Abyss / Rezension

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Wir rezensieren das Spiel Abyss und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Es ist von Bruno Cathala und Charles Chevallier (Bombyx/Asmodee). Fotos sowie die Regeln zum Herunterladen findet Ihr unter http://gesellschaftsspiele.spielen.de/neue-brettspiele/abyss, weitere Informationen in der Videobeschreibung.

Kurzbeschreibung

Seit vielen Jahrhunderten regieren die Kreaturen des Meeres furchtlos die Tiefen der Ozeane. Das Königreich Abyss wird von sämtlichen verbündeten Völkern anerkannt, denn alle schätzen den Schutz, den es ihnen vor den schrecklichen Tiefseemonstern bietet. Doch in Kürze wird der Thron verwaist sein. Warum solltest du nicht versuchen, ihn für dich zu beanspruchen? Um zum König von Abyss gekrönt zu werden, müssen die Spieler ihren Einfluss vergrößern, die bedeutendsten Repräsentanten der verbündeten Völker gewinnen, ehrwürdige Edle anwerben und die Kontrolle über die wichtigsten Orte des Königreichs übernehmen. Der Erfolg hängt davon ab, am Ende des Spiels die meisten Einflusspunkte zu haben.

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

17 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Andi

    In meiner Spielgruppe kam das Spiel super an.

    Alleine das geniale Artdesign.

    Und vom Spielablauf kam es ebenfalls super an,
    ein bisschen wie Kings under Mountains (falls es
    jemand kennt).

    Wo ich zustimmen muss:
    Das Monsterplättchen wird nie am höchsten Punkt landen.

  2. Timo

    Keine Angst, Basti, den Spielspaß an Abyss nimmst uns garantiert nicht 🙂

    Deine Argumentation kann ich nachvollziehen, und Du weist auch ausdrücklich darauf hin, dass Deine Meinung subjektiv ist. Ist doch ok, Abyss nicht zu mögen. Nichtsdestoweniger empfinden wir viele der kritisierten Aspekte als positiv und gerade in den ausgeglichenen Partien hat sich oft ein spannendes Finale ergeben.

  3. Tom

    *g* wenn du alle Spiele schlecht bewerten möchtest bei denen man Entscheidungen fällt ohne die Alternativen zu kennen, dann müsst ihr viele eurer Rezensionen nochmal überarbeiten 😉

  4. Harry

    Direkte Interaktion ist zwar wenig vorhanden, aber das Interesse am Spielzug des anderen ist da – und das its für mich wichtig….Ich kann Deine Kritikpunkte verstehen und die mögen auch für Dich gut gelten – sind aber fast bei jedem Kartenspiel vorhanden – für mich sind es sogar Vorteile, die das Spiel spannend und abwechslungsreich machen, statt einzelne Strategien bis zum Ende durchzufahren muss man sich den Gegebenheiten anpassen und überlegt die aktuelle Situation ausnutzen – Ich mags 🙂 Spiele ohne Zufälle/ohne Karten sind für mich oft einfach total trocken…Wie beispielsweise Hansa Teutonica – oder Schach 🙂 Ewig ähnliche Strategien vor mich hin durchtesten und die Spielzüge des anderen durchrechnen ist nichts für mich persönlich. Ich mag einfach unvorhersehbare Ereignisse und die Herausforderung darauf zu reagieren und den Reiz des Unbekannten unter der nächsten Karte – Wer so etwas nicht mag, da gebe ich Dir recht, für den ist Abyss nichts…

  5. Basti

    Ich will hier niemandem den Spaß an Abyss verderben, sondern nur noch mal meinen Standpunkt erläutern in Bezug auf genannte Argumente.

    @Timo:
    Bei Paket Row kann ich aber entscheiden, was ich dem Gegner anbiete, weil ich es vorher schon sehe. Bei Abyss decke ich ne Karte auf ohne zu wissen was kommt. Das fühlt sich für mich nicht nach einer Entschediung an, weil ich die Alternative (verdeckte Karte) nicht kenne. Die Interaktion besteht eben wie du sagst nur aus der Überlegungen, wie viel man den anderen Spielern „anbietet“ (beim Erkunden, Im Rat, bei den Orten, bei den Edlen). Hier ist jedoch nur die Quantität des Angebotenen vorhersehbar, jedoch nicht die Qualität. Ich weiß vor der Entscheidung nämlich nur wie viele Karten, Orte, Edle ich anbiete, aber nicht welche, was jedoch viel entscheidender ist. Das ist tatsächlich ein Push-Your-Luck Element, welches jedoch vollkommen willkürlich ist und in einem 45-60 Minutenspiel für mich nichts zu suchen hat.

    Das mit den Monster-Belohnungen ist übrigens ein kritikpunkt, den ich im Video tatsächlich noch vergessen hatte zu erwähnen. Es gibt einfach zu wenig Monster. Auf Stufe 5 und 6 wird der Marker so gut wie nie landen, denn spätestens ab Stufe 4 denke ich nicht mehr nach und nehm mir einfach den Schlüssel + Monster/Perle. Gerade zu zweit funktioniert das Monsterelement so überhaupt nicht, da man hier meistens nicht mal durch den Verbündetenstapel durchkommt und insgesamt manchmal vielleicht nur 4 Monster erscheinen.

    LG Basti

  6. Timo

    Abyss ist in unseren Runden sehr gut angekommen. Das Artwork ist klasse, das Spiel an sich etwas glückslastig, aber sehr spannend. Gerade auch durch den Glücksfaktor.

    Den Kritikpunkt der mangelnden Interaktion verstehe ich aber nicht. Das Erkunden der Tiefsee ist eine Mischung aus Push your luck und Antizipation wie z.b. bei Packet Row, was bei den Lamas recht gut weggekommen ist. Dazu kommt, dass jede Entscheidung, die man für sich trifft, Vorteile für die Mitspieler bringt.
    Ich decke viele Karten auf, um die beste zu finden – die übrig gebliebenen wandern in die Mitte und schnell hat sich ein Mitspieler einen attraktiven Stapel geschnappt.
    Ich will mehr Auswahl bei den Orten und decke mehr auf – dann stehen sie auch meinen Konkurrenten zur Verfügung.
    Ich nehme den Kamof gegen die Monster nicht an – der nächste Spieler bekommt grössere Belohnungen, wenn er es tut.
    Die Interaktion ist zwar nicht sehr direkt, aber durchaus vorhanden und gerade im Spiel zu viert am größten.

    Das größte Manko für mich bei Abyss ist, dass sich bei den Edlen teilweise übermächtige Kombos ergeben können.

  7. Christian

    Ich kann den Kritikpunkten, die in der Rezension genannt wurden größtenteils zustimmen. Jedoch empfanden wir in unserer Spielrunde die meisten davon als nicht so gravierend. Daher kam das Spiel bei uns auch ganz gut an. Ein nettes Spiel für zwischendurch, aber natürlich kein Referenztitel.

  8. Jürgen

    Super Spiel! Das Artwork sucht seinesgleichen. Mal etwas erfrischend Neues! Sehr düster gehalten. Das gefällt mir. 🙂

  9. Florian

    Ich weiss nicht, ob das Artwork mich so heftig in den Bann gezogen hat, oder so zufallsgesteuerte Spiele zum Spielen mit meiner Familie besser sind. Auf jedenfall bin ich immer noch sehr an dem Spiel interessiert.

    Trotzdem danke fürs tollgemachte Review und es hat mich zumindest zum Nachdenken über das Spiel angeregt.

  10. santenza

    Aufwändige Verpackung muss auch zum Spieldesign passen, ansonsten fällt das halt eher negativ auf und man bekommt den falschen Eindruck bzw. Erwartungshaltung vom Spiel.

  11. Basti

    @maeddes:
    Orleans haben wir nicht vorliegen und momentan ist es nicht mehr verfügbar. Sprich: wir wissen es nicht…

  12. Basti

    Ich finde es ja auch nicht schlimm, dass das Spiel seicht ist, oder dass ein Glücksfaktor vorhanden ist. Ich spiele sehr gern Familienspiele wie Africana, Waka Waka, Takenoko, Zug um Zug, Thurn & Taxis, jedoch möchte ich bei diesen Spielen bei den Entscheidungen Alternativen haben. Bei Abysss entscheide ich oft ohne die Alternative zu kennen (weil diese Info ja noch verdeckt ist). Genau das stört mich an Abyss. Und dann noch die mangelnde Interaktion.

    LG Basti

  13. maeddes

    Sehr schönes Review: Immer her mit den ?subjektiven Argumenten?, genau das will man doch hören. Die Regeln kann ich mir im Internet anschauen und weiß dann immer noch nicht, wie sich das Spiel anfühlt.
    Abyss ist bei mir komplett durchgefallen, da ich zum sehr glückslastigen und unanspruchsvollen Spielablauf auch noch das Artwork scheußlich finde.
    Frage: wird es von euch ein Review zu Orleans geben?

  14. Sascha 36

    Gutes Review, allerdings finde ich die Artwork und Erwartungsdiskussion die zu dem Spiel herrscht etwas übertrieben. Warum soll ein Spiel mit gutem Artwork nicht auch ein seichtes Spiel sein ? Versteh ich ehrlich gesagt nicht ? Ansonsten stimme ich dir in allen Punkten zu, hab es auch zu meinen zu verkaufen Spielen gestellt, da es nach 4-5 Spielen keine Neuerung bzw Herausfgorderung bietet.

  15. Harry

    Ich mag das Spiel (wider erwarten) ziemlich gerne, obwohl es doch eher kein thematisches Spiel ansich ist. Aber ich stehe auch gerade auf Risikoelemente und etwas Glück – das ist für mich persönlich eher der Pluspunkt an Abyss und macht für mich einen Wiederspielreiz aus – ich bin da also voll und ganz gegenteiliger Meinung 🙂 Aber mich langweilt dafür zb ein Hansa Teutonica, das ohne Karten/Risiko und Zufälle für mich immer fast gleich verlaufen kann…

  16. santenza

    Irgendwie habe ich es geahnt, das hier das Artwork im Vordergrund stand.
    Ansonsten schöne Besprechnung. Besonders toll ist die Preview. Fast wie im Kino, wo auch alle bis zum Schluß sitzen bleiben sollen 🙂

  17. Markus Bach

    Danke für die wieder einmal aufschlußreiche Rezi. Ich konnte Abyss von meiner Interessenliste streichen. 🙂

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