Bam! / Rezension

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Wir testen „Bam!: Das unanständig gute Wortspiel“ von Sascha Ackermann und Lars Beckmann (Verlag: Pegasus Spiele) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung.

Kurzbeschreibung

In dem Partyspiel „Bam!“ besteht die Aufgabe jedes Spielers darin, die Lückentexte mit Begriffen zu füllen und mit dem Ergebnis zunächst den Bam!-Meister und dann seine Mitspieler zu begeistern. Wenn die Frage „Deutschland sucht Bam!“ lautet, sind die auf Karten verfügbaren Begriffe hilfreich. „Bam!“ muss es dann bei den Mitspielern machen, wenn man eine seiner Antwortkarten ausspielt. Ob ein „knackiger Skilehrer“ passend oder unpassend ist und was „Deutschland sucht“, das entscheidet ganz undemokratisch der Bam!-Meister alleine.

18 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Basti

    Also im Video erwähne ich Cards against Humanity schon.

  2. Tyr

    @Ben2
    die Grenzen worüber man lachen kann und ab wann Humor geschmacklos wird sind eben individuell sehr verschieden. Es spricht aber ja überhaupt nichts dagegen, bestimmte Karten einfach aus dem Spiel zu entfernen (so geschehen bei mir). Jeder so wie er Spaß hat und es für richtig hält. Ein gewisses „an die Grenzen rantasten“ gehört aber für mich bei diesem Spielprinzip auch irgendwie dazu (wie gesagt, in der richtigen Spielrunde).
    Es war auch nicht meine Absicht BAM durch meine „Abklatsch“-Aussage abzuwerten. Ist mir so rausgerutscht… Ich hatte mich nur gewundert, das CaH bisher nicht genannt wurde und wollte nur an dieser Stelle erwähnen, dass es auch andere Varianten dieses, wie du richtig sagst altbekannten Spielmechanismus gibt, die vlt. den ein oder anderen Humortechnisch eher ansprechen.

  3. Ben2

    Das steht natürlich außer Frage! Da gebe ich dir 100% Recht.

  4. Andreas B

    Da gebe ich dir recht, Ben! Universell muss ein Spiel nicht sein. MIR sollte es aber gefallen. Es gibt viele Party-Spiele, die ich sehr gerne mag, welche ich mit und ohne Alkohol gerne spiele. Daher empfinde ich BAM! für überflüssig und es würde in meinem Spieleregal nur Platz für ein (für mich) gutes Spiel weg nehmen.

  5. Ben2

    Aber nicht jedes Spiel muss doch universal einsetzbar sein. Und auch nicht universal gefallen. Mit Stichspielen kannst du mich zum Beispiel jagen. Outdoor Spiele machen draußen auch mehr Spaß als drinnen, und Geschicklichkeitsspiele sind für begabtere mehr geeignet. Alle haben jedoch ihre Berechtigung. Ich bin immer auf der Suche nach dem perfekten Spiel für einen gewissen Zweck. Zu zweit mit meiner Frau zum Beispiel, oder ein Ameritrash Abend mit Erzählcharakter. Ein Spiel für meine Familie an Feiern (Camel Up!! Und Samurai Sword 🙂 ) und eben auch etwas für meine Nichtspieler / Wenigspieler Parties, damit wir nicht nur Wer bin ich spielen 🙂

  6. Andreas B

    Da hat der Ben schon recht. In der „richtigen“ Runde fluppt das Spiel bestimmt. Meiner Meinung nach ist für mich ein Spiel nur dann gut, wenn das Spiel für sich gesehen den richtigen Anreiz bietet. Pokern ohne Geldeinsatz (sei er auch gering) macht deutlich mehr Reiz aus, als Pokern „nur“ mal so. BAM! mit Alkohol ist vermutlich auch besser, als ohne. Und genau da sehe ich das (Spiel-)Problem!

  7. Ben2

    Ich glaube auch nicht, dass man das mit Eltern spielen kann. Das ist was für Freunde. In passender Runde finde ich ein bisschen niveaulosen Spaß finde ich zum rechten Zeitpunkt auch wichtig und in Ordnung. Ich bin immer mal wieder auf Feiern bei denen viele Nicht-Spieler sind. Da ist BAM gut aufgehoben und bereitet viel Spaß. Alles was verspielter wäre oder eine gewisse extrovertierte Haltung bzw. kreative Tätigkeit voraussetzt, ist da fehl am Platz.

    Das ist meine Erfahrung und Meinung. Auch unabhängig von BAM und unabhängig von meinem Arbeitgeber 😀

  8. schoky

    Ich kannte „Wie ich die Welt sehe“ und dachte. Toll was vergleichbares ist jetzt wieder verfügbar. Muss aber sagen, als ich es in einer kleinen Geburtstagsrunde, mit Eltern, auf den Tisch gebracht habe, habe ich mich geschämt und wir haben das Spiel auch ziemlich schnell abgebrochen. Alle am Tisch fanden es schrecklich niveaulos und peinlich.

  9. Ben2

    Der Humor in CaH ist mir dann doch oftmals zu hart. Über den Holocaust kann ICH nicht lachen.

    Da gönn ich mir lieber den pubertären Humor. Basti, Ich und Freunde hben an Silvester fast den kompletten Stapel BAM durchgespielt und hatten einen riesen Spaß. Was will man denn mehr?

    Natürlich bin ich befangen, was das angeht; aber ich kann CaH schlicht nichts abgewinnen. BAM ist übrigens kein Abklatsch von CaH – diese „Art“ Spiel gibt es schon lange. Etwa auch das berühmte „Apples to Apples“ was vor langen Jahren auch bei Pegasus erschienen war.

  10. Tyr

    IMHO auch eigtl nur ein Abklatsch des zumindest in Originalsprache (englisch) und unter voraussetzung einer Spielerunde mit etwas derben Humor, großartigen, „Cards against Humanity“. Da wollte sich wohl jemand ein Stück vom Kuchen (Amazon.com Toys-topseller #1) abschneiden…
    Ich bleibe dann doch lieber beim original
    aber trotzdem vielen Dank für die Rezi 🙂

  11. Timo

    Erst ab dem siebten Bier amüsant, aber dann lacht man ja eh über alles….

  12. Paul

    Ist ja auch gut wenn man genau weiß, was man sich nicht kaufen mag. 😀

    Apropos kaufen: Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier nicht bei Wünsch-dir-was bin, wünsche ich mir anlässlich aktueller Spieleschmiede-Ereignisse ein Review zu St Petersburg.

  13. Ines

    Bei der Zielgruppe, auf die das Spiel anscheinend abzielt, gehören solche Begriffe doch eh zum Alltag… gibt also für die keinen Grund es zu spielen, oder?

    Aber wenigstens ein schönes Beispiel dafür, wie ein ansonsten etablierter Verlag auch mal gründlich in die Tonne greifen kann. Manchmal ist es wohl sinnvoller, nicht alles, was da kreucht und fleucht, als Zielgruppe zu erklären *rolleyes

  14. Andreas B.

    Ja, „Wie ich die Welt sehe“ mag ich auch gerne spielen!

  15. Basti

    Haha! Sehr gut!

    Ja, die Begriffe sind zum Teil schon echt unterirdisch und was man daraus machen kann noch mehr. Spiele lieber „Wie ich die Welt sehe“ oder „Neue Welten“.

  16. Andreas B.

    Also…wir haben Es grade gespielt und ich muss sagen:
    Es hinterlässt einen pupertären und faden Beigeschmack. Für mich darf der Humor sicher auch schon mal etwas derber sein. Ich denke, bei dem Spiel bin ich jedoch raus….! Sorry, muss nu aufhören zu tippen! Spielen jetzt noch ne Runde „Busen Memory“! 😉 :S

  17. Andreas B.

    Oh man, Sascha…..!?!?

  18. Sascha36

    Pennäler Humor , hätte nicht gedacht das ihr für so einen Dreck extra ein Video dreht.

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