Die Legenden von Andor / Rezension

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Wir rezensieren das Kennerspiel des Jahres 2013, Die Legenden von Andor von Michael Menzel (Kosmos) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Fotos sowie die Regeln zum Herunterladen findet Ihr unter http://gesellschaftsspiele.spielen.de/alle-brettspiele/die-legenden-von-andor, weitere Informationen in der Videobeschreibung.

Unseren Anhang zu dieser Rezension findet Ihr unter http://www.youtube.com/watch?v=UAiAEjV64A8.
Unter https://www.youtube.com/watch?v=LYH8oH_bjCY findet Ihr ein Video-Interview mit Michael Menzel, dem Autor von „Die Legenden von Andor“.
Das achtseitige Begleitheft zum Nachschlagen der Regeln sowie Antworten zu häufig gestellten Fragen könnt Ihr unter http://legenden-von-andor.de/ herunterladen.
Fragen zum Spiel könnt Ihr im SpieLama-Forum stellen, http://spielama.de/forum und im Andor-Forum, http://legenden-von-andor.de/forum.

Kurzbeschreibung

Die Spieler schlüpfen in die Rollen von Zwerg, Bogenschütze, Zauberer und Krieger, um ihre unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam zu nutzen, denn in diesem kooperativen Spiel warten etliche Abenteuer, Prüfungen und Gefahren auf die Helden. Das Land Andor ist in Gefahr. Feinde rücken aus den Wäldern und dem Gebirge auf die Burg des Königs zu und nur die kleine Heldengruppe stellt sich ihnen entgegen. Werden sie die Burg verteidigen können und gemeinsam gewinnen? Was, wenn dies nur der Anfang war? Je weiter das Spiel voranschreitet, desto mehr eröffnet sich den Spielern die Welt Andors und mit ihr das schreckliche Schicksal, welches es abzuwenden gilt.

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

66 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Matz

    Der letzte Kommentar ist zwar schon fast ein Jahr her, aber bezogen darauf: das 8-seitige Begleitheft erschien wohl erst mit der 2. Auflage. (Habe ich wo von offizieller Seite her gelesen.) Somit war der Kritikpunkt von Ben damals absolut gerechtfertigt, ist heute aber obsolet.

    Auch was das Legendenangebot betrifft hat sich einiges getan. Neben einer unzählbaren Flut an Fanlegenden (bei denen man sich wohl nie so 100% sicher sein kann, wie professionell die ausbalanciert sind) und einigen offiziellen Erweiterungen, gibt es allein für das Grundspiel 3 kostenlose (bis auf die Druckkosten) offizielle Bonuslegenden von Menzel (+ eine Sololegende, die Sternenschild braucht + eine Legende für „Reise in den Norden“), womit das Basisspiel also praktisch 8 statt 5 Legenden umfasst. (Oder vielleicht eher 7 statt 4, die Einführungslegende ist zwar toll umgesetzt, aber eben wirklich nur ein Tutorial zum Regellernen, wird wohl jeder auf Anhieb schaffen und würde ich deshalb nicht als „vollwertige“ Legende ansehen. Wir haben das Spiel auch erst kürzlich begonnen und sind bislang an der 2. Legende 2x gescheitert.)

    Also in Summe: die Kritik war berechtigt, aber sie ist nicht mehr aktuell, vielleicht hat sie ja auch aktiv mit zur Verbesserung beigetragen.

  2. Max

    Die Rezension ist schon jetzt schon etwas älter. Den Kritikpunkt „Wenn man nach längerer Zeit wieder einsteigen will, muss man sich alle Regeln auf den Legendkarten der ersten Legenden zusammensuchen“ kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt doch noch das Begleitheft und da sind meiner Meinung nach alle Regeln optimal sowohl zum nochmal Drüberlesen als auch zum konkreten Nachschlagen aufgeführt. Ich finde das ziemlich gut gelöst…

  3. Thomas

    Moin Thommy… Ich bin mir nicht ganz sicher, wo Du gerade bist!! Einführungsspiel zu Ende gespielt( Legende 1) oder nur den ersten Teil der Legende 1… Wenn dem so ist, dann findest Du die Aufstellung der Gors in dem Moment, wenn Du die Ereigniskarte für diesen Tag umdrehst. Siehe Seite 4 Punkt 8 Der Losspielanleitung (Das ist die Karte mit dem grünen Pfeil(nur in dieser Legende!! Ist ne Sonderkarte)
    Ich hoffe, ich konnte helfen… ansonsten bitte die Frage präzisieren 😉
    Gruß Tom

  4. Thommy

    Guten Abend,

    mir ging es heute leider wie wohl mehreren Anfaengern. Ich habe mit meiner Tochter die Einfuehrungslegende gespielt.

    Dann folgt Legende B, im Detail wird der Aufbau jedes einzelnen Bausteins beschrieben, aber nirgends ein Hinweis wo die Gors plaziert werden?? Es liest sich aber doch so, als ob die jetzt schon mitmachen, gegen diese Fieslinge gekaempft werden muss.

    Leider finde ich weder im Forum (Taverne) des Spiels noch bisher hier eine Hilfestellung dazu.

    Wer kann mir/uns weiterhelfen??

  5. Chris

    Ich finde Andor Großartig. Der Wiederspielwert einer Legende ist (ausser bei der Erweiterung Sternenschild)allerdings wirklich nicht sehr hoch. Allerdings gibt es eine große Community auf der Webseite die Massen an Legenden schreiben. Darunter auch wirklich viele sehr schöne.
    Das Anleitungsproblem gibt es übrigens in der jetzigen Version nicht mehr. neben der „Losspielanleitung“ gibt es auch eine „Normale“.- Warscheinlich die „Kennerspiel des Jahres Version?!? )
    Ich finde Andor sehr gelungen um die heutigen App- und Konsolen Junkies an einen Tisch zu bringen und zu spielen. Weil meistens hat dann noch niemand solch ein kooperatives Spiel gespielt und ist überrascht wieviel freude das bringen kann 🙂

  6. Zaza

    Und wie stellt man nun die gors auf? Wir spielen gerne aber zum ersten mal ein spiel dieser art und finden es einfach nicht raus! Alle auf vier felder?oder wie?

  7. Ben2

    Fan Legenden sind zwar schön – aber ich kann und werde Spielermaterial nicht in meine Bewertungen mit einfließen lassen. Das eine offizielle Erweiterung nun kommt, ist natürlich schön – geplant war diese aber nicht und nach den Aussagen von Michael bezüglich der Balance sehe ich auch diese Erweiterung etwas skeptisch.

    Mit täuschen hat das nichts zu tun 🙂 Meine Frage war ja – was wäre wenn NICHT. Denke auch nicht, dass viele Spieler die Erweiterung kaufen werden wenn Andor nicht den Pöppel gewinnt. Wovon ich aber schwer ausgehe.

  8. TomiDD

    Ben2 schrieb:
    Was aber wenn keine Erweiterungen kommen?

    Nun sind inzwischen mehr als 10 Fan-Legenden erschienen und eine offizielle Erweiterung (http://www.boardgamegeek.com/boardgameexpansion/136986/die-legenden-von-andor-der-sternenschild)ist für Herbst angekündigt.
    So kann man sich täuschen 🙂

    4 Fan-Legenden bei http://andor-legenden.de/legends.php

    2 Legenden auf BGG: http://www.boardgamegeek.com/filepage/87367/das-uralte-grauen-german-version-of-s1-orrori-oscu
    http://www.boardgamegeek.com/filepage/87272/legami-legend-s2-created-by-shooock

    6 Legenden im offiziellem Forum:
    http://legenden-von-andor.de/forum/viewforum.php?f=5

    Das ist mehr als genug Futter, wenn man die 5 Legenden aus dem Hauptspiel durchgespielt hat.

    Im offiziellem Forum sind auch Spielvarianten aufgeführt, wenn einem der Schwierigkeitsgrad zu hoch ist.
    http://legenden-von-andor.de/forum/viewforum.php?f=8
    Aber das soll jeder selbst entscheiden.

    Ich denke, man wird noch viel Spaß mit diesem Spiel haben, wenn einem die ersten 5 Legenden gefallen haben.

  9. Ponyhof

    Wie kann es sein, dass ein Einführungsspiel (1.Legende) so schwierig ist? Das Spiel hat 5. Legenden, da kann man doch das Einführungsspiel einfach gestalten und dann den Schwierigkeitsgrad stetig steigern. Wie der Spannungsbogen in einem Film.

    Hand aufs Herz; wer von euch hat die erste Legende beim ersten Mal geschafft?

    Das Thema ( Fantasy) und die ganze Spielmechanik, mit den Skripten, die ausgelöst werden find ich eigentlich toll. Das Problem ist nur, dass man Freunde, die Gelegenheitsspieler sind und Rollenspiele nicht so gut kennen, mit dem Schwierigkeitsgrad vergrault. Das ist mir leider gestern passiert.

    Tja, vielleicht muss ich mir einfach neue Freunde suchen 😉

  10. Quatzel

    Hey, falls einer von euch nach neuen Legenden sucht. Unter http://www.andor-legenden.de gibts Legenden von Fans für Fans.

    Euer Quatzi

  11. Oli

    Soweit ich das gerade aus dem Gedächtnis heraus weiß, werden zu Beginn des Tutorials GAR KEINE Gors oder andere Monster auf das Brett gestellt. Diese kommen wirklich erst mit den Legendenkarten im Laufe des Spiels neu dazu…

  12. Holger Mügge

    Weiß jemand wie man bei Andor in Legende 1 die Gors aufstellt? Ich habe Legende 1 begonnen, kann aber auf den Legendenkarten B1 und B2 und auch in der Losspielanleitung unter Punkt 5 nicht finden, wieviele Gors aufgestellt werden müssen und wohin. Erst später bei D werden für „Weitere Kreaturen“ angegeben, wohin sie kommen.

    Für ein Tutorial fände ich das einen argen Fehler. Aber vielleicht habe ich etwas übersehen?

    Holger

  13. Mahmut Dural

    Wow was ist denn hier passiert? 🙂
    Das Spiel ist wirklich sehr empfehlenswert. Auf jeden Fall macht es sehr viel Spaß. Wenn die Legenden durch sind und ob dadurch dann der Spielreiz fallen könnte, darüber muss sich jeder selbst die Gedanken machen. Ich selber spiele keine Koop-Spiele. Nur ab und zu hab ich gern Pandemie gespielt und die erste Partie von Andor hat mir besser gefallen, als damals die erste Partie von Pandemie. DLvA ist sehr thematisch, nichts wirkt abstrakt oder aufgesetzt. Ich vermute auch, dass Kosmos mit weiteren Legenden kommen wird, denn meines Erachtens haben die dieses Jahr mit Andor einen Riesenfisch an Land gezogen.
    Liebe Grüsse
    Mahmut

  14. Zottelmonster

    Tja, dass war es dann mit den Familienspielerkunden für Andor. Im MoMa wurde es gerade erwähnt und mit komplexen Regeln vorgestellt. So ist sie halt, die mediale Spielewahrnehmung.

  15. Jochen

    Ich habe den Prototypen 2x gespielt und fand das Spiel gut. Werde es mir – nicht zuletzt aufgrund der Renzension hier – sehr wahrscheinlich kaufen.
    Hauptgrund ist der von Ben angesprochene hohe Schwierigkeitsgrad. Kooperative Spiele müssen schwer sein, sehe ich genauso. Und bis man die 5 Legenden durch hat, wird eine lange Zeit vergehen.

  16. Zottelmonster

    Auf den Kritikpunkt der Frustration bezogen würde mich mal interessieren, ob diese neuen Informationen, die während der Partie eingebaut werden denn eine gute Story werzählen?

    Sollte das so sein, dann kann man ein Scheitern in meinen Augen verschmerzen, da Computerrollenspiele das da auch machen sollten, dass an der ein oder anderen Ecke mal eine Überraschung wartet. Und genau soetwas sollte doch ein kooperatives, plotgetriebenes Spiel liefern. Das muss man nicht mögen. Aber wenn ich in der ersten Hälfte der Geschichte Fehler gemacht habe, dann klappt das vielleicht am Ende nicht.

    Passiert das aber öfter als einmal pro Legende, dann wäre das sehr unglücklich.

    Ich kann aber auch verstehen, dass man solche Überraschungen nicht mag. Gerade beim „Vielspieler“ ist das bestimmt nicht gern gesehen, da sonst die Anforderungen von Brettspielen ganz klar und und offen formuliert sind. Dass mit so einer Regel gebrochen wird, finde ich höchstinnovativ. Wie dem auch sei, ich finde alle Kritikpunkte sehr nachvollziehbar.
    Aber in Bezug auf die Regeln glaube ich, dass „Wenigspieler“ ein Spiel einfach weglegen oder irgendwie weiter spielen, wenn sie eine Regel nicht mehr genau wissen. Ist allerdings meine ganz persönliche Meinung, da bei mir öfter mit den Augen gerollt wird, wenn ich im Zweifel dann doch die Regeln nochmal aufschlag eund wir nicht „einfach“ weiter machen.

  17. Christoph

    Endlich gehts hier mal richtig rund 😉
    Sonst sind die Kommentare ja oft ähnlich: „Klingt super, werd ich mir holen“.

  18. Der Siedler

    @Basti: Ich habe das Ganze jetzt auch nicht gänzlich negativ aufgefasst, so ist es nicht, aber vorher hatte ich mit dem perfekten Fantasy-Brettspiel gerechnet, das einem Rollenspiel ähnlich ist – Iwie auch naiv 😉 Übrigens ist das Spiel für den Montagabend gänzlich ungeeignet, allein schon, weil es kooperativ ist.

  19. Chris Oe

    Ich selbst kenne das Spiel nicht und kann daher nur Aussagen in Bezug auf die Rezension machen.

    Ich muss sagen, ich glaube ich habe die Rezension genau so verstanden wie du sie gemeint hast Ben. Es ist keineswegs untergegangen, dass dir das Spiel sehr viel Spaß gemacht hat.
    Umso wichtiger finde ich, dass du auch die Kritikpunkte ansprichst. Letztendlich sind Rezensionen doch dazu da, sich eine eigene Meinung bilden zu können.

    Und nach deiner Rezension kann ich mir glaube ich ein gutes Bild vom Spiel machen – UND das ist keineswegs negativ. Auch wenn das von einigen, welche die von dir angesprochenen Kritikpunkte selbst nicht so sehen, anders empfunden wird.

    Also: bitte bleibt so kritisch, ansonsten kann man sich nur schwer seine eigene Meinung bilden.

  20. Seb

    Ist schon irgendwie witzig. Man könnte ja fast denken, die Leute schauen sich Rezensionen an, nur um in Ihrer Meinung über ein Spiel bestätigt zu werden ;).

    Ne mal im Ernst – ich find es äußerst gut, wenn Spiele kritisch beäugt werden und nicht immer nur in die gleiche Hype-Kerbe geschlagen wird.

    Ich fand das Thema von Andor auch interessant, sehe die Vor- und Nachteile von Geschichten-basierten Spielen und habe meine Meinung dazu.

    Oft sind sie wirklich gut und verbreiten eine super Atmopshäre. Das wird dann aufgewogen mit niedrigem Wiederspielreiz oder viel Geld für Erweiterungen und neuen Stories.

  21. Ben2

    Danke anderer Tim! 😉

  22. Tim

    (nicht der Tim von oben)
    ich verstehe die ganze Diskussion nicht, das muss ich jetzt mal erwähnen. Alles ist doch in deiner eigentlichen Rezension klar geworden. Und Kritiken sind immer subjektiv…. Ihr macht doch genau, dass was ihr machen sollt: zu rezensieren und Einschätzungen abzugeben. Und das macht ihr sehr gut. Ob man jetzt der gleichen Meinung ist oder nicht, ist ja nicht euer Bier….. … apropos Bier… bis später mal….

  23. Ben2

    @Tim, das sind aber harte Töne. So unglücklich mit uns?

    Ich kann verstehen, wenn andere Leute das Spiel anders bewerten. Das ist ja logisch. Alles was wir machen können ist eben den Vergleich mit hunderten anderen Spielen aufstellen und mit Fachwissen bewerten. Das ist aber ja kein festgemeißeltes Urteil für jeden – das ist klar.

    Steht aber natürlich jedem frei so lange nach Rezensionen zu suchen, bis man ein findet die die gleiche Meinung hat wie man selbst schon…. 😛

    Nicht nachvollziehen kann ich, wenn – wie Basti einwirft – sich Leute angegriffen fühlen, wenn man Kritikpunkte übt. Soll ich jetzt jedes Spiel nur noch loben, nur damit ich bei niemandem anecke? Das wäre ja abstrus.
    WIr sind schließlich dafür da unabhängig und möglichst objektiv zu bewerten – und eben auch Missstände aufzuzeigen und nicht unter den Tisch zu kehren.

  24. Tim

    einfach mal alternative rezensionen zu diesem spiel anschauen, spielama ist da zum glück nicht das ende der fahnenstanage

  25. Basti

    @: Siedler:
    Nur weil wir was kritisieren, ist ja jetzt nicht gleich das ganze Spiel schlecht. Jedes Spiel hat irgendwo seine Macken.
    So wie ich dich und deine Gruppe kenne, würde ich jetzt zum Beispiel sagen, dass das Spiel für Euch schon sehr interessant sein könnte. Und du siehst ja an den Reaktionen, dass das Spiel bei verschiedensten Gruppen wohl sehr gut ankommt.
    –> Anscheinend identifizieren sich manche sogar so sehr mit dem Spiel, dass sie sich sogar angegriffen fühlen, wenn man Kritik daran übt. Und das ist doch positiv zu sehen und spricht für das Spiel.

  26. Patrick

    Hallo zusammen,
    mich hat die Rezi auch sehr angesprochen und ich werde versuchen am Donnerstag mal einen genaueren Blick auf Andor zu werfen!

    Ich möchte gerne noch „Gears of War“ als Koop-Spiel in die Runde werfen, welches ich auch sehr gerne mit Freunden und vorallem nicht vielspielern spiele! Ben hat dazu auch eine super Rezi gemacht…weiß allerdings nicht mehr wie sein Fazit ausgefallen ist 😀 Lohnt sich aber aufjedenfall, da es auch (vorallem ab 3 Spieler) sehr fordernd wird!

    VG

  27. Der Siedler

    Schöne Rezi, ich habe das Spiel noch nicht und wollte es auf alle Fälle in Essen kaufen, aber jetzt bin ich etwas skeptisch. Der Aufbau des Spiels über eine Story reizt mich schon, aber wenn hier keine weiteren Legenden ins Spiel kommen (über Erweiterungen bspw.), dann weiß ich nicht, ob sich die Investition (die ja auch immer heißt, ein anderes Spiel nicht zu kaufen) lohnt.

  28. Ben2

    Schau einfach unsere folgende LamasLive an und folge den links in dem Post wenn du NOCH mehr Infos willst. Es gab aber einen kleinen Fehler. Robinson crusoe ist vollkooperativ nicht semi- kooperativ

  29. Oli

    Wow. Schon 36 Kommentare. Da habe ich ja was losgetreten… 😉

    Wo finde ich denn Infos zu Robinson Crusoe? Klingt interessant. Zu dem Spiel habe ich ja noch gar nix gehört, bzw. gelesen…

  30. Edvard

    @ Lamas bzgl Infobox: Wollt ihr evtl bei der Infobox einen Hinweis dazu schreiben, dass das keine Bewertung ist?
    Missverständnisse gabs jetzt IMHO schon öfter und die Dunkelziffer wird auch recht hoch sein. 😕

  31. Ben2

    Amüsant – von Robinson Crusoe spreche ich auch gleich. Ein Anhang ist momentan in Bearbeitung. Mir war das jetzt wichtig.

  32. Andreas B.

    @Sai: Hört, hört! 😉
    So ist es!
    Ja und auf Robinson Crusoe (pre-order) freue ich mich auch schon sehr!
    Lg

  33. Sai

    Zwar stimme ich den Kritikpunkten überwiegend zu und ich habe auch registriert dass dir das Spiel Spass gemacht hat, dennoch wirkt das Fazit eher negativ.
    Daher bin ich wirklich froh, dass ich die Rezession erst jetzt gesehen habe, sonst hätte ich mir dieses Spielerlebnis wohl entgehen lassen.
    Gerade weil ich schon einige Kooperationsspiele wie Pandemie, Arkham Horror, Ghost Stories und demnächst Robinson Crusoe besitze, war ich zunächst wirklich skeptisch ob ich mir dieses „Familienspiel“ wirklich holen soll. Aber nun bin ich absolut begeistert von Andor, denn es unterscheidet sich auf eine sehr charmante Weise von den oben genannten Spielen.

    Daher mein Tipp an alle die auf Fantasie, Kooperationsspiele und gute Geschichten stehen, spielt dieses Spiel zumindest einmal an bevor ihr euch eine Meinung bildet.
    Ansonsten könnte es sein, dass ihr euch ein wirklich tolles Spiel entgehen lässt.

  34. Andreas B.

    Warum, ne! Ich fands schlüssig. Hatte auch nicht das Gefühl, dass es dir micht gefallen würde. Meine Anmerkung war nicht auf dein Fazit bezogen, sondern ehr ein Gedanke, der sich bei mir breit macht. Sorry, kam wohl falsch rüber……

  35. Ben2

    Ich wiederhole mich – mir hat es ja auch Spaß gemacht. So langsam Frage ich mich ob ich nicht das Ganze Fazit neu aufsetzen muss – da meine positiven Aussagen extrem untergehen. Aussagen wie „ich wollte gleich die nächste Legende spielen“.

  36. Andreas B.

    Hallo zusammen,
    ja, auch ich mag Andor. Und so langsam kommt bei mir der Verdacht auf, man müsse es nicht nur auf dem Brett retten, sondern nun auch im Internet, bei Spieletreffen, etc. Vor allem vor Leuten, die es noch nicht SELBER gespielt haben. Hierzu ein wundervoller Beitrag, nach zu lesen auf Spielenswert.de
    http://spielenswert.de/index.php?option=com_content&view=article&id=558:spielen-am-05102012-teil-1&catid=48:verspieltes&Itemid=68

    Und Ben…..ja, ich denke, ich weiß, was du meinst. Deine genannten Kritikpunkte sehe ich auch, doch stören sie in keinster Weise meine Freude am Spiel! Ich fand deine Vorstellung von Andor gelungen.

    Ach, und noch ein Zitat, was mir schon seid längerem immer wieder im Kopf herum spukt, wenn ich Kommentare hier lese:
    He gave us the wine to taste
    not to talk about it
    He gave us the wine to taste
    and not to discuss
    so let’s taste it, let’s taste it
    don’t criticize it and waste it
    He gave us the wine to taste it
    yeah yeah yeah (Jonathan Richman)
    Lg,
    Andreas

  37. Ben2

    Oh – da Bedarf es Aufklärung – die Würfel in der Infobox sind keine Bewertung (also positiv-negativ) sondern eine Sortierung. 3 bei Ernst heisst, das es nicht quatschig ist, aber sich auch nicht mit politischen Meinungen, oder Gewalt oder etc. auseinandersetzt. 4 bei der Interaktion heisst, es wird untereinander interagiert aber es wird auch gespielt. Ein reines Verhandlungspiel etwa wäre eine 6. Gilt aber etwa auch für Kampfspiele – bei denen logischerweise die Interaktion maximal hoch ist (Risiko etwa)
    Und Komplexität von 2 heisst, die Regeln sind leicht zu erlernen, aber es gibt welche. Jetzt mal im Gegensatz zu „Kraterschreck im Mondversteck“ etwa.

  38. Oli

    Sagen wir mal so: Das Fazit kommt schon so rüber, als wüsstest du mit dem Spiel nicht so recht was anzufangen, da es offensichtlich keine optimale Zielgruppe hat.

    Aber daher ans Fazit was dranzuhängen, bzw. es zu modifizieren finde ich ebenso unnötig. Jeder sollte sich seinen eigenen Reim auf das Spiel machen und das Fazit so interpretieren wie er es für richtig hält.

    Rezis sollen und dürfen kritisch sein und das ein Stück weit nur die Meinung des Testers mit ins Fazit fließt ist auch verständlich und nur allzu menschlich. So finde ich z.B. auch einen Wert von 3 in der Kategorie „Ernst“, eine 4 bei der „Interaktion“ und gar nur eine 2 bei der „Komplexität“ recht niedrig gegriffen.

    Obwohl man ja auf diese Werte nicht so viel geben sollte, entsteht am Ende doch ein wenig der Eindruck, als würden diese niedrigen Einzelbewertungen auch dazu führen, dass du das komplette Spiel als nicht sonderlich tiefgründig, anspruchslos, linear und unausgewogen ansiehst – und das fände ich absolut ungerechtfertigt.

    Wollte alles in Allem auch nur dem entgegenwirken, dass hier so viele auf einmal schreiben: „Oh, dann kaufe ich mir das wohl besser nicht“, etc., denn das wäre echt schade um das gute Spiel und der ein oder Andere würde da echt was versäumen.

    Sicher ist Andor wieder mal eines der Spiele, an dem sich die Geister extrem scheiden… Von daher einfach nur mein Appell: Leute, testet das Spiel und probiert es selbst aus! Für mich ist das EIN Highlight des Jahres 2012.

  39. Ben2

    „Fantasy- bzw. Rollenspiele sind für mich nun mal keine Familienspiele.“

    Das mag für dich zutreffen. Aber die Scheibenwelt (Kosmos‘ letztjähriges Spiel, das ich durchwegs positiv fand) war auch ein Familienspiel – ob Fantasy oder nicht. Aber auch Star Trek Catan, oder „Der Hobbit – Das Spiel zum Film“, oder „Star Wars: Angriff der Klonkrieger“ sind natürlich allesamt Familienspiele – ob du das jetzt für dich persönlich anders bewertest, ist natürlich davon nicht tangiert.

    Was aber wirklich untergeht ist, das mir dieses Spiel sehr gefallen hat. Mir scheint men Fazit würde auf die Kritikpunkte reduziert. Das finde ich sehr schade und lässt mich fasst dazu animieren dem Fazit ein Addendum anzuhängen.

  40. Oli

    Alle Herr der Ringe-Spiele und auch sämtliche Star Trek-Teile finde ich thematisch gesehen ehrlich gesagt auch eher weniger familientauglich. Was aber nichts heißen muss, mein Großer wird bald 8 und hat mit mir zusammen schon Zombies!!! gespielt – und das ist ab 16, obwohl es ja doch eher humoristisch daher kommt… 😉

    Warum soll KOSMOS also nicht auch mal ab und zu was anderes machen und eben auch so eine Schiene bedienen? Fantasy- bzw. Rollenspiele sind für mich nun mal keine Familienspiele.

    Auch Ravensburger und Schmidt Spiele sind eher für Familienspiele bekannt, aber auch hier bestätigten (zugegeben wenige) Ausnahmen die Regel.

    Würde also die Familienspiel-Kompatibilität eines Spieles eher individuell von dessen Thema und Spielmechanik herleiten und bewerten und nicht pauschal auf die bisherige Firmenstrategie münzen… 😉

    Nun aber genug der „Battle“. Jeder sollte sich selbst einen Eindruck von Andor machen. Entweder beim Spielen mit Freunden, durch das Ausleihen bei der SO oder z.B. auf der Messe. Einen Blick ist es allemal wert und auf das Spiel, das JEDEM ausnahmslos gefällt, werden wir wohl eh noch eine Weile warten müssen… 😉

  41. Ben2

    Das Kosmos ein FFG Spiel veröffentlicht hat ist bis heute glaube ich noch jedem uneingeweihten ein absolutes Rätsel und – es ist wohl ein Ausrutscher geblieben.

  42. PaulV

    Wobei mit „Abenteuer in Mittelerde“ hat Kosmos auch ein Spiel veröffentlicht, welches wohl eher an Vielspieler gerichtet ist.

  43. Ben2

    Mir war Villen *für mich* zu wenig wiederspielbar. Soll heißen etwa 4 bis 5 Spiele pro Story und 5 Stories und ein stark unausgewogenes 3. Szenario. Das wäre in einer tatsächlichen Rezension des Spiels von mir aber anders lautend gewesen, da ich meine eigenen Maßstäbe nicht mit denen der Allgemeinheit vergleiche wenn ich eien Rezension abgebe. Das hört sich jetzt erst mal seltsam an, aber es soll einfach heißen, das ich für verschiedene Zielgruppen andere Maßstäbe setze. Ich hätte wahrscheinlich gesagt: „Für Hardcore Spieler zu wenig Wiederspielbarkeit“

    Mittlerweile gibt es aber volle Erweiterungen. Demnächst gar 2 an der Zahl, mit denen das Spiel gut und ausreichend erweitert wird. Dabei liefert es auch ein einmaliges Spielerlebnis. Viel mehr „Story“ etwa als das neue „Descent“ –

    Aber soviel dazu.

    Noch kurz zu Olli wegen der Zielgruppe. Kosmos macht nur Familienspiele. Das ist Fakt. Kosmos wird nie ein Agricola auf den Markt bringen. Und daher muss ich Andor hier unter diesem Aspekt beurteilen.

  44. PaulV

    @Ben: würdest du die Villen des Wahnsinns denn empfehlen? Du hattest ja eher eine negative Einstellung gegenüber dem Spiel, wenn ich mich richtig erinnere.
    Da ich Spiele die eine Geschichte erzählen liebe, bin ich dankbar für jeden Tipp der in die Richtung Andor geht.

    Ich kann mir übrigens auch gut Vorstellen, dass Kosmos über die Andor Homepage weitere Legenden veröffentlicht.

  45. Ben2

    Zu der Kleinigkeit: Ich fand diesen kleinen Hieb jetzt nicht respektlos – aber das scheiden sich jetzt sicherlich die Geister. Der „alte“ Ben hat übrigens – witzigerweise – auf seinem Werbeblog praktisch das selbe gesagt. Ich habe ja auch nur noch mal darauf aufmerksam gemacht, dass dieses Spiel Herrn Menzels Künste zelebriert. Das ist ja auch nicht verkehrt. (Habe ich ja auch nicht angeprangert)

    Zum Wiederspielwert: Diese alte Argument (zieht übrigens auch beim Computerspielen) höre ich immer wieder. Aber unter diesem Aspekt KANN ich ein Brettspiel nicht bewerten. Warum? Brettspiele – selbst solche die Geschichten erzählen sind praktisch endlos wiederspielbar. Gegen diese muss man sich messen. Warum also – rein rechnerisch – pro gespielter Stunde mit Andor Eurobeträge zahlen – wenn selbst stark Geschichtenorientierte Spiele wie „Villen des Wahnsinns“ locker ein Preis-Leistungsverhältniss in Centbeträgen liefert?

    Natürlich kann ich sagen „Ist wie bei einem PC-Adventure! Das kostet mich auch 40? und kann nur einmal durchgespielt werden, weil ich dann alle Rätsel kenne“ – aber so kann man nur argumentieren, wenn man den entsprechenden Geldbeutel und Willen dazu hat. Das sage ich übrigens auch im Fazit, dass man unter einem solchen Aspekt das Spiel bedenkenlos kaufen kann!

  46. Oli

    @Edvard: Okay, dann ist Das Schwarze Auge halt ein Pen and Paper und kein Tabletop-Rollenspiel. 😉 Habe DSA in den Achtzigern als Teenager gespielt und wollte damit ja nur eine gewisse thematische Vergleichbarkeit zu Andor herstellen. 🙂

    @Ben2: Hier ein paar Stichpunkte, was deine Kritik anbelangt und dazu dann meine ganz persönliche Meinung:

    – Anleitung: Ich bin einer der von dir angesprochenen Personen, die es HASSEN, seitenlange Anleitungen zu lesen, bevor man loslegen kann. Insofern finde ich die „Losspiel“-Funktion, bzw. das Learning by Doing in Form der Tutorial-Legende einfach nur genial gelöst. Allerdings gebe ich dir Recht, dass generell eine Art „Almanach“ fehlt, in der man gewisse Stichpunkte und offene Rätselfragen mal eben schnell nachblättern kann.

    – Schwierigkeitsgrad / Familienspieltauglichkeit: Ich habe den kompletten Hype um Andor im Vorfeld zwar nicht unbedingt mitbekommen, aber meines Wissens nach hat Kosmos nie damit geworben, mit Andor ein Familienspiel auf den Markt zu bringen. Es ist schwer und damit auch herausfordernd – ich finde das gut so. Auch das Thema Fantasy mit Kämpfen gegen Monster finde ich jetzt nicht zwingend familientauglich. Ebenso wenig finde ich z.B. „Pandemie“ alleine vom Thema her familientauglich. Aus den Reihen der Koop-Spiele ja dann doch schon eher „Die verbotene Insel“ oder „Tintenherz“. Oder wie genau definierst du „familientauglich“?

    – Kleinigkeiten: Sprüche wie „Ja, wir wissen ja Herr Mentzel, dass du gut malen kannst“ finde ich etwas respektlos dem Autor und Künstler gegenüber. Die Illustration des Spiels ist einzigartig (vielleicht mit Ausnahme der Pappaufsteller als Figur) und mehr als nur ansprechend. Die Kiste ist rappelvoll mit „Zeugs“ und das für gerade mal knapp 30 Euro. Und sorry, aber dein Spruch: „Ich fühle mich nicht als Held, wenn ich nur nen kleinen Würfel habe…“ – naja. Lass ich mal so stehen. 😉

    – Wiederspielwert: Gegenfrage: Was machts du mit einem guten Buch oder einem guten Film? Noch mal lesen, bzw. schauen, auch wenn die Zeitspanne dazwischen auch sehr groß sein kann, oder? Warum sollte ich nach einer gewissen Zeit nicht noch mal die gleichen Legenden spielen, wie z.B. schon einmal vor einem halben Jahr? Vielleicht mit anderen Leuten, anderen Helden oder sonstwie? Finde, dass das Spiel durchaus einen hohen Wiederspielwert hat und spekuliere ja zudem – wie bereits weiter oben erwähnt – auf zeitnahe Erweiterungen.

    Soviel zu meiner „Verteidigung“, warum ich Andor richtig gut finde. Du hast in vielen Punkten recht, z.B. dass man zeitweise wirklich Monster in die Burg lassen muss, um dadurch Zeit zu sparen – aber sind eben auch taktische Dinge und darum geht es nunmal in diesem Spiel. Ein stumpfes „Haudrauf und töte alle Monster“ möchte ich doch gar nicht haben.

    Werde mir auf deinen Rat hin auf jeden Mal noch „Arkham Horror“ auf der Messe anschauen, vielleicht habe ich ja dann noch eine weitere Alternative zu Andor…

    Ansonsten macht weiter so, ich mag eure Seite und die Rezis!

    Grüße
    Oli

  47. Ben2

    Ich frage mich schlicht eins (das wollte ich auch im Fazit dringend nennen): Warum nicht als 6. Legende ein beliebig wiederspielbares Szenario – bei dem Aufbau und Ablauf offen sind und es etwa nur eine geschichtliche Rahmenhandlung gibt. Eben wie bei anderen kooperativen Spielen. So hätte man seine Innovation und gleichzeitig etwas für alle. Ehrlich gesagt, ein wenig so wie das bei Earth Reborn geschehen ist. Szenarioheft und Endlos-Spiel. Seite an Seite.

  48. Edvard

    @ Oli: Das schwarze Auge ist kein Table-Top, sondern ein Pen ’n Paper-Rollenspiel! *sich künstlich aufreg*
    (Auch wenns früher mal ein Table-Top gab und es demnächst ein neues geben wird…^^)
    Außerdem muss man sich auch nicht ständig neue Abenteuer kaufen, man kann sich auch leicht selber was ausdenken. 😉

    (@ Topic)
    Leider scheidet diese Möglichkeit für die heimische Gruppe bei LvA aus. (Macht ja keinen Spaß, eine Legende zu spielen, bei der man schon weiß, was passiert.)

    Allerdings könnte man sehr gut für andere Spieler (als Fan oder von offizieller Seite) Legenden schreiben und diese dann z.B. im Netz online stellen. Zumindest das dürfte, nach dem ganzen Aufwand der für die Werbung getrieben wurde, geschehen. Wenn keine richtige Erweiterung kommt…

    Eine tolle Idee wäre z.B. Legenden mit alternativen Enden zu schreiben. *schwärm*

    Also für den Fall, dass meine Vermutung eintrifft, würde ich mir die Legenden zulegen, ansonsten eher nicht.

  49. Dietrich

    Moin, moin,
    ich kann die negativen Punkte nachvollziehen.
    Gerade wenn man – wie ihr – die Regeln der nicht-europäischen Spiele kennt, stellt man fest, dass in Deutschland komischerweise Nachholbedarf besteht.
    Die Regeln sind genauer gefasst, es gibt meist ein Glossar und, und, und … Wenn doch einmal ein ausländisches Spiel Regelunklarheiten aufweist, liegt es meist an der ungenauen deutschen (!) Übersetzung.
    Zudem glaube ich, dass auch hier durch die readktionelle Verlagsarbeit gute ursprüngliche Regeln durch Vereinfachungen massentauglich gemacht werden sollten.
    Und daher sollten Autoren gern die Regeln als Alternative veröffentlichen, die sie ursprünglich vorgesehen hatten. Ich denke da beispielweise an Teubers Catan-Würfelspiel (auch Kosmos).
    Ich z. B. würde den Bogenschützen in Andor anders spielen wollen.
    Ein weiterer Kritikpunkt wäre, dass im Gegensatz zu amerikanischen, aber gleich teuren Spielen die Figuren hier nur Pappaufsteller sind und man wahrscheinlich an ausgearbeiteten Plastik- oder Zinnfiguren noch einmal verdienen möchte.

  50. Ben2

    Oh und falls es nicht im Fazit deutlich genug geworden ist – ich stecke Andor keinesfalls in die gleiche Kategorie wie Vielspieler-Koops, diesen Vergleich muss es ja auch gar nicht bestehen.

  51. Ben2

    Wie gesagt – der Meinung, das es sehr viel Spaß macht bin ich ja auch – WENN es nicht gerade frustriert weil eine Legende ungewinnbar wird und das ganz ohne den Einfluss der Spieler.

  52. PaulV

    Ich habe Andor seit ca. 2 Wochen. Selbstverständlich hat Arkham Horror mehr Spieltiefe, ist aber auch weniger zugänglich.
    Für mich ist Andor eines der spaßigsten Koops die ich bisher gespielt habe, weit besser als beispielsweise Pandemie oder Herr der Ringe .
    Ich hatte ehrlich gesagt sehr niedrige Erwartungen an das Spiel und bin nun extrem positiv überrascht.
    Ich kann es wirklich nur empfehlen.

    Einigen Kritikpunkten muss ich jedoch dennoch zustimmen:
    1. Es fehlt eine normale Anleitung und das kann nervig werden, wenn man eine Info nachschlagen muss.

    2. Die Motivation eine bereits bestandene Legende erneut zu spielen ist gering. Aber ich gehe auch stark davon aus in Zukunft Erweiterungen zu sehen.

  53. Ben2

    Finde es interessant, wie du Andor mit Tabletop vergleichst 😉 wenn du denkst Andor hat Tiefe hold dir Arkham Horror oder wenn du Story und Progression magst das neue Descent.

  54. Ben2

    @olli – wie siehst du denn meine kritikpunkte an andor gegenüber deinem enthusiasmus? Mich interessiert sehr wie der „normale“ spieler meine kritikpunkte auffasst – gerade wenn man es besitzt

  55. Oli

    Wollen wir wetten, dass Erweiterungen kommen werden? Man beachte den Plural. 😉 6 Legenden und 4 Charaktere kann es ja noch lange nicht gewesen sein…

    Sehe in dem Spiel wirklich großes Potential und noch massig Möglichkeiten, den Wiederspielfaktor extrem zu steigern.

    Natürlich kann man eine Spieltiefe wie in einem Tabletop-Rollenspiel nicht erreichen, aber für ein Brettspiel (!) finde ich die Möglichkeiten schon sehr stark.

    Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. 😉 Für ein Erstlingswerk finde ich Andor ein überragendes Spiel.

    By the Way: Andor ist das erste Spiel aus dieser Richtung, welches ich mir zugelegt habe. Welches Spiel ähnlicher Machart würdest du denn an Andors Stelle eher empfehlen?

  56. Ben2

    Was aber wenn keine Erweiterungen kommen? Und ganz ehrlich ich finde nicht das die Spieltiefe wiederholte Erweiterungen trägt.

  57. Oli

    Nette Rezi. Hat mich sehr interessiert, obwohl – bzw. gerade weil – ich das Spiel schon seit knapp 3 Wochen mein eigen nenne.

    Das Spiel ist definitiv darauf ausgelegt, in Zukunft mit Erweiterungen zu „glänzen“.

    Neue Legenden, neue Charaktere, neue Gegner, neue Items, vielleicht sogar neue Spielpläne – hier ist alles möglich.

    Finde das aber grundsätzlich nicht schlimm, der Wiederspielreiz wird dadurch erhöht und das Spiel dadurch jedes Mal komplett anders. Individueller kann ein Brettspiel eigentlich nicht funktionieren.

    Der Kostenfaktor ist dadurch sicher nicht zu unterschätzen, aber bei klassischen Table-Top-Rollenspielen wie z.B. Das schwarze Auge muss ich mir ja schließlich auch alle Nase lang neue Abenteuer kaufen.

    Finde das Spiel genial und erfrischend anders als all die anderen Koop-Games. Von mir eine klare Kaufempfehlung – und zwar ohne jegliche Einschränkung! 🙂

  58. mark

    Danke für die tolle Rezi, ist damit auf meiner Wunschliste wieder etwas nach unten gerutscht. Werde versuchen es auf der Messe mal anzuspielen.

  59. Ben2

    Für was entschuldigst du dich?

  60. Mahmut Dural

    Sorry, mein obiger Kommentar bezog sich komplett auf das Video von Legenden von Andor.

  61. Ben2

    Flash Point und Escape kann man vielleicht auch empfehlen. Muss ich nach der Messe sehen…

  62. Mahmut Dural

    Stimme dir vollkommen zu!!!!!
    Zusätzlich das Spiel ist sehr leicht, z.B. wenn man zusammenkämpft hat ein Monster der 1.Stufe von vornherein keine Chance.
    Leichtes Spiel, aber wie du sagtest die Überraschungen haben es in sich. Man marschiert durch und hat durch irgendein Effekt doch verloren. Zu viert wird man dazu verdonnert, dass zwei Spieler vor der Burg stehen und jeden Monster zu zweit abfangen. Auf die Dauer für Vielspieler uninteressant. Wie du sagtest, man möchte immer die nächste Legende spielen. Für geübte Familienspieler 5 Punkte. Für Vielspieler 4 Punkte.

    LG
    Mahmut

  63. Ben2

    ich finde ja das Battlestar recht einfach ist, aber es dauert halt auch lang

  64. Knilchi

    Deckt sich mit meiner Erwartung…
    Schade, denn als Vielspieler habe ich schon Herr der Ringe, Pandemie und andere Vertreter im Schrank, da fehlt mir leider der Anreiz auch noch ein Legenden von Andor zuzulegen. Ein locker flockiges Koop-Spiel, welches man auch mal mit Neulingen spielen kann und nicht eine allzu lange Spieldauer hat, fehlt mir jedoch noch. Da gibt es leider recht wenig auf dem Markt, spontan fällt mir nur die Verbotene Insel ein.

  65. Jakob

    Hej Ben,

    wie immer eine super Rezension, auf die ich diesmal sehr gespannt war.

    Ich würde das Spiel so gerne mögen, kann deine Kritik aber absolut nachvollziehen, sodass ich mich bisher noch nicht überwinden kann das Spiel zu kaufen.

    Ist da evtl. Abhilfe in (ferner) Aussicht?
    Also könnte es Erweiterungen mit weiteren Legenden geben oder eine komplette Spielregel zum Download (sei es vom Verlag oder als fanwork bei BGG)?

    Grüße und macht weiter so!

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