwischen den Spielern werden auch vermieden, weil das wieder mit einem Studium an Regeln einhergeht!). Solo ist das Spiel der Killer – aber dann kann ich doch genauso gut am PC zocken, und spar mir dabei noch die ganze Rechnerei! Ähnlich wie bei Terra Mystica kann ich den Hype un solche Spiele nicht verstehen: die Interaktion und die Reduktion von Regeln aufs Wesentliche – das macht doch ein BRETTspiel aus?! Für alles andere gibt’s wie gesagt doch mittlerweile den PC…
    Gegenbeispiele wären für mich Spiele wie Siedler v. Catan oder auch Konfliktspiele wie Descent oder Axis and Allies oder Diplomacy! Denn bei solchen Spielen kommt das menschliche, das unberechenbare „Pokern“ rein. Nur die komplizierten Regeln zu beherrschen macht noch lange kein gutes Spiel oder keinen guten Gegner.

    Greetz aber mach bitte weiter mit deinen Videos! 🙂

  38. spielemagier

    Wann kommt die Rezension zur Erweiterung?

  39. Sebastian

    Vielen Dank, Markus, die lange Erklärung hat noch einmal geholfen. Ich komme aus Hamburg,da ist mir Köln etwas zu weit 🙂

  40. Markus

    Ich würde Dir auch viel Geld UND zwei nette Assistentinnen gönnen 😉
    Dafür versteht man Dich noch besser hierzulande 🙂

  41. Markus

    @Sebastian

    Bist Du im Spielamaforum?
    Wir suchen noch Spieler für lange Spiele in Köln.
    Falls es passt meld Dich im Forum bei „Limboldt“.

  42. Ben2

    Du wirst lachen – aber gutes Cutting wirkt Wunder. Gesetz dem Fall, dass ich ähnliches Geld und Kameraarbeit hätte und professionelles Cutting wären viele meiner Videos deutlich kürzer und Gleichzeitig klarer.

    Beispiel: 2001: A Space Odyssey – ein SciFi Meilenstein aber SEEEEHR wenige Cuts. Ein moderner Film schafft mehr Story in kürzerer Zeit – Cuts sind die Antwort.

  43. Markus

    Auch wenn ich Bens Arbeit sehr schätze, fand ich es sehr fszinierend, daß es ein Video von
    „Starlit Citadel“ gibt in dem zwei nette Ladys es schafen das Spielgeschehen in ca. 8 Minuten zusammenzufassen 🙂

  44. Markus

    OK, verstehe Dein „Problem“ 😉
    Ja 1853 hab ich auch noch ungespielt, bin aber durch 1830 sehr angefixt.
    Aber es stimmt leider. „Zielgruppen“-mäßig schwer vermittelbar.

    Mage Knight steht „knapp davor“ würde ich sagen.
    Ein Rezensent hat es mal so formuliert: Er liebt es aber er möchte es nie wieder jemandem erklären müssen.
    Wir spielen es hauptsächlich zu zweit und es macht sehr sehr viel Spaß so und dass obwohl mein Spielpartner Fantasy hasst.
    Es ist aber insgesamt trotzdem ähnlich wie 18xx ein spezieller Genuß:
    Für jemanden der es liebt komplexe Züge auszuknobeln wird durch das Spiel über alle Maßen belohnt. Die Mechanismen sind fantastisch, einzigartig und vielfältiger als man am Anfang glaubt. Man braucht aber geduldige Mitspieler auf zwei Ebenen:
    Ein „Kritiker“ weiter oben deutete es an-
    Je nach Spielertyp- und Spielsitutation dauert es bis man seinen Zug überdacht hat, besonders wenn man gegen drei unterschiedliche Gegner gleichzeitig kämpft. Zum anderen sind tatsächlich viele Zauber und Karteneffekte nicht völlig klar und man muß sich einigen und/oder das Forum besuchen.
    Wenn man ein bis zwei Mitspieler findet, die das ganze aber ebenso genießen, wird man mit einer besonderen Intensität belohnt, die ich bisher nur bei 1830 oder Dungeon Twister empfand.
    Insofern sehe ich das positiv wie negativ, daß wir es am häufigsten zu zweit spielen-mittleweile kennen wir beide die strittigen Karten gut, nutzen sogar fiese „Tricks“ um uns gegenseitig zu behindern und es erleichtert die Suche nach möglichen Spielpartnern. Den anderen drei Leuten mit denen wir es probiert haben gefiel es auch und die Leute kommen mit dem grundsätzlichen System wie das Spiel funtkioniert sehr gut zurecht,da soll bitte kein falscher Eindruck entstehen. Aber das Regelerklären dauert und ist nichts für ungeduldige. Wo wir auch in den ersten Spielen oft nachschlagen mußten sind die auch weiter oben erwähnten unzähligen Resistenzen und Kampfbonie der Monster. Ein erfahrener Spieler kommt aber meiner Menung nach gut mit der Übersicht auf der Rückseite der Regeln zurecht.
    Grundsätzlich ist es sowieos etwas für „Vielspieler“ die Erfahrung und Spaß an komplexeren Mechanismen haben, denn das Spiel ist zudem nicht leicht, schon die ersten Kämpfe gegen „leichte Monster“ wollen gut überlegt sein, denn richtig, Würfelglück hilft hier nicht oder sagen wir mal selten. Die „Verwirrung“ tritt auf, wenn man losgelegt hat und dachte man hätte alles verstanden und dann im Eifer des Spiels Zauber gespielt werden, die teilweise unter bestimmten Bedingungen bestimmte Resistenzen brechen. Das macht aber eben auch genau den Reiz aus das so aufeianander abzustimmen und vorher unbesiebar scheinende Gegner trickreich zu besiegen. Ich behaupte auch dass gerade durch die Vielfalt ein ganzes Stück der Besonderheit des Spiels zustandekommt: Durch die Kombination unterschiedlicher Gegner, Aktionskarten und Zauber wird jedes Spiel zu einem anderen Erlebnis, der Langzeitspaß an dem Spiel ist sehr hoch. Am ehesten würde ich es mit dem Gefühl bei Dungeon Twister vergleichen:
    Die Situationen sind oft knifflig, jedes Spiel ist anders, und jedes Detail der Regeln parat zu haben ist machbar aber fällt nicht jedem leicht 🙂
    Mage Knight ist das einzige Spiel, daß ich jemals alleine gespielt habe, und es hat Spaß gemacht. App please 🙂

  45. Sebastian

    Danke Markus, das ist nett – aber die Spiele habe ich alle schon. Ich bin schon recht gut informiert und besitze gut 300 Spiele, aber ab und zu gehen Spiele doch nach dem ersten sehr kleinen Eindruck an mir vorbei (so wie eben Mage Knight) und ich werde erst später darauf aufmerksam. Ich habe auch mehrere sehr lange Spiele (Civilization, 1835 etc.), die seit Jahren ungespielt rumstehen. Ich wollte nur verhindern, dass es mit Mage Knight genauso kommen könnte. Ich schwanke noch immer, immerhin ist auch manchmal ein Zweier-Spiel drin. Da habe ich z.B. Gleichgewicht des Schreckens und Stonghold, aber auch beide erst einmal gespielt. Deswegen konnte ich mich auch noch nicht zu Polis durchringen.

  46. Markus

    @Sebastian

    Wenn du bei „strategeisch für Vielspieler“ + moderate Spieldauer noch auf der Suche bist:
    „Serenissima“ und „Caylus“ wurden gerade neu aufgelegt. Ich kann auch jedem sehr „HansA Teutonica“ empfehlen.
    Wenn Dich auch Wirtschaftsstrategiespiele interessieren: „Steam“,“Automobile“ und „Funkenschlag“.
    Spielama ist zwar sehr aktuell und erstaunlich reif für sein Alter, aber vergleichsweise jung 🙂
    Die Bestenliste der 12 Jahre alten (besonders die der Strategiespiele) boardgamegeek.com ist sehr inspirierend. Ein anderer schöner Vlaada (aber auch eher langer) ist „Im Wandel der Zeiten“.

  47. Ben2

    Ja absolut.

  48. Sebastian

    Super, vielen Dank. Die anderen Spiele (bis auf Western Town) habe ich alle schon. Noch eine letzte Frage: Mage Knight ist ja mit 150 Minuten angegeben – wird das bei mehr als zwei Spielern (deutlich) überschritten? Wie sind da so Deine Erfahrungen?

  49. Ben2

    Ich finde es ist für 2 Spieler PERFEKT geeignet – bei mehr Spieler steigert sich zwar die Spannung aber besonders damit auch die Spielzeit exponentiell – damit musst du Leben können, sonst wird Mage Knight für dich zur Tortur. Wenn du zu 3-4 am häufigsten spielst kann ich dir ohne Probleme Terra Mystica oder Tzolkin anraten (als Euro-Spiel) wenn du aber eher was thematisches in der Richtung von Mage Knight suchst dann schaut es momentan eher dünn aus. In diese Richtung ist nichts neues erschienen. Zumindest nichts was in 3er und 4er Besetzung gut funktioniert. Sonst bin ich noch ein großer Fan von Western Town und Archipelago.

  50. Sebastian

    Vielen Dank, Ben. Ich kenne die Top-Listen natürlich, nur hast ja speziell Du Dich persönlich so positiv geäußert, und bei den Top-Listen dachte ich, dass es sich da eher um Kompromisse aus Deiner und Bastis Meinung handelt (die sich ja sicherlich nicht immer deckt). Außerdem beinhalten die Top-Listen natürlich ca. 60 verschiedene Spiele, die man ja nicht alle gleich gut finden kann – und Du würdest sicherlich nicht bei jedem dieser Spiele sagen, dass es eines der besten Spiele überhaupt sei.
    Aus den TOP-Listen kenne ich ca. 2/3 der Spiele und besitze ca. 50%. Am besten finde ich sicherlich die Spiele der Kategorie „strategisch für Vielspieler“. Ich spiele am häufigsten mit 3-4 Spielern – ist Mage Night für diese Gruppenstärke weniger geeignet, oder ist es einfach nur ZUSÄTZLICH besonders für zwei zu empfehlen?

  51. Ben2

    Dafür kannst du gerne oben auf unsere TOP10! Liste gehen – und dich inspirieren lassen. Zur Zeit bin ich aber sehr angetan von The New Era, Western Town, Mage Wars und Polis etwa. Aber auch Terra Mystica und Tzolkin sind sehr gut. Also gerade wenn du über die Genres hinweg sehen möchtest – wirf einen Blick auf die Top10! Wir werden nach Weihnachten ein Update dieser Liste machen – wenn dann auch klar ist welche Spiele unsere Preise gewonnen haben!

  52. Sebastian

    Hallo Ben,

    ich bin noch unschlüssig, ob mir das Spiel zusagt. Ich habe kein bestimmtes Genre bei Spielen, bin offen für tolle Spiele und tolle Spielerlebnisse. Du sagst in Deinem Fazit, dass Mage Knight eines der besten Spiele wäre, das Du je gespielt hast. Für mich zur Einordnung: Welche Spiele sind denn noch so in Deiner Top-Liste? Nicht ähnlich vom Spielablauf, sondern vom Gesamteindruck, der Dich zu dieser Aussage veranlasst hat.

    Vielen Dank!

  53. Harald

    Also, bei all den Jubelorgien hier, wie toll das Spiel ist, muss ich doch noch mal auf die für mich negativen Seiten hinweisen. Es erfordert nicht nur vor der ersten Partie ein umfangreiches Regelstudium, nein auch während des Spiels muss man immer wieder Regelbesonderheiten nachschlagen, was wegen des fehlenden Verzeichnisses recht mühsam ist. Die Kampfregeln finde ich zudem extrem aufgeblasen. Was es da an Widerständen , Blocks,Angriffen, Fern-und Belagerungsangriffen, Schaden, Eis und Feuer-Angriffen zu berechnen gilt,ist kein Puzzle-Spaß, sondern Arbeit. Da würfel ich lieber, wie bei Runebound.Im Vergleich mit Runebound fällt auch der armselige Artefaktblechhaufen ab und es fehlt thematisch an Namen für Orte, Gegner und Artefakte. Auch Runebound hat seine Macken, dennoch für mich im Moment noch die bessere Wahl.

  54. Fabian

    Ach ja Das Arkham Horror Special hatte mich damals auch zum kaufen verleitet.
    Kommt da vielleicht was zu Elder Sign (wenn es denn mal nach den ganzen Verzögerungen endlich mal auf deutsch erscheint)? Das scheint mir so ein bisschen im Verhältnis zu Arkham Horror zu stehen wie San Juan zu Puerto Rico.

  55. Fabian

    Kennt ihr das? Man stöbert auf Spieleseiten und sucht eigentlich nichts bestimmtes und dann haut ein Spiel einen komplett um?!
    Tolle Elemente: Deck building, variierendes Gelände, Szenarien, co-op Mode, miteinander, gegeneinander… Tolle Erweiterungen die nicht lang auf sich warten lassen..
    Dazu eure immer tollen rezensionen mit viel liebe zum Spiel(en).
    Kurz: Hab’s vorbestellt.

    Und wo ich gerade was schreibe würd ich gern wissen, ob bei euch was zum Game of Thrones LCG oder zum Rinkrieg 2te edition geplant ist.
    Weiter so!

  56. mccscarabeus1976

    oops…den Link hatte ich wohl übersehen (räusper) ! Danke dafür !

  57. Basti

    @ mccscarabeus1976:
    Danke für das Lob und die Weiterempfehlung!

    Oben findest du unter dem Video einen Link, der dich zu einem Detailvideo führt.

  58. mccscarabeus1976

    Mage Knight scheint genau dass zu sein, was ich schon lange gesucht habe. Ein Fantasy Brettspiel, was man auch mal entspannt solo spielen kann, ohne lange einen Termin mit Spielekumpels ausmachen zu müssen. Bei Descent ist dies nämlich leider so der Fall 🙂 Danke im Übrigen für Euren Videotest. Ich würde mir jedoch noch mindestens einen 2. Video- Teil von Euch wünschen, in dem die noch nicht angesprochenen oder kurz angeschnittenen Themen etwas näher erläutert werden. Ich für meinen Teil konnte jedenfalls nicht widerstehen…hab mir die deutsche Version gerade bestellt 😉 Hoffentlich werden in der deut. Version keine Abstriche gemacht !? Bin gespannt (freu)!!!

    P.S.: Macht weiter so….spielama.de ist wirklich eine Topseite, die ich mittlerweile oft weiterempfohlen habe.

    Gruß mccscarabeus1976

  59. Wuschiwalker

    Hihih… *freu* deutsche Version vorbestellt. Ich hoffe ich muss nicht solange warten wie bei Quarriors.
    Danke für den Appetitanreger!

    Gruss

    Wuschiwalker

  60. Limboldt

    Themensprung…Was hast Du bei London variiert 🙂 ?

  61. Ben2

    1) Ich habe noch keinen Lieblings MageKnight, spiele aber gern mit Goldyx

    2) Hausregeln? Nein. Ich spiele Spiele nur Original – mit Aunahme von London.

  62. Leo

    Hi, noch zwei kurze Fragen:
    1) Wer ist denn Dein Lieblings-MageKnight und warum?

    2) Spielst Du mit Hausregeln oder original?

  63. Ben2

    Ich denke das ist für die meisten Spiele wahr. Ich finde zu zweit spielt es sich am schönsten – aber wenn man mit mehreren spielt die einigermaßen flott sind, dann ist es überragend.

  64. Limboldt

    Hi Ben,

    Danke für die Ergänzung!
    Wie empfindest Du denn im „Multiplayer“ den Spielspaß? Ich habe eine englischsprachige Rezension gefunden, in der der Autor zwischen Euphorie und Verzweiflung schwankt und fast das Solospiel bevorzugt. Er sagt, wenn alle einigermaßen flott spielen wäre es genial, aber wenn alle aufgrund der Komplexität lange für ihre optimalen Züge brauchen wäre es qualvoll fr ihn.

  65. Ben2

    Spielziel: Je nach Szenario.

    Das mit der Interaktion ist schwer zu sagen. Es nimmt sich schon viel aus der PC-Rollenspielwelt. Man stelle sich vor dein Mit/Gegenspieler tötet die Monster, bekommt XP und Gold und du sitzt da und kuckst dumm aus der Wäsche. Das haben wir hier auch. Aber man kann sich eben auch gegenseitig angreifen. Vom Spiel selbst aber macht es wirklich KEINEN Unterschied ob ich 1 oder 4 bin. Es wird nur „knapper“ auf der Karte was Ressourcen angeht. Die eigenen Züge müssen also NOCH effizienter werden.

  66. Limboldt

    Äh..und sorry..Spielziel und wann hab ich gewonnen 🙂 ?

  67. Limboldt

    Ich hab schon viel gutes über das Spiel gehört, Danke daß ihr die erste deutsche Rezension verfasst habt, die ich finden konnte. Aber mir ist immer noch nicht klar was für ein Zusammenhang bei dem Spiel zwischen mir und den Mitspielern besteht? Klar, irgendwie besser sein, aber was passiert da untereinander, wie ist das Balancing, wie muß/kann ich die anderen beeinflussen, welchen Unterscheid macht es ob ein, zwei, drei doer vier unterwegs sind? Das ist doch der eigentliche Grund warum ich ein Brettspiel mit andern spiele bzw. lösen bei mir persönlich grade raffinierte Konkurrenz- und Interaktionsmechanismen in Verbindung mit spielerischer Freiheit erst wahre Begeisterung aus. Ich glaube, daß das Eure erste Rezension war, wo sehr stark und begeistert darauf eingegangen wurde was ICH machen kann, aber mit nur wenigen Sätzen („man kann übrigens auch gegen die andern kämpfen“) das eigentliche gemeinsame Spiel. Auch bestärkt durch Deine Begeisterung über das Solospiel: Ich bin jetzt einerseits froh, daß Vlaada scheinbar wieder ein tolles Spiel gemacht hab, befürchte aber jetzt, daß ihm „nur“ das Wunder geglückt ist ein Fantasy(-solo?)computerspiel als Brettspiel zu designen?

  68. Ben2

    Ich hatte MageKnight eigentlich gar nicht auf dem Radar bevor wir das Rezensionsexemplar erhalten haben. Ich denke aber, dass die hohe Komplexität schon in der Rezi durchscheint. Insofern ist diese Rezi schon mit Abstand vorgenommen, denn MageKnight hat mich wirklich so vom Boden herauf überrascht.

  69. Mondkuss

    Ich fand die Rezi wieder einmal sehr informativ und interessant. Nur irgendwie habe ich den Eindruck gewonnen, dass du bei diesem Spiel von vornherein ziemlich ge-„biased“ warst, das Spiel also durch die rosa Brille betrachtet hast. Natürlich sind Rezensionen immer subjektiv, aber ich hatte den Eindruck, dass du so sehr von dem Spiel begeistert warst, dass du kritische Punkte (bspw. sehr hohe Komplexität, die das Spiel sicher nicht für jeden geeignet macht, langes Regelstudium, bevor man auch nur das Einführungszenarium spielen kann usw.) gar nicht erwähnst. M.M.n. fehlt zumindest eine kurze Erwähnung diesbezüglich in deiner Rezension, dadurch ist das ganze doch eine arge ‚Lobhudelei‘ (nicht böse gemeint ;)).

    Ich würde mir künftig etwas mehr „Abstand“ beim Rezensieren wünschen, auch wenn du selbst (wie man dir ja anmerkt ;)) total begeistert bist.

  70. Basti

    Ja, aber wie gesagt: KdK Wurde auch immer wieder einen Monat nach hinten geschoben. Von daher rechne ich noch nicht so früh damit. Dennoch Danke für die Info!

  71. CosimShop

    Die deutsche Ausgabe ist (bisher) für den April angekündigt – dann kommt der Reprint des englischen Spiels und so wie ich es verstanden habe, kommt die deutsche Ausgabe zusammen mit dem Reprint

  72. Basti

    Ja aber erfahrunggemäß kann das bei Pegasus (oder auch allgemein) noch etwas dauern bis es dann endlich veröffentlicht wird. Meist wird es in Nürnberg erstmal nur vorgestellt (oft noch in Englisch). Ich sag nur Korsaren der Karibik das erst sehr spät kam und die VÖ immer wieder verschoben wurde.

  73. Leo

    Super Rezi!
    Hatte das Spiel bislang gar nicht auf dem Schirm, bin jetzt aber sowas von angefixt. Jetzt muss ich noch auf die deutsche Version warten (meine Mitspieler machen da sonst nicht mit);-)

  74. Zweiblum

    Mit fehlerhaften Karten meine ich, die bereits in der Anleitung auf der letzten Seite erwähnt und entsprechend korrigiert werden.

    Weiß wer wo ich diese Aufkleber herbekommen kann?

    Und zur Verfügbarkeit: Mal den lokalen Spielehändler des Vertrauens aufsuchen. Mit etwas Glück ist noch ein Exemplar zu ergattern.

  75. CosimShop

    Es haben auch einige Kristalle gefehlt, aber auch da gab es Abhilfe.

    Zur Verfügbarkeit: Die englische Ausgabe ist im Moment ausverkauft, kommt dann zusammen mit der deutschen Ausgabe wieder.

  76. Braz

    „runden Chips“

  77. Braz

    „Runden Chips“ öhmm meinte ich natürlich 😉

  78. Braz

    „Nicht unbedingt, weil es dann auf Deutsch gibt, sondern weil ich gehört habe, dass sich ein paar Fehler auf den Karten eingeschlichen haben.“
    Es gibt (oder gab) einen Fehler bei ein paar Runden Chips, die durch zusätzliche Aufkleber, welche man nachträglich drauf kleben kann und welche auch auf der Spiel`11 verteilt wurden, behoben bzw. korrigiert wurden.
    Aber von Fehlern auf Karten ist mir auch nichts bekannt…

  79. Ben2

    Zu Forum: schreib kurz eine mail an Ben2@spielama.de und ich schaus mir mal an…

  80. Ben2

    Mir ist kein Fehler bekannt…. Woher hast du diese Info. Mir ist nichts dergleichen auf BGG bekannt.

  81. Zweiblum

    War schon länger am überlegen, ob ich zuschlagen oder auf die nächste Auflage warten soll. Nicht unbedingt, weil es dann auf Deutsch gibt, sondern weil ich gehört habe, dass sich ein paar Fehler auf den Karten eingeschlichen haben.
    Nach diesem Beitrag von Ben bin ich dann doch zu meinem Spielehändler und habe es eingepackt. Gestern ausgepackt, das Material bewundert und mit den Spielregeln angefangen. Heute Abend dann hoffentlich die erste Runde. 😀
    Das war eine hervorragende Entscheidung. Danke Ben.

    PS: Keine Ahnung, ob ich im Forum schon mal angemeldet war, aber aus irgendeinen Grund ist meine Email für’s Forum gesperrt. An wen muss ich mich hierfür wenden?

  82. Ben2

    Unser neuer Partner demnächst cosimshop.de hat das Spiel für knapp 65?.

  83. Edvard

    Puh, 84 ? auf amazon bzw 72 ? auf ebay…

    Da hoff ich, dass ich den April nicht verschlafe und mir rechtzeitig das Game auf Deutsch hole. 😉

  84. Ben2

    Das Spiel wird auf deutsch im April erscheinen. Und warum? weil es fantastisch ist.

    Trajan? Kein Rezensionsexemplar.
    Bedank dich bei Hutter Trade die keine Exemplare herausgeben.

    Walnut Grove? Kein Rezensionsexemplar bisher.
    Gleiches gilt für King of Tokio.

    Am Unzufriedensten damit sind wohl wir – denn unsere Zuschauer und potentielle Kunden werden nicht informiert. Und wer kauft schon die Katze im Sack. Bis wir Walnut Grove rezensieren können ist wahrscheinlich keiner mehr daran interessiert.

    DAS ist schade – liegt aber an den Verlagen.

    „Antike: Casus Belli“ allerdings kommt demnächst.

    P.S. Ganz abgesehen davon wollen wir Aufmerksamkeit bei unseren Zuschauern und Verlagen für manch ein Spiel wie etwa „Eruption“ schaffen – solche Spiele sollten auf den deutschen Markt gebracht werden! Wie etwa Alien Frontiers.

  85. unland

    warum nur Bewertungen von englischen oder nicht erhältlichen Spielen? Wo bleiben wichtige Spiele wie Trajan, King of Tokio, Antike 2 Personenspiel und Walnut Grove.
    Schade.

  86. Zottelmonster

    Sieht wirklich gut aus.

  87. W3rn3rs3n

    Hat Ben doch unter das Video geschrieben. Soll noch vor dem Sommer auf Deutsch erscheinen.

  88. Sempify

    Ja sieht wirklich gut aus! Aber ist schon abzusehen ob und wann es auf Deutsch erscheinen wird?

  89. W3rn3rs3n

    Ich glaub das wird ein Must-Have für mich! Danke für die schöne Rezi!

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