Deus / Rezension

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Wir rezensieren das Spiel Deus und erklären die Regeln sowie die Anleitung. Es ist von Sebastian Dujardin (Heidelberger/Pearl Games). Fotos sowie die Regeln zum Herunterladen findet Ihr unter http://gesellschaftsspiele.spielen.de/alle-brettspiele/deus, weitere Informationen in der Videobeschreibung.

Unter https://www.youtube.com/watch?v=yvJRhdr-6yE wartet eine Spielrunde von Holger und Tobi auf euch.

Kurzbeschreibung

Als Anführer einer antiken Zivilisation erkundest du unbekannte Länder und baust dir ein Imperium auf. Gründe neue Städte, errichte Gebäude, baue Rohstoffe ab und erschließe neue Handelsrouten. Befriede Barbarendörfer und erweitere deine wissenschaftlichen Erkenntnisse! Doch vergiss nie dich mit den Göttern gut zu stellen! Zolle ihnen Tribut, bringe ihnen Opfergaben dar und baue sagenhafte Tempel zu ihren Ehren. Deus ist ein strategisches Eroberungsspiel für zwei bis vier Spieler.

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

8 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Braz

    @ Harry: Naja….Beispiele für „beliebig“ sind: Eine beliebig große Zahl, ein beliebiges Beispiel etc..
    Im Spiel ist die Reihe aber alles andere als beliebig, da ich sie selbst bewusst erstelle. Ob das dann thematisch Sinn ergiebt oder nicht ist eine andere Sache und der Spielmechanik geschuldet, ABER beliebig ist es IMHO nicht. Generell gibt es einige Spiele, deren Thematik austauschbar sind: Ruhm für Rom (die Karten haben eine Funktion, die jedoch keinen Bezug zum Titel haben), Brügge, Innovation u.v.m. Ich würde von mir behaupten, dass ich ein sehr thematisch orinetierter Spieler bin. Dennoch hat mir DEUS ausnahmslos gut gefallen. Aber alles ist natürlich Geschmackssache…

  2. maeddes

    Schöne Rezension für ein überaus gelungenes Spiel.

  3. Harry

    Kommt drauf an wie man beliebig definiert. Natürlich kann man das Spiel steuern – aber zb die „Funktion“ wenn man eine weitere Karte in Reihe anlegt, die komplette Serie abgehandelt wird ist thematisch irgendwie „fremd“ und beliebig. Es macht thematisch keinen Sinn und ist einfach nur eine ausgedachte Mechanik ohne sinnvollen Hintergrund – das „fühle“ ich nicht – die Karten sind untereinander meist beliebig und haben einfach keine Verbindung zueinander und trotzdem werden sie ausgelöst. Klar gibts viele Spieler die die ausgeklügelte Mechanik eines Spiels loben – ich gehöre da nicht dazu und der Rest meiner Spielegruppe auch nicht. Ein bisschen „Feeling“ für den Ablauf muss für mich schon dabei sein.

  4. Braz

    naja…nach der ersten Partie zu behaupetn, dass das Spiel „diffus und wahllos“ sei halte ich für gewagt. Das Spiel ist IMHO alles andere als beliebig. Ob man das Spiel nun mag oder nicht: Innerhalb des Spiel kann man seine eigene Strategie aufbauen. Ich sehe es auch nich so krass wie Tobias, denn man kann IMMER gegen einen militärisch orientierten Spieler vorgehen, indem man selbst das Militär aufbaut. Das Argument halte ich -sorry- für „hahnebüchen“, denn es ist völlig legitim, dass ein Spieler die militärische Übermacht wählt, wie bei JEDEM Civ-Spiel. Es wäre vermessen sich bei einem Civilization von Sid Meier aufzuregen, wenn ein Spieler mit Militär zum Sieg gelangen möchte, während dessen ich den Kultursieg anstrebe und mich dann noch beschwere, dass er meine ganzen schönen Gebäude kaputt macht und mach an der Expansion hindert. Das ist die Natur von Civ-Spiele, dass jnd mit Militär einmarschiert und alles versucht platt zu machen. Ich keine kein einziges Civ Spiel, bei dem der Militärsieg nicht eine valide Option ist. Sorry, dass ich jetzt die illustre Basihingrunde von DEUS störe, aber das Spiel als beliebig zu bezeichnen setzte dem allen einfach die Krone aus, egal, ob man das Spiel nun mag oder nicht….

  5. Harry

    Hm heute das erste mal Deus zu 4. (zuende) gespielt – und ich finds ziemlich difus/wahllos und mechanisch. Interessanter Opfermechanismus, aber irgendwie ist der Funke bei uns nicht so rübergesprungen. Habe mit 41 Punkten gemeinsam mit einer Mitspielerin den 1. Platz gemacht – nach Sieg oder Erfolg durch Leistung hat sich das trotzdem nicht angefühlt.

  6. Zyklopf

    Habs zweimal gespielt, einmal davon gewonnen indem ich ein „5 Häuser“-Gebiet gehabt und 3 Temple gebaut hab. Verschiedene Karten am Tableau geht also auch.

    Babarendörfer alleine krallen ist in meinen Augen teuer und aufwendig.

  7. Knolzus

    Eine Deiner besten Rezensionen! Vielleicht empfinde ich das so, weil ich mit allen Deinen Ansichten übereinstimme. Habe lange überlegt, ob ich es mir zulege. Bitte gestatte mir eine kleine Kritik: das Du die beiden Extremstrategien erwähnst, fand ich super; nur daß Du sie dann en detaille erörterst hat es etwas hinausgezogen (ist also eine Formkritik).
    Einen positiven Aspekt bei Deus, der meiner Meinung nach erwähnenswert ist, ist der daß es extrem früh auf „Boit a Jeux“ implementiert (und somit auch freigegeben) wurde. Dadurch hatte jeder die Möglichkeit, es vor Kauf zu testen (so wie ich).

  8. Markus Bach

    Ich habe auf eine so kritische Besprechung gehofft, weil mich die vielen Lobhudeleien im Netz neugierig, aber auch etwas skeptisch machten. Danke dafür. 🙂

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