Brügge / Rezension

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Wir testen das Spiel „Brügge“ von Stefan Feld (Hans im Glück) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Es war nominiert für die Wahl zum Kennerspiel des Jahres 2013.

Kurzbeschreibung

Im 15. Jahrhundert ist die belgische Hansestadt eine der wohlhabendsten Metropolen Europas. Die erste Börse öffnet ihre Pforten und ganz Europa richtet die Augen auf die blühende Handelsstadt. Die Spieler schlüpfen in die Rollen von Kaufleuten, die ihre Beziehungen zu den Mächtigen der Stadt pflegen. Sie konkurrieren um Einfluss, Macht und Status. Doch die Ruhe kann trügerisch sein. Dramatische Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und auch die Mitspieler bedrohen in „Brügge“ den eigenen Wohlstand.

20 Kommentare Kommentar schreiben

  1. sascha

    richtig gutes Feld Spiel jeder karten (wunderschöne Bilder) kann auf eine von 7 verschiedene Arten eingesetzt werden!

  2. miriam

    also bei uns ist brügge seit monaten der Spieleliebling zu hause…alle anderen spiele liegen derzeit still (außer 7 wonders wenn genügend leute da sind)…
    ihr habt recht dass der glücksfaktor ziemlich hoch ist bei dem spiel…aber trotzdem macht es bock aus seinen karten das best mögliche ergebnis rauszuholen…(dem würfelglück i Punkto Geld würde ich immer mit einem Händler entgegensteuern…dann kriegt man immerhin etwas ;))
    ansonsten haben haben wir den Graveur auch zu 1 Punkt pro Kategorie runtergsetzt-da er sonst definitiv zu gut ist!
    Von mir eine klare kaufempfehlung-macht auch zu zweit richtig spaß..
    Weiß jmd. was über eine erweiterung??

  3. Tobias

    Hi,

    finde das Spiel ziemlich gut. Klar der Glücksfaktor kann nerven, aber da es sich um ein Kartenspiel handelt und das Kartenmaterial sehr symetrisch ist kann man hier durch ein paar Regeländerungen sicher Abhilfe schaffen. Ich denke an ein Möglichkeit mit offener oder teilweise offener Auslage oder dem verdraften der Karten jede Runde. Dadurch bekommt man mehr Kontrolle und reduziert den Glücksfaktor. Möglichkeiten sind in jedem Fall ausreichend vorhanden und würden das Spielgeschehen nochmal zusätzlich bereichern.

    MfG
    Tobias

  4. Fanti

    Basti findet den Glückfaktor zu hoch?
    Dann scheint das ein Spiel für mich zu sein 😉
    Das war bei den „Korsaren der Karibik“ auch schon so 🙂
    Danke für die Rezi!!!!

  5. Basti

    Nach ein paar Partien muss ich echt sagen, dass mir Brügge nicht so toll gefällt. Obwohl das Spielprinzip originell und interessant ist, ist mir der Glücksfaktor einfach zu hoch. Ich fühl mich gespielt.

  6. Der Siedler

    Ich kann Berndt in Sachen „Graveur“ nur zustimmen. Erst gestern habe ich damit eine Partie entscheiden können. Der Knabe ist wirklich zu heftig, +1 hätte es auch locker getan!

  7. Timo Sperber

    So, nach drei Partien Brügge am Wochenende muss ich ganz ehrlich zugeben, dass Brügge einfach Spaß macht. Vom Spielgefühl her erinnert es ein bisschen an Pantheon und Notre Dame. Und gegen den Glücksfaktor in Brügge kann man auch einigermaßen gut mit seinen Personenkarten arbeiten (die Karten mit der Personengruppe Schutz oder einfaches Ablegen der entsprechenden Farbkarten). Ein klasse Spiel mit angenehmer Spieldauer und netten Herausforderungen.

  8. Berndt

    Mittlerweile verbindet mich mit dem Spiel eine Art von Hass-Liebe. Ich mag das Spielprinzip und von der Ausstattung und der Gestaltung her ist auch alles sehr gut gelungen. Ich merke nur mit jeder weiteren Partie, wie sehr mich der massive Glücksfaktor frustriert. Es macht mir immer weniger Spaß, zu taktieren, wenn sich viele Bemühungen als fruchtlos erweisen, weil man z.B. rundenlang eine bestimmte Kartenfarbe nicht bekommt oder die Würfel mal wieder genau die „falschen“ Werte anzeigen…

    Im Übrigen ist die Karte „Graveur“ deutlich zu stark. Wer gegen Ende zufällig die Karte erhält und spielen kann, gewinnt in der Regel das Spiel.

    Ich hoffe auf eine Erweiterung, die den Glücksfaktor abmildert und das Spiel damit für mich wieder deutlich attraktiver macht. Denn eigentlich will ich das Spiel mögen.

  9. Braz

    „Das Spiel kaufe ich auf alle Fälle nicht.“
    Klar, jeder muss am besten selbst wissen, wie er am besten seine Freizeit verbringt 😉

    „Ich hasse diesen Zufallsfaktor“
    Naja…dann darfst du aber auch kein „Ruhm für Rom“ spielen, denn das hat einen ähnlichen Glücksfaktor. Kurzum: „Ja“, das Spiel hat wie nahezu jedes Kartenziehspiel einen Glücksfaktor, nämlich das Kartenziehen….und „nein“, man wird mE nicht vom Glück gespielt und hat noch viele Handlungsmöglichkeiten.

  10. Hans

    @ Jonas: Vielleicht war es falsch ausgedrückt von mir. Als Spieler hat man eigentlich immer den Drang, das Spiel zu gewinnen und das ist auch bei Brügge so. Aber eine Niederlage ist eben nicht ganz so schmerzhaft. Gewinnen möchte sicherlich jeder, aber aufgrund der Karten muss man manchmal auch einfach mal umschwenken und eine neue „Strategie“ fahren. Der Spieler kann nicht von langer Hand planen, sondern muss mit dem leben, was er bekommt. Die Herausforderung besteht darin, die Handkarten bestmöglich und punktebringend einzusetzen. Dies ist aber nicht immer möglich, da man auch mal Pech mit den Karten haben kann, während andere einfacher Punkte generieren können.
    Allerdings gibt es in Brügge als Spieler immer etwas zu tun und der Spieler muss dann halt versuchen, aus der vielleicht nicht optimalen Kartenhand das beste rauszuholen, ist dabei aber nie machtlos oder fühlt sich schon vorher als Verlierer, da immernoch Aktionen möglich sind.
    Sollte man dennoch verlieren, ist es aber nicht so schlimm. Vielmehr möchte man das Spiel eben nochmal spielen (so geht mir das) und neue Herausforderungen haben, immer mit dem Hintergedanken, zu gewinnen. Insofern geht es in diesem Spiel schon ums gewinnen.

  11. Jonas

    Sehr schöne Rezi!
    Das Spiel kaufe ich auf alle Fälle nicht. Ich hasse diesen Zufallsfaktor & ein Spiel wo es (wie oben genannt) nicht primär ums gewinnen geht, ist in meinen Augen sinnlos.

  12. Ali Beecken

    Meiner Meinung nach trifft deine Beschreibung genau ins Schwarze. Ich habe mir das Spiel selbst auch gekauft und bin wieder einmal von HiG nicht enttäuscht worden!

  13. Timo Sperber

    Brügge scheint ebenso unausbalanciert zu sein wie Pantheon vor zwei Jahren. Ich hatte erst Skepsis gegenüber Brügge, da mir aber Pantheon super gefällt, wird sich Brügge auch bald in meinem Regal finden. Ich bin gespannt auf die ersten Partien.

  14. maeddes

    Schöne Rezension. Ich persönlich finde Brügge auch einen Hit, da es nicht so lange dauert und auch zu zweit richtig gut funktioniert. Der Feld macht einfach Laune.

  15. sascha36

    Startspieler ist der der zum letzten Mal etwas fritiert hat. Das nenn ich mal Humor 🙂
    Vielleicht sollte ich Brügge doch ne Chance geben, wär zu überlegen nach eurer Rezension

  16. Braz

    Stimme der Rezi voll zu: Wirklich sehr feines Spiel, was super viel Lust auf mehr Partien macht.

  17. Hans

    Gute Rezi und ich stimme dir voll zu. In diesem Spiel geht es nicht in erster Linie darum, dass man gewinnt. Man kann nicht wirklich eine lang geplante Strategie fahren, sondern muss mit den halbwegs zufällig gezogenen Karten versuchen das beste zu machen. Und genau das ist der spannende Punkt und es gibt jede Menge verschiedener Kombinationen und daher läuft kein Spiel wie das vorherige.
    Der Reiz liegt also darin, das beste aus seinen Handkarten zu machen. Bei der recht kurzen Spieldauer möchte man auch nach einer Niederlage gerne noch einmal spielen.
    Außerdem ist das Spiel auch ohne Regelanpassungen in allen Besetzungen sehr gut spielbar, also auch zu zweit.
    Ich kann es nur empfehlen.

  18. Ben2

    Das sind nicht nur pinke Schalen sondern eigentlich Deckel für kleine quadratische Behälter – wenn man die Behälter stürzt passt das Geld in die Deckel und man hat das perfekte kleine Schälchen. Ich denke das war von Aldi… Meine Frau ist immer auf der Suche nach Spielschächtelchen für mich.

  19. EddieTeddy

    Super Rezi.
    Werde mir das Spiel auch auf jedenfall kaufen. Sag mal Ben, wo hast du denn die pinken Schalen her?

  20. Andreas Peter

    Gute und sehr zutreffende Rezi.
    Mir macht das Spiel auch immer aufs Neue sehr viel Spaß. Die Vielzahl der Karten lassen das Spiel nie langweilig werden. Ich hoffe,es gewinnt den Preis des Kennersspiel.

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