(28.07.2010 17:59)H8Man schrieb: Für mich darf ein Spiel nicht vom Glück gesteuert werden, bzw. nicht zwischen Sieg und Niederlage entscheiden.
Das denke ich ist auch bei mir das wichtigste..
Ich finde es einfach schade wenn man 40 Minuten in irgendein Spiel investiert hat, sich lange als Sieger fühlen konnte weil es einfach eindeutig war das man "überlegen" ist (oder eben halt am Anfang besser gewählt hat etc..) und in den letzten Zügen des Spiels, spielt der Gegner die Karte XY und XXY und du stehst vor nichts... und das alles nur weil er die 1337 gewürfelt hat o0... ^^... ne im Ernst:
Persönlich finde ich das Glück einfach in ein Spiel rein gehört, es ist alles irgendwo Glück, sogar beim Schach kann man "Glück" haben, hier auf einer anderen Ebene als beim Würfeln, aber auch hier kann man Glück haben.
Und ich denke genau die richtige Dosierung des Glücks und dem "können" (/beeinflussen) des Spieles, machen ein Spiel interessant und... spielenswert (wie ich Neologismus liebe^^).
Ganz klar ist auch, zu viel Glück beeinträchtigt auf lange Zeit gesehen die Lust am Spiel, denn wenn man selbst nichts beeinflussen kann, alles der Willkür unterliegt dann ergibt es keinen Sinn sich aufzuhalten damit, mal kurz für 5 Minuten den anderen durch Zufall besiegt, aber da hält die Freude dann auch nicht so lange an.
Bestes Beispiel finde ich hier übrigens auch Ubongo -> Super Spiel, eigentlich...
Ich hab die Variante "Ubongo - Das Duell" daheim, es gibt 2 Varianten (A / B) einmal mit 4 und einmal mit 5 Teilen wenn ich mich recht entsinne.
Der Nachteil ist eigentlich nur in der Variante mit dem Teilchen weniger zu spüren. Hier ist es einfach so, wer die Teile am Anfang besser platziert (GLÜCK) der hat die besseren Karten.
Und hier kommt das Problem denke ich auch auf, es gibt Glück das man anderen gönnt und Glück das überflüssig ist ^^... Es hat einfach nichts mit können zu tun und eine Niederlage/Sieg wird auch "schnell verarbeitet" weil es eben nahezu nichts zu bedeuten hat...
In diesem Sinne - Glück auf