Love Letter / Rezension

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Wir testen das Kartenspiel „Love Letter“ von Seiji Kanai (AEG/Pegasus Spiele) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung

Kurzbeschreibung

Beim Kartenspiel „Love Letter“ treten zwei bis vier Mitspieler in einen Wettstreit um die Gunst der Prinzessin. Angesiedelt in einem fiktiven Königreich versuchen die Spieler, durch Liebesbriefe die Prinzessin für sich zu gewinnen. Dabei müssen die Spieler auf die Hilfe von Vertrauten in Form von 16 Spielkarten setzen. Nur diese können den eigenen Brief weiterleiten und Konkurrenten – sprich Mitspieler – durch ihre Fähigkeiten versuchen auszustechen. Je näher der Vertraute der Prinzessin steht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Liebesbrief auch ankommt.

24 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Andi

    Ich find ehrlich gesagt die großen Karten und die damit einhergehende große Box etwas unpassend. Loveletter hat in meinen Augen auch international so viel Erfolg, da man das einfach schnell irgendwohin mitnehmen kann. Wenn es aber statt in einem kleinen Säckchen in so einer großen Box verpackt ist und die Karten schon fast unhandlich groß sind, geht das leider nicht mehr so einfach.

  2. Basti

    Wenn die Prinzessin raus ist, macht das nichts. Hat nicht zu tun mit dem Thema, das allgemein recht aufgesetzt ist. Man könnte da fast jedes nehmem. Ich freue mich schon auf andere Umsetzung mit Cthulhu oder Game of Thrones.

  3. Edvard

    Ach verdammt, das sieht nach nem weiteren Pflichtkauf aus… 😐

    Eine Frage hab ich noch: anfangs wird ja eine Karte aus dem Spiel genommen. Wenn man jetzt zufällig die Prinzessin erwischt, dann hat das keine Auswirkung aufs Spiel, oder? Sprich die Karte Prinzessin und die Prinzessin verschenkt ihr Herz haben nichts miteinander zu tun?

    @ Sebastian: Tolle Rezi; nur was Formelles: Wieso hast du 2 Links zum Fazit ins Video eingefügt?

  4. Basti

    Ja, oder die Gräfin spielen obwohl man die Prinzessin nicht hat, oder lange überlegen obwohl man zwei mal die gleiche Karte auf der Hand hat, oder mit der Wächterin eine Karte angreifen, die man selbst auf der Hand hat, oder, oder, oder…
    Und natürlich immer schön schauspielern!

  5. Timo

    Einfach mal den Kopf schütteln, ein „och man“ in die Runde jammern und sich heimlich über die Kartenhand freuen ist bei Love Letter und Doppelkopf bei uns ein festes Ritual 🙂

  6. Basti

    Das schöne an Love letter ist, dass ich richtig schön bluffen und schauspielern kann und dass mir das den Sieg bringen kann. Gerade dieses subtile Element macht einfach Spaß und ist sehr interaktiv.

  7. Timo

    Wenn ich bei Love Letter Karten mitzähle und anhand der ausgespielten Karten kombinieren kann, wer was auf der Hand hat, finde ich das nicht unbedingt anspruchslos. Wer das kann und macht, hat einen starken Vorteil und wenn vier gleichstarke Spieler am Tisch sitzen, entfaltet LL seinen vollen Reiz. Wenn unerfahrene Spieler mit am Tisch sitzen und nicht einschätzen können, welche Karte wieviel bringt und einfach bloß „herunterspielen“, dann macht das Spiel keinen Spaß. Ähnlicher Effekt wie bei Kingdom Builder. Und dann fühlen sich die Leute vom Spiel gespielt. Da würde ich wie Mahmut auch ein Sanssouci, ein Glück auf oder vielleciht sogar das grossartige Steam Park lieber mit dem roten Pöppel sehen.

  8. Basti

    Hi Mahmut!

    Ich denke Glück auf und Sansscouci sind schon wieder viel zu anspruchsvoll für den Preis. Das Anforderungsniveau der Spiele ist in den letzten Jahren deutlich gesenkt worden. Wenn dann wäre Glück auf schon eher Kandidat fürs Kennerspiel.

  9. Mahmut

    Love Letter ist ein feines Spiel, aber auch natürlich Geschmackssache.
    Letztes Jahr hat ein kleines Spiel wie Hanabi gewonnen. Ich hoffe, dass dieses Jahr mal wieder ein großes Spiel, wie Glück auf, Sanssouci, Burgenland etc. gewinnt.

  10. Sascha36

    Ich hab das Spiel in so einem Samtsäckchen, als ich die Pegasus Variante gesehen habe dachte ich nur “ haben die alle so große Hände bei Pegasus oder warum sind die Karten so riesig ? “ . Ich fand diese Edition demnach mehr als hässlich und wahrscheinlich sieht die Edition so aus damit man deutschen Spielern den Preis rechtfertigen kann.
    Das Spiel an sich hat bei mir schnell an Reiz verloren, es mag eins der besten Micro Games sein, trotzdem fehlt es mir bei den ganzen Micro Games ( 8 Minute empire usw) an Substanz .
    Ich warte jetzt das die Samtversion etwas mehr wert ist und dann wird es verkauft.

  11. Markus Bach

    Richtig. Bei manchen mehr, bei manchen weniger.
    😉

  12. Andreas B.

    @Markus: Wie wohl bei uns allen hier, gell! 😉

  13. Markus Bach

    Stimmt, das Deutsch ist gut… für einen Nichtmuttersprachler. Eine Verbesserung ist selbstredend noch möglich.
    😉

  14. Oli

    @Torsten: Dein Deutsch ist super, mach dir da mal keinen Kopf!

    @Markus, Andreas B.: Da habt ihr beide Recht. Zu zweit finde ich LL eher dröge und langweilig. Zu dritt und auch zu viert ist es aber der perfekte Opener oder Absacker für einen langen Spieleabend.

  15. Andreas B.

    Da gebe ich dir recht, Markus. Ich würde sogar sagen, dass drei Spieler meine bevorzugte Anzahl bei Love Letter sind!

  16. Markus Bach

    Das Spiel ist großartig, aber man sollte mindestens drei Spieler am Tisch haben.

  17. Torsten

    Ich finde Das Spiel auch toll. Aber zu zweit macht es Nicht so viel spaß.

    @Mixo: Ich komme urspruenglich aus schweden und lerne gerade deutsch. Sorry, ich weiss noch nicht immer genau wann Ich was Gross schreiben muss.

  18. Timo

    Ich selbst habe die Kanai Factory Limited Edition in einer kleinen, schwarzen Box. Obwohl ich nicht japanophil bin, gefallen mir die Zeichnungen dort besser, weil ungewöhnlicher als bei der Pegasus-Ausgabe – manche mögen sie sogar für hässlich halten 🙂 Die Karten sind kleiner, flexibel und handlicher, leider sind statt der Herzen nur rote Würfel enthalten. Eine der Karten ist wesentlich schärfer, da man direkt ausscheidet, wenn man auf eine Gesamtaugenzahl von 12 oder höher kommt.

  19. Snikla

    Eine tolle Rezession zu einem ganz tollen Spiel. Vielmehr lässt sich dazu gar nicht sagen! Könnte mir ganz gut vorstellen dass das Spiel das Zeug hat Spiel des Jahres zu werden. Love Letter kommt bei uns immer mal wieder auf dem Tisch wenn wir nicht soviel Zeit haben oder mal zwischendurch etwas leichtes spielen wollen!

    Übrigens gibt es aufs Boardgamegeek eine Super Mario – Variante die ich nur empfehlen kann für den Fall dass euch das Artwork des Spiels nicht gefällt. Lg

  20. Mixo Weber

    Definitiv ein echtes Spiele-Highlight. Ich bin immer wieder begeistert, wie viel Spiel man aus so wenig Karten holen kann.

    @Torsten: Deine Umschalt-Taste scheint defekt zu sein, vielleicht testest du einmal ihre Funktion?
    Was meinst du mit „bichty“ – schlampig/nuttig? Ich habe ja schon viele Kommentare zu dem Spiel gehört, aber noch keinen Sexismus-Kommentar. Ich finde diesen auch eher unplatziert

  21. Basti

    Haha!
    Ja ich finde Love Letter Klasse. Stimme Sebstian voll zu. Schönes Micro Game! Mein heißer Kandidat auf das „Spiel des Jahres“. Denn man kann es mit jedem Spielen und es macht auch fast jedem Spaß. Leider liege ich aber immer daneben. Aber warum soll es dieses Jahr nicht mal anders sein 😉

    Zum Material. Da das Kartenmaterial sehr dick und daher nur bedingt elastisch ist, sollte man darauf achten, dass die Mitspieler die Karten nicht biegen (Knickgefahr).

  22. Andreas B

    Ein tolles Spiel von Pagasus, welches übrigens auch ohne Alkohol im Blut weiß zu gefallen!´;)

  23. Torsten

    will ja hier keine sexismus-debatte anstoßen, aber die frauen sehen schon ein bisschen bitchy aus. 🙂

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